Was tun nach dem Studium? (Schweiz) Weg wählen, Mehrwert beweisen, Geld verdienen

Ein Schweiz-fokussierter Guide zur Wahl zwischen Anstellung, Freelance/Selbständigkeit oder Akademie/öffentlichem Sektor—plus praktischer 30/60/90-Tage-Plan und erste Freelancing-Admin-Schritte.

Schweizer Landschaft

Das Studium abzuschliessen fühlt sich an wie das Verlassen eines markierten Wanderwegs—plötzlich steht man in offenem Gelände. Die Regeln ändern sich:

  • Kein Lehrplan mehr.
  • Keine Noten.
  • Keine «richtige» Antwort, die als PDF kommt.

Wenn Sie sich fragen «Was tun nach dem Studium?», sind Sie nicht im Rückstand—Sie sind genau an dem Punkt, wo ein gutes Framework alles einfacher macht.

Dieser Guide richtet sich an Schweizer Studierende und Absolvent:innen (und internationale Absolvent:innen in der Schweiz), die zwischen drei realistischen Richtungen wählen:

  1. Angestellten-Weg (Job finden)
  2. Freelance / Selbständigkeit (Einkommen durch Kunden aufbauen)
  3. Akademie / öffentlicher Sektor (Forschung, Lehre, Verwaltung oder NGOs)

Sie erhalten ein Entscheidungs-Framework, Beispiele, wie Sie im Schweizer Markt «Mehrwert beweisen», und einen 30/60/90-Tage-Plan, den Sie sofort umsetzen können.

Zuletzt aktualisiert: 26.01.2026


Fragezeichen in den Alpen

Der Wandel: vom Konsumenten zum Produzenten

Die meiste Zeit Ihres Lebens hat Bildung Sie fürs Konsumieren von Informationen belohnt: Vorlesungen, Lektüre, Prüfungen, Arbeiten. Sie haben Aufwand investiert—und jemand (Familie, Stipendien, der Staat, Erspartes) hat den Grossteil der Kosten getragen, während Sie lernten.

Nach dem Abschluss belohnt die Welt Sie fürs Produzieren von Mehrwert:

  • ein Problem lösen,
  • einen Prozess verbessern,
  • Umsatz generieren,
  • Risiken reduzieren,
  • Zeit sparen,
  • Ergebnisse für echte Menschen liefern.

Das ist keine moralische Aussage. Es ist eine praktische. Unabhängigkeit—beruflich, finanziell, professionell—kommt davon, mehr Wert zu produzieren als man konsumiert.

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles durchgeplant haben. Sie müssen nur anfangen zu testen, wo Ihre Fähigkeiten Mehrwert schaffen.

Warum das jetzt wichtig ist (Schweizer Arbeitsmarkt-Realität)

In der Schweiz ist die Einstellung in Teilen des Marktes wettbewerbsintensiver geworden: Stellentrends kühlten 2025 ab, und einige absolventenreiche Bereiche (einschliesslich Teile der IT) verzeichneten stärkere Rückgänge. Gleichzeitig ändern sich Anforderungen schneller—besonders bei Rollen, die von KI und Automatisierung betroffen sind.

Übersetzt: Abschlüsse allein überzeugen weniger als Beweise. Die Absolvent:innen, die am schnellsten vorankommen, können zeigen:

  • was sie können,
  • für wen sie es getan haben,
  • was sich durch ihre Arbeit verändert hat.

Das gilt für Anstellung, Freelancing und Akademie gleichermassen.

Die Realität nach dem Studium: Beweise schlagen Zeugnisse.

Der Schweizer Arbeitsmarkt ist kompetitiv und Anforderungen ändern sich schnell—besonders bei KI-betroffenen Rollen. Reduzieren Sie Unsicherheit: Wählen Sie einen Weg, validieren Sie am Markt, bauen Sie Belege für Ihren Mehrwert.

🎓

Kein Lehrplan mehr

Sie brauchen Ihr eigenes Framework und Feedback-System.
🧩

Zeugnisse reichen nicht

Arbeitgeber belohnen Nachweise von Ergebnissen.

Schnell mit Beweisen

Portfolio + Referenzen + klare Positionierung.

Schritt 1: Richtung wählen (vorerst)—Anstellung vs Freelance vs Akademie

Sie brauchen keine permanente Entscheidung. Sie brauchen einen Standard-Weg für die nächsten 90 Tage.

