MWST Nummer Schweiz: Wann Freiberufler sich registrieren müssen

Der komplette 2026 Guide zur Schweizer MWST-Registrierung, Compliance und der CHF 100'000 Umsatzgrenze, die jeder Freiberufler kennen muss.

Schweizer Unternehmen MWST Registrierung

Wenn Sie als Schweizer Freiberufler nahe an CHF 100'000 Jahresumsatz kommen, müssen Sie die MWST Nummer verstehen – bevor die Steuerbehörde anklopft.

Hier liegt der häufigste Fehler: Die CHF 100'000 Grenze wird nicht per Kalenderjahr berechnet. Es ist eine rollende 12-Monats-Periode. Erreichen Sie diese Summe heute, haben Sie nur 30 Tage für die Registrierung. Verpassen Sie diese Frist, drohen rückwirkende MWST-Forderungen bis zu fünf Jahre zurück.

Dieser Guide erklärt alles: Wann die Registrierung Pflicht wird, wie Sie den Antrag stellen, welche Sätze Sie berechnen und wie Sie compliant bleiben – ohne im Papierkram zu versinken.

Was ist die MWST Nummer?

Die MWST Nummer ist Ihre Schweizer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. MWST steht für «Mehrwertsteuer». Nach der Registrierung sind Sie berechtigt, MWST auf Ihre Leistungen zu erheben und Vorsteuer auf Geschäftsausgaben zurückzufordern.

Die MWST Nummer baut auf Ihrer UID (Unternehmens-Identifikationsnummer) auf – eine universelle ID, die jeder Schweizer Geschäftseinheit zugewiesen wird. Bei der MWST-Registrierung erhält Ihre UID das Suffix «MWST»:

CHE-123.456.789 MWST

UID vs. MWST Nummer: Der Unterschied

  • UID: Ihre Unternehmens-Identifikationsnummer für alle Behörden
  • MWST Nummer: Ihre UID + Suffix «MWST» als Nachweis der MWST-Registrierung

Betrachten Sie Ihre UID als Geschäftspass. Die MWST Nummer ist der Stempel, der Sie zur Teilnahme an steuerbaren Aktivitäten berechtigt.

Sprachhinweis: Verwenden Sie «MWST» (Deutsch), «TVA» (Französisch) oder «IVA» (Italienisch) auf Rechnungen. Verwenden Sie nie «VAT» – es ist in der Schweiz nicht rechtsgültig.

Wann Freiberufler sich registrieren müssen

Die Registrierungsschwelle zu verstehen ist entscheidend. Fehler können zu Bussen, Nachzahlungen und jahrelangen Compliance-Problemen führen.

💰

CHF 100'000 Schwelle

Pflichtregistrierung bei Jahresumsatz über CHF 100'000 aus steuerbaren Leistungen

30-Tage Registrierungsfrist

Nach Überschreiten der Schwelle haben Sie nur 30 Tage für den Antrag
🌍

Weltweiter Umsatz zählt

Seit 2018 zählt Ihr globaler Umsatz – nicht nur Schweizer Einnahmen

Obligatorische Registrierungsschwelle

Sie müssen sich für die MWST registrieren, wenn Ihr Jahresumsatz aus steuerbaren Leistungen übersteigt:

  • CHF 100'000 für die meisten Freiberufler
  • CHF 150'000 für Non-Profit-Organisationen und Sportvereine

Wichtiges Detail: Dies wird auf rollender 12-Monats-Basis berechnet, nicht per Kalenderjahr.

Nehmen wir an, Sie haben Ihre freiberufliche Tätigkeit im März 2025 gestartet. Bis Januar 2026 haben Sie CHF 105'000 in den letzten 10 Monaten verdient. Sie haben die Schwelle überschritten. Die Uhr tickt – Sie haben 30 Tage für die Registrierung.

Die 30-Tage-Regel, die viele übersehen

Sobald Sie CHF 100'000 überschreiten, müssen Sie Ihre MWST-Registrierung innerhalb von 30 Tagen einreichen. Die Bearbeitung dauert etwa 2-4 Wochen. Planen Sie dies ein.

Was passiert bei verpasster Frist?

Die Eidgenössische Steuerverwaltung kann:

  • Bussen für Nicht-Compliance verhängen
  • Rückwirkende MWST-Zahlungen bis 5 Jahre fordern
  • Zinsen auf ausstehende Beträge berechnen

Weltweite Umsatzregel (Wichtig für internationale Freiberufler)

Seit 2018 berücksichtigt die Schwelle Ihren weltweiten Jahresumsatz, nicht nur Schweizer Einnahmen.

Beispiel: Sie sind ein deutscher Berater mit €300'000 Jahresumsatz weltweit. Sie gewinnen Ihren ersten Schweizer Kunden für CHF 5'000. Sie sind ab dem ersten Schweizer Franken MWST-pflichtig, weil Ihr weltweiter Umsatz CHF 100'000 übersteigt.

Das überrascht viele internationale Freiberufler.

Nachteile zu berücksichtigen

1. Administrativer Aufwand

  • Quartalsweise MWST-Abrechnungen (oder halbjährlich bei Steuerschuld unter CHF 4'000)
  • Detaillierte Aufbewahrung für 10 Jahre
  • Separate Erfassung von Vor- und Umsatzsteuer

2. Cashflow-Management

Sie kassieren MWST von Kunden, müssen sie aber quartalsweise an die Behörde zahlen. Zahlt ein Kunde zu spät, schulden Sie die MWST trotzdem pünktlich.

3. Mindestbindung

Die freiwillige Registrierung muss mindestens ein volles Kalenderjahr beibehalten werden. Sie können sich nicht vorzeitig abmelden, weil es unbequem wurde.

Entscheidungshilfe: Wann freiwillige Registrierung sinnvoll ist

Registrieren Sie sich freiwillig, wenn:

  • Ihre Geschäftsausgaben jährlich CHF 15'000 übersteigen
  • Die meisten Kunden MWST-registrierte Unternehmen sind (sie können Ihre MWST zurückfordern)
  • Sie Wachstum Richtung CHF 100'000 innerhalb von 12-18 Monaten erwarten

Verzichten Sie auf freiwillige Registrierung, wenn:

  • Ihre Ausgaben minimal sind (unter CHF 10'000)
  • Sie hauptsächlich Privatkunden bedienen (B2C)
  • Der administrative Aufwand die Steuervorteile überwiegt
Schritt-für-Schritt-Anleitung

So registrieren Sie Ihre MWST Nummer

Der Registrierungsprozess ist unkompliziert, wenn Sie die richtigen Dokumente vorbereitet haben. Hier ist genau, was Sie tun müssen.

Schweizer MWST Registrierungsprozess

Schritt 1: UID beantragen

Vor der MWST-Registrierung benötigen Sie eine UID. Registrieren Sie sich über das kantonale Handelsregister bei der Geschäftsgründung.

Format: CHE-123.456.789

Schritt 2: Erforderliche Informationen sammeln

Bereiten Sie diese Angaben vor:

  • Ihre UID-Nummer
  • Persönliche Identifikation (Pass oder Ausweis)
  • Beschreibung der Geschäftstätigkeit
  • Geschätzter Jahresumsatz
  • Geschäftsadresse
  • Bankverbindung

Schritt 3: Antrag einreichen

Option 1: Online (Empfohlen)

Registrieren Sie sich über das ESTV SuisseTax Portal. Der Online-Antrag ist schneller und liefert sofortige Bestätigung.

Option 2: Per Post

Laden Sie das Registrierungsformular von der Website der Eidgenössischen Steuerverwaltung herunter und senden Sie es an:

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Hauptabteilung MWST
Schwarztorstrasse 50
3003 Bern

Schritt 4: Auf Bearbeitung warten

Zeitrahmen: 2-4 Wochen bei vollständigem Antrag. Unvollständige Einreichungen dauern länger.

Sie erhalten:

  • Offizielles Bestätigungsschreiben
  • Ihre MWST Nummer (UID + MWST-Suffix)
  • Anleitung zur Abrechnung

Schritt 5: Systeme aktualisieren

Nach der Registrierung:

  • MWST Nummer auf allen Rechnungsvorlagen hinzufügen
  • Website und E-Mail-Signatur aktualisieren
  • Bestehende Kunden über Änderungen informieren
  • Buchhaltungssystem anpassen

Profi-Tipp: Nutzen Sie Magic Heidis MWST-konforme Rechnungsstellung, um die MWST automatisch korrekt auf jeder Rechnung zu berechnen und anzuzeigen.