Einfache Entscheidungsmatrix (bewerten Sie 1–5)

Bewerten Sie, wie wichtig jeder Faktor für Sie ist, dann schauen Sie, welcher Weg am besten passt.

FaktorAnstellungFreelance / UnternehmerAkademie / Öffentlicher Sektor
Einkommensstabilität52–44–5
Autonomie / Freiheit2–352–4
Schnelles Lernen durch Praxis3–453–4
Klare Struktur & Mentoring42–34
Erforderliche Risikobereitschaft24–52
Mission / gesellschaftliche Wirkung33–44–5
Zeit bis zum ersten Einkommen3–43–52–4

Nutzen Sie dies als Gesprächsstarter mit sich selbst—nicht als endgültiges Urteil.

Weg 1

Der Angestellten-Weg

Ideal für Struktur, schnelles Lernen und Stabilität.

Einen Job nach der Uni zu wählen ist kein «Ausverkauf». Es ist oft der schnellste Weg, um:

  • professionelle Standards zu lernen,
  • Feedback von erfahrenen Teams zu bekommen,
  • ein Netzwerk aufzubauen,
  • stabiles Einkommen zu verdienen,
  • herauszufinden, was Sie wirklich täglich gerne tun.

Wann der Angestellten-Weg gut passt

  • Sie wollen Stabilität (Miete, Versicherung, planbarer Cashflow).
  • Sie lernen am besten mit klaren Erwartungen und Mentoring.
  • Sie möchten eine Spezialisierung im Team entwickeln.
  • Sie sind sich unsicher, was Sie wollen (und wollen bezahlte Erkundung).

Wie Sie sich als Absolvent:in in der Schweiz abheben

Statt nur Studienleistungen aufzulisten, bauen Sie Beweise, dass Sie Mehrwert produzieren können:

  • 1–2 Mini-Fallstudien (auch aus Studienprojekten), geschrieben wie Business-Ergebnisse:
    • das Problem,
    • was Sie getan haben,
    • das Ergebnis (Zeit gespart, Qualität verbessert, Engagement erhöht).
  • Ein Portfolio (für jede Rolle—auch Analyse, Operations, HR, Kommunikation).
  • Eine prägnante LinkedIn-Headline, die sagt, was Sie tun und wem Sie helfen.

Beispiel-Headlines

  • «Junior Data Analyst | Verwandelt chaotische Spreadsheets in entscheidungsreife Dashboards»
  • «Marketing-Absolventin | Erstellt Content-Systeme, die qualifizierte Leads generieren»
  • «Junior UX Researcher | Verwandelt User-Interviews in klare Produkt-Prioritäten»

Ihre Jobsuche sollte eine Feedback-Maschine sein

Auch wenn Sie sich nicht «bereit» fühlen—bewerben Sie sich. Interviews zeigen Ihnen, was der Markt schätzt. Jede Absage gibt einen Hinweis: fehlende Fähigkeit, unklare Story, schwaches Portfolio oder falsch gewählte Rollen.

Weg 2

Der Freelance / Selbständigen-Weg

Ideal für Autonomie und schnelle Marktvalidierung.

Wenn Sie Unabhängigkeit wollen—oder jobsuchen, aber Momentum brauchen—kann Freelancing eine smarte Brücke sein.

Freelancing ist einfach: Ein Problem für jemanden lösen, der Sie dafür bezahlt.

Sie brauchen keine «Startup-Idee». Sie brauchen ein Angebot, das einer bestimmten Person oder Firma hilft.

Wann Freelancing gut passt

  • Sie wollen Autonomie und Eigenverantwortung.
  • Sie können Unsicherheit und Selbstführung aushalten.
  • Sie sind bereit zu verkaufen (sanft, professionell).
  • Sie wollen schnell ein Portfolio aufbauen—an echten Problemen.

Einsteigerfreundliche Freelance-Dienstleistungen (Schweizer Realität)

Dies sind typische «Erst-Dienstleistungen», die Absolvent:innen ohne Firmengründung anbieten können:

  • Nachhilfe / Prüfungscoaching (Sprachen, Mathe, Statistik, Finanzen)
  • Übersetzung & Lektorat (DE/FR/IT/EN ist ein Schweizer Vorteil)
  • Social Media & Content für lokale Unternehmen
  • Einfache Web-Updates (WordPress, Shopify, Landing Pages)
  • Design (Präsentationen, Broschüren, einfache Brand Kits)
  • Operations-Support (Rechnungs-Cleanup, Spreadsheet-Automatisierung, Terminplanung)
  • Recherche-Assistenz (Literaturrecherchen, Umfrage-Analysen)
  • Foto-/Video-Bearbeitung für Creator und KMU