Schweizer MWST-Sätze 2026

Die Schweiz wendet je nach Art der Waren oder Dienstleistungen unterschiedliche MWST-Sätze an. Zu verstehen, welcher Satz für Ihre Leistungen gilt, ist für die Compliance unerlässlich.

⚕️ Gesundheit befreit
📚 Bildung befreit
🏦 Finanzen befreit
🏘️ Wohnmiete befreit
📊
Normalsatz 8.1%

Die meisten freiberuflichen Leistungen: Beratung, Design, Software-Entwicklung, Marketing

🍞
Reduzierter Satz 2.6%

Grundbedarf: Lebensmittel, alkoholfreie Getränke, Bücher, Zeitungen, Medikamente

🏨
Sondersatz 3.8%

Nur Beherbergungsleistungen: Hotels, B&Bs, Ferienwohnungen

🌍
Nullsatz 0%

Exporte ausserhalb der Schweiz und internationale Dienstleistungen an ausländische Unternehmen

Normalsatz: 8.1% (Am häufigsten)

Gilt für die meisten freiberuflichen Dienstleistungen:

  • Beratung und professionelle Dienstleistungen
  • Design und Kreativarbeit
  • Software-Entwicklung
  • Marketing-Dienstleistungen
  • Online-Kurse und digitale Produkte

Beispielrechnung:

  • Dienstleistung: CHF 5'000
  • MWST (8.1%): CHF 405
  • Total: CHF 5'405

Steuerbefreiungen (Keine MWST erhoben)

Bestimmte Dienstleistungen sind von der MWST befreit:

  • Gesundheits- und medizinische Leistungen
  • Bildungskurse und Schulungen
  • Versicherungs- und Finanzdienstleistungen
  • Immobilienvermietung (Wohnzwecke)

Wichtig: Sind Ihre Leistungen befreit, können Sie sich nicht für die MWST registrieren oder Vorsteuer zurückfordern.

Kommende Änderungen: Satzerhöhung 2028

Der Normalsatz soll von 8.1% auf 8.8% in 2028 steigen, vorbehaltlich parlamentarischer Genehmigung. Diese ursprünglich für 2026 geplante Erhöhung wurde verschoben. Bleiben Sie über die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert.

So berechnen Sie MWST an Kunden

Jede MWST-Rechnung muss strenge Schweizer Anforderungen erfüllen. Fehlt ein erforderliches Element, kann Ihre Rechnung ungültig werden und die MWST-Abrechnung erschweren.

MWST-konforme Rechnung

Rechnungsanforderungen

Jede MWST-Rechnung muss enthalten:

  1. Vollständiger Firmenname und Adresse
  2. Name und Adresse des Kunden
  3. Eindeutige Rechnungsnummer (fortlaufend)
  4. Rechnungsdatum
  5. Detaillierte Beschreibung der Leistungen
  6. Nettobetrag (vor MWST)
  7. Anwendbarer MWST-Satz (8.1%)
  8. MWST-Betrag in CHF
  9. Gesamtbetrag inkl. MWST
  10. Ihre MWST Nummer: CHE-XXX.XXX.XXX MWST
  11. Zahlungsbedingungen und Fälligkeitsdatum

MWST Nummer Anzeigeformate

Verwenden Sie das Format entsprechend Ihrer Geschäftssprache:

  • Deutsch: CHE-123.456.789 MWST
  • Französisch: CHE-123.456.789 TVA
  • Italienisch: CHE-123.456.789 IVA

Verwenden Sie nie «VAT» als Suffix – es ist nicht rechtsgültig.

B2B vs. B2C: Unterschiedliche Regeln

B2B (Business to Business) innerhalb der Schweiz:

  • Immer 8.1% MWST berechnen
  • MWST klar auf der Rechnung ausweisen

B2C (Business to Consumer) innerhalb der Schweiz:

  • 8.1% MWST berechnen
  • Konsumenten können diese MWST nicht zurückfordern

B2B International (Reverse Charge):

  • Keine Schweizer MWST berechnet
  • MWST des Kundenlandes gilt (Reverse-Charge-Mechanismus)
  • Vermerk auf Rechnung: «Steuerbefreit – Reverse Charge»
  • Umsatzsteuer-ID des Kunden zur Dokumentation einholen

B2C International:

  • Komplexe Regeln je nach Leistungsart und Kundenstandort
  • Digitale Dienstleistungen können lokale MWST-Pflichten auslösen
  • Konsultieren Sie einen Steuerberater bei regelmässigen internationalen B2C-Verkäufen

Preisgestaltung: Inklusiv vs. Exklusiv

Exklusive Preisgestaltung (empfohlen für B2B):

  • Dienstleistung: CHF 2'000
  • MWST 8.1%: CHF 162
  • Total: CHF 2'162

Inklusive Preisgestaltung (manchmal für B2C):

  • Total: CHF 2'162 (inkl. CHF 162 MWST)

Machen Sie Ihre Preisstruktur in Offerten und Verträgen klar, um Verwirrung zu vermeiden.

Abrechnungsfrequenz

Wählen Sie Ihren Abrechnungsrhythmus:

Quartalsweise (am häufigsten):

  • Q1: Januar - März (fällig 31. Mai)
  • Q2: April - Juni (fällig 31. August)
  • Q3: Juli - September (fällig 30. November)
  • Q4: Oktober - Dezember (fällig 28. Februar)

Halbjährlich:

  • Verfügbar bei jährlicher Steuerschuld unter CHF 4'000
  • H1: Januar - Juni (fällig 31. August)
  • H2: Juli - Dezember (fällig 28. Februar)

Zwei Abrechnungsmethoden

1. Effektive Methode (Nachweis der vereinbarten Entgelte)

MWST auf tatsächliche Transaktionen berechnen:

  • Umsatzsteuer: Von Kunden erhobene MWST
  • Vorsteuer: Auf Geschäftsausgaben gezahlte MWST
  • MWST-Schuld: Umsatzsteuer minus Vorsteuer

Beispiel:

  • Q1 Umsatz: CHF 30'000
  • Umsatzsteuer (8.1%): CHF 2'430
  • Geschäftsausgaben: CHF 8'000
  • Vorsteuer (8.1%): CHF 648
  • Zu zahlende MWST: CHF 1'782

Ideal für: Freiberufler mit erheblichen Geschäftsausgaben.

2. Saldosteuersatz-Methode

Einen Pauschalsatz auf Ihren Umsatz anwenden, basierend auf Ihrer Branche. Der Satz berücksichtigt bereits typische Vorsteuerabzüge.

Beispielsatz für Berater: 5.7% vom Gesamtumsatz (inkl. MWST)

Vorteile:

  • Einfachere Berechnungen
  • Weniger Papierkram

Nachteile:

  • Möglicherweise mehr Zahlung bei hohen Ausgaben
  • Weniger flexibel

Ideal für: Freiberufler mit minimalen Ausgaben und einfachem Geschäftsmodell.

Zahlungsfristen

Die Zahlung ist 60 Tage nach Ende jeder Abrechnungsperiode fällig.

Folgen verspäteter Zahlung:

  • 5% Mahngebühr auf ausstehenden Betrag
  • Verzugszinsen (aktuell 4.5% jährlich)
  • Mögliche rechtliche Schritte

Richten Sie Erinnerungen oder automatische Zahlungen ein, um Bussen zu vermeiden.

Was qualifiziert für Vorsteuerabzug?

Sie können MWST zurückfordern auf:

Abzugsfähige Geschäftsausgaben:

  • Equipment und Möbel
  • Software und Abonnements
  • Professionelle Dienstleistungen (Buchhaltung, Recht)
  • Marketing und Werbung
  • Geschäftsessen (mit korrekter Dokumentation)
  • Coworking Space oder Büromiete
  • Geschäftsreisen innerhalb der Schweiz

Nicht abzugsfähig:

  • Privatnutzungsanteil bei gemischt genutzten Gegenständen
  • Repräsentationsaufwand
  • Geschenke über bestimmten Schwellen
  • Autokäufe (spezielle Regeln gelten)

Gemischte Nutzung: Wenn Sie etwas sowohl geschäftlich als auch privat nutzen (wie ein Homeoffice), können Sie nur den geschäftlichen Anteil abziehen. Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen über den geschäftlichen Nutzungsanteil.