Ein einfaches «Erst-Angebot»-Template

Wenn Sie feststecken, nutzen Sie dies:

«Ich helfe spezifischer Kundentyp, spezifisches Ergebnis in Zeitrahmen zu erreichen, ohne typisches Problem

Beispiele:

  • «Ich helfe Zürcher Therapeut:innen, 10+ qualifizierte Anfragen/Monat zu bekommen mit einer einfachen Website + Google-Profil—ohne Werbung.»
  • «Ich helfe kleinen Restaurants, ihre Menüs und Online-Einträge in 2 Wochen zu standardisieren—ohne ständiges Hin und Her.»

Freelancing ist am einfachsten, wenn Ihr Angebot eng und ergebnisorientiert ist.

Weg 3

Akademie / Öffentlicher Sektor

Ideal für Tiefe, Mission und strukturierte Entwicklung.

In der Akademie zu bleiben oder in Verwaltung/NGOs zu wechseln kann die richtige Wahl sein—nicht einfach eine Verzögerungstaktik.

Wann dieser Weg gut passt

  • Sie mögen vertiefte Arbeit und Spezialisierung.
  • Sie wollen mission-getriebene Ergebnisse und gesellschaftliche Wirkung.
  • Sie schätzen stabile Strukturen, klare Entwicklung und institutionelle Unterstützung.
  • Sie streben Rollen an, wo Abschlüsse mehr zählen (z.B. Forschung, gewisse regulierte Bereiche).

Achtungspunkte (damit Sie bewusst wählen)

  • Sie verzögern möglicherweise Markt-Feedback (was Menschen bezahlen wollen).
  • Manche Umgebungen sind langsamer und können schnelles Einkommenswachstum limitieren.
  • Es ist einfach zu bleiben, weil es vertraut ist—nicht weil es passt.

Eine gute Testfrage:

Würden Sie diesen Weg auch wählen, wenn Sie keine Angst hätten?

Schritt 2: Schnell am Markt validieren (nicht 6 Monate grübeln)

Egal welcher Weg, Ihr Ziel ist dasselbe: Unsicherheit schnell reduzieren.

Marktvalidierungs-Methoden (wählen Sie 2 diese Woche)

  • Bewerbungen (auch «Stretch»-Rollen) um Anforderungen zu lernen
  • Informationsgespräche (15 Minuten, 1–2 pro Woche)
  • Testprojekte (klein, definiertes Ergebnis)
  • Strategisches Volunteering (nur wenn es Beweise produziert—Portfolio + Referenz)
  • Freelance-Outreach (10 hochwertige Nachrichten an lokale Unternehmen)

Validierung schlägt Grübeln. Jede Woche ohne Feedback erhöht die Angst.

Schritt 3: «Mehrwert-Belege» aufbauen (funktionieren für alle Wege)

Denken Sie an diese als Karriere-Assets, die Sie für Jobs, Kunden und Bewerbungen wiederverwenden können.

1) Einseitige Positionierungsaussage

Schreiben Sie einen kurzen Absatz für E-Mails/LinkedIn:

  • Wer Sie sind
  • Was Sie tun
  • Welche Ergebnisse Sie erzielen
  • Welche Belege Sie haben (Projekt, Portfolio, Praktikum, Kennzahlen)

2) Ein Portfolio—auch wenn Sie nicht «kreativ» sind

Portfolio heisst nicht Dribbble.

Beispiele nach Bereich:

  • Business/Finanzen: 1-seitige Analyse einer börsennotierten Firma + Modell-Snapshot
  • Daten: Dashboard + kurze Erklärung + GitHub/Notion-Link
  • Marketing: Kampagnen-Analyse + Content-Kalender-Muster
  • Operations: Prozessablauf + Spreadsheet-Automatisierungs-Demo
  • Forschung: strukturierter Literaturüberblick + Zusammenfassungstabelle
  • Bildung: Unterrichtsplan + Lernerfolge + Testimonials

3) Referenzen und Glaubwürdigkeitssignale

Sammeln Sie:

  • 1–2 LinkedIn-Empfehlungen
  • 2 kurze Testimonials (auch von Professor:innen, Praktikums-Betreuer:innen, Freiwilligenorganisationen)
  • Einen «Arbeitsproben»-Ordner, den Sie schnell teilen können

Falls Sie freelancen

Ihre ersten 5 Admin-Schritte in der Schweiz

Freelancing wird viel einfacher, wenn Ihre Administration von Anfang an sauber ist. Sie brauchen keine komplizierte Buchhaltung—aber Konsistenz.

Steuern und Admin-Papierkram

Freelancing wird viel einfacher, wenn Ihre Administration von Anfang an sauber ist. Sie brauchen keine komplizierte Buchhaltung—aber Konsistenz.

Hinweis: Dies ist praktische Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Für offizielle Anforderungen prüfen Sie Schweizer Behördenquellen (z.B. SECO/kantonale Informationen) oder fragen Sie eine Fachperson.

1) Entscheiden Sie, was Sie verkaufen (und Ihren Mindestsatz)

Starten Sie einfach:

  • Definieren Sie 1 Dienstleistung
  • Definieren Sie ein klares Ergebnis
  • Definieren Sie einen Starttarif (Stunden- oder Pauschalpreis)

Ein Pauschalangebot verkauft sich für Einsteiger oft besser, weil es für Kunden sicherer wirkt.

2) Senden Sie professionelle, Schweiz-konforme Rechnungen

Schweizer Kunden erwarten ordentliche Rechnungen und zunehmend QR-Rechnung-Kompatibilität. Professionelle Rechnungsstellung signalisiert Seriosität—besonders als frische:r Absolvent:in.

Minimale Rechnungshygiene:

  • klare Leistungsbeschreibung
  • Zahlungsbedingungen (z.B. 10 oder 30 Tage)
  • Kundenadresse
  • Rechnungsnummerierung
  • (wenn relevant) MwSt-Status und wie dieser ausgewiesen wird

3) Erfassen Sie Ausgaben von Tag eins

Sagen Sie sich nicht, Sie werden «Belege später ordnen». Das zukünftige Ich wird diesen Plan hassen.

Machen Sie es zur Gewohnheit:

  • Belege sofort fotografieren,
  • einfach kategorisieren (Software, Transport, Ausrüstung),
  • Geschäftsausgaben wo möglich separat halten.

4) Verstehen Sie MwSt-Grundlagen (genug um Überraschungen zu vermeiden)

Sie müssen nicht sofort Expert:in sein, aber Sie sollten wissen:

  • ob Sie MwSt verrechnen oder nicht,
  • was MwSt-Relevanz auslöst (Schwellenwerte und Regeln können ändern),
  • wie Sie Rechnungen basierend auf Ihrem Status korrekt beschriften.

Im Zweifel: halten Sie es einfach und bestätigen Sie über offizielle Quellen oder einen Treuhänder.

5) Nutzen Sie ein Tool, das Admin reibungslos macht

Wenn Sie starten, sollte Admin Ihnen keine Energie stehlen, die Sie für Kundengewinnung und gute Arbeit brauchen.

Wenn Sie freelancen möchten (auch als Nebeneinkommen während der Jobsuche), hilft Magic Heidi Ihnen, die Basics ohne Spreadsheet-Chaos zu handhaben:

  • Rechnungen erstellen (inkl. Schweizer Erwartungen wie QR-Rechnungen),
  • Ausgaben erfassen und kategorisieren,
  • Bankbelege importieren,
  • organisiert bleiben für Steuern und Treuhänder.

CTA: Testen Sie Magic Heidi kostenlos und senden Sie Ihre erste Rechnung in Minuten: Magic Heidi kostenlos testen Preise ansehen (inkl. Gratis-Plan): Magic Heidi Preise

Rechnungsliste

Ihr 30/60/90-Tage-Plan (Job, Freelance oder Akademie)

Wählen Sie einen «Hauptweg» und einen «Backup-Weg». Beispiel: Anstellung als Hauptweg, Freelance als Backup.

0–30 Tage: Klarheit + Assets

Ergebnisse

  • Standard-Weg wählen (Anstellung / Freelance / Akademie)
  • Positionierungsaussage entwerfen + LinkedIn aktualisieren
  • Einen Portfolio-Beweis erstellen (Fallstudie, Projekt, Muster)
  • Zielliste erstellen:
    • 20 Unternehmen (für Jobs)
    • oder 30 Prospects (für Freelance)
    • oder 10 Labs/Institute (für Akademie)

Aktionen

  • 5 Informationsgespräche
  • 10 Bewerbungen oder 10 Outreach-Nachrichten
  • Eine wöchentliche Feedback-Runde (Mentor:in, Career Service, jemand aus der Branche)

31–60 Tage: Markt-Exposition + Iteration

Ergebnisse

  • Version 2 Ihres CVs/Portfolios basierend auf Feedback
  • 1 Referenz/Empfehlung
  • Eine wiederholbare Wochenroutine (Bewerbungen/Outreach + Skill-Aufbau)

Aktionen

  • 25–40 Bewerbungen oder 2–3 bezahlte Testprojekte
  • Jede Woche Interview-Übungen (oder Verkaufsgespräche)
  • Eine praktische Fähigkeit aufbauen, die Ihre Einstellbarkeit direkt erhöht (Tool, Sprache, Zertifikat, Portfolio-Stück)

61–90 Tage: Chancen abschliessen + stabilisieren

Ergebnisse

  • Mindestens ein konkretes Ergebnis:
    • Jobangebot,
    • bezahltes Praktikum,
    • erster wiederkehrender Kunde,
    • Thesis-to-Job-Übergangsplan,
    • Fortschritt bei finanzierter Doktoratsbewerbung.

Aktionen

  • Verhandeln (Gehalt, Umfang, Tarif) mit ruhiger Zuversicht
  • Admin-System aufsetzen:
    • Rechnungen + Ausgaben
    • einfaches Cashflow-Tracking
    • Dokumentenablage

Wenn Sie freelancen, wird hier saubere Rechnungsstellung und Ausgabenerfassung zum Wettbewerbsvorteil.

«Was tun nach dem Studium?» — kurze Orientierung

Wenn Sie nach was tun nach dem Studium oder Berufseinstieg Schweiz suchen, kommt es meist auf zwei Schritte an:

  1. Schnell Feedback vom Markt holen (Bewerbungen, Gespräche, kleine Projekte)
  2. Belege für Ihre Leistung bauen (Portfolio, Fallstudien, Referenzen)

Wenn Sie sich für Selbständig machen nach dem Studium entscheiden: klein starten, professionell Rechnungen stellen, Ausgaben von Tag eins erfassen, und MwSt-Grundlagen früh klären.

«Que faire après les études?» (Français, Suisse) — kurze Orientierung

Wenn Sie auf Französisch suchen: que faire après les études oder début de carrière en Suisse, fokussieren Sie auf:

  1. Am Markt schnell validieren (Bewerbungen, Gespräche, Testprojekte)
  2. Mehrwert beweisen (Portfolio, Fallstudien, Referenzen)

Wenn Sie planen, sich nach dem Studium selbständig zu machen, halten Sie Admin einfach: Rechnungen, Ausgaben und MwSt-Bewusstsein.

FAQ: Was tun nach dem Abschluss (Schweiz-fokussiert)

Soll ich ein Gap Year nach der Uni machen?

Ein Gap Year kann sinnvoll sein, wenn es strukturiert ist: Sprachverbesserung, definiertes Praktikum, Portfolio-Projekt oder klarer Finanzplan. Wenn es zur «Vermeidungszeit» wird, erhöht es meist den Stress. Ein guter Kompromiss: Jobsuche + 1–2 Tage/Woche freelancen.

Kann ich freelancen während ich mich bewerbe?

Ja—oft hilft es sogar. Freelancing gibt Ihnen Mehrwert-Belege, aktuelle Erfahrung, Referenzen und Einkommen. Halten Sie nur klare Grenzen, damit Sie in Interviews performen und Deadlines einhalten können.

Muss ich eine Firma gründen bevor ich in der Schweiz freelance?

Manchmal ja, manchmal nicht sofort—es hängt von Ihrem Setup, Einkommensniveau und Kanton ab. Prüfen Sie zuerst offizielle Quellen oder sprechen Sie mit einer Fachperson. Praktisch beginnen viele mit kleinen Aufträgen und formalisieren beim Wachsen, aber Sie sollten bestätigen, was für Sie gilt.

Wann muss ich MwSt (TVA) verrechnen?

MwSt hängt von Schwellenwerten und Regeln ab, die sich ändern können. Der praktische Rat: Verstehen Sie, ob Sie MwSt-pflichtig sind, und stellen Sie sicher, dass Ihre Rechnungen Ihren korrekten Status widerspiegeln. Wenn Sie wachsen wollen, lernen Sie das früh, um schmerzhafte Korrekturen zu vermeiden.

Ich weiss nicht, was ich will—wie soll ich wählen?

Wählen Sie eine