Automatisierung

Compliant bleiben ohne Stress

Manuelle MWST-Erfassung ist mühsam und fehleranfällig. Ein einziger Rechenfehler kann eine Prüfung auslösen. Magic Heidi automatisiert die Schweizer MWST-Compliance für Freiberufler.

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Schweizer MWST-Management

Magic Heidi vereinfacht MWST für Freiberufler

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    MWST-konforme Rechnungen

    Fügt automatisch 8.1% MWST mit Ihrer MWST Nummer auf QR-Rechnungen hinzu

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    KI-Spesenerfassung

    Scannen Sie Belege und extrahieren Sie MWST-Beträge automatisch mit Mobile-KI

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    Echtzeit-MWST-Reports

    Sehen Sie Ihre aktuelle MWST-Position jederzeit mit Quartalsabrechnungs-Übersichten

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    Bank-Integration

    Importieren Sie Transaktionen und ordnen Sie Zahlungen automatisch Rechnungen zu

Rechnungen
  • Rechnung #3

    Magic Heidi

    CHF 500

    Jan 29

  • Rechnung #2

    Webbiger LTD

    CHF 2000

    Jan 24

  • Rechnung #1

    John Doe

    CHF 600

    Jan 20

Warum Freiberufler Magic Heidi für die MWST wählen

Magic Heidi eliminiert MWST-Kopfschmerzen:

  • MWST-konforme Rechnungsstellung: Fügt automatisch 8.1% MWST zu Rechnungen mit korrekt angezeigter MWST Nummer hinzu
  • Mehrsprachige Vorlagen: Rechnungen auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch erstellen
  • KI-Spesenerfassung: Belege scannen und MWST-Beträge sofort mit Mobile-KI extrahieren
  • Vorsteuer-Erkennung: Kategorisiert abzugsfähige vs. nicht abzugsfähige Ausgaben automatisch
  • Echtzeit-MWST-Reports: Umsatzsteuer vs. Vorsteuer jederzeit im Überblick
  • Quartalsabrechnungs-Übersichten: Reports exportieren, bereit zur Einreichung bei ESTV oder Treuhänder
  • Bankauszug-Integration: Transaktionen importieren und MWST-Zahlungen automatisch abgleichen
  • Plattformübergreifend: iPhone, Android, Mac, Windows und Web – alles synchronisiert

Schweizer Freiberufler mit Magic Heidi erledigen ihre Quartals-MWST-Abrechnung in unter 15 Minuten.

Freiberufler mit Magic Heidi verbringen 75% weniger Zeit mit MWST-Papierkram und reduzieren Fehler um 95%.

Verkauf an EU-Unternehmen

B2B-Verkäufe an EU-Unternehmen:

  • Keine Schweizer MWST erhoben
  • Reverse Charge gilt (Kunde zahlt MWST in seinem Land)
  • EU-USt-IdNr. des Kunden verifizieren
  • Nachweis des Leistungsorts aufbewahren

Erforderlich auf der Rechnung:

  • EU-USt-IdNr. des Kunden
  • Vermerk: «Steuerbefreit – Reverse-Charge-Verfahren»

Verkauf an EU-Konsumenten

B2C-Verkäufe an EU-Konsumenten:

  • Keine Schweizer MWST erhoben
  • Kann MWST-Pflicht im Käuferland auslösen
  • EU-MWST-Schwellen gelten für digitale Dienstleistungen
  • Bei erheblichen EU-B2C-Verkäufen Registrierung für EU One Stop Shop (OSS) erwägen

Verkauf ausserhalb der EU

B2B international:

  • Generell keine Schweizer MWST
  • Geschäftsnatur des Kunden dokumentieren

B2C international:

  • Keine Schweizer MWST auf die meisten Dienstleistungen
  • Exportdokumentation für Waren erforderlich

Einkauf aus dem Ausland

Import von Dienstleistungen aus dem Ausland:

  • Möglicherweise Schweizer MWST selbst deklarieren
  • Gilt, wenn ausländischer Anbieter nicht MWST-registriert
  • In Ihrer MWST-Abrechnung melden
FAQ

Häufige Fragen zur MWST Nummer

Wie lange dauert es, bis ich meine MWST Nummer erhalte?

Die Bearbeitung dauert 2-4 Wochen nach Einreichung eines vollständigen Antrags. Unvollständige Einreichungen verzögern den Prozess. Beantragen Sie rechtzeitig, bevor Sie Ihre erste MWST-Rechnung stellen müssen.

Kann ich MWST auf Ausgaben vor der Registrierung abziehen?

Ja, aber mit Einschränkungen. Sie können Vorsteuer auf Ausgaben bis zu 6 Monate vor Ihrem MWST-Registrierungsdatum zurückfordern, sofern Sie die korrekte Dokumentation aufbewahrt haben.

Was, wenn ich vorübergehend unter CHF 100'000 falle?

Einmal registriert, können Sie sich nicht sofort abmelden. Sie müssen für das volle Kalenderjahr registriert bleiben. Danach können Sie die Abmeldung beantragen, wenn Ihr Umsatz unter CHF 100'000 bleibt.

Berechne ich MWST an ausländische Kunden?

Ausländische B2B-Kunden: Meist keine Schweizer MWST (Reverse Charge gilt). Ausländische B2C-Kunden: Hängt von Leistungsart und Standort ab. Dokumentieren Sie immer Land und Geschäftsstatus des Kunden.

Was passiert, wenn ich vergesse, MWST zu berechnen?

Sie schulden trotzdem den MWST-Betrag an die Behörde. Sie können MWST nicht nachträglich zur Rechnung hinzufügen, ausser der Kunde stimmt ausdrücklich zu. Viele Freiberufler tragen diese Kosten selbst – ein teurer Fehler.

Kann ich von Quartals- auf Halbjahresabrechnung wechseln?

Ja, aber das Timing zählt. Sie müssen die Änderung am Ende einer Abrechnungsperiode beantragen. Halbjahresabrechnung ist nur verfügbar, wenn Ihre jährliche MWST-Schuld unter CHF 4'000 bleibt.

MWST meistern, ohne Stress

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Ihre nächsten Schritte

Hier ist Ihr Aktionsplan je nach Situation:

Wenn Sie sich CHF 100'000 nähern:

  1. Verfolgen Sie Ihren rollenden 12-Monats-Umsatz monatlich
  2. Setzen Sie eine Erinnerung 3 Monate vor Erreichen von CHF 100'000
  3. Bereiten Sie Ihre Registrierungsunterlagen jetzt vor
  4. Wechseln Sie zu Magic Heidi für automatische MWST-Erfassung

Wenn Sie freiwillige Registrierung erwägen:

  1. Berechnen Sie Ihre jährlichen Geschäftsausgaben
  2. Schätzen Sie den potenziellen Vorsteuerabzug (8.1% der Ausgaben)
  3. Vergleichen Sie mit dem administrativen Aufwand
  4. Konsultieren Sie einen Schweizer Steuerberater bei Unsicherheit
  5. Nutzen Sie Magic Heidi, um den Admin-Aufwand zu minimieren

Wenn Sie bereits registriert sind:

  1. Überprüfen Sie Ihren aktuellen MWST-Abrechnungsprozess
  2. Stellen Sie sicher, dass alle Rechnungen Ihre MWST Nummer korrekt anzeigen
  3. Prüfen Sie, ob Sie alle abzugsfähigen Vorsteuern geltend machen
  4. Setzen Sie Kalender-Erinnerungen für Quartalsfristen
  5. Automatisieren Sie mit Magic Heidi, um Fehler zu reduzieren

Die MWST Nummer ist nicht nur eine Steuerformalität – sie ist ein Werkzeug für legitime Steuerabzüge und professionelle Glaubwürdigkeit. Meistern Sie sie, und Sie sparen Tausende an Steuern bei voller Compliance.

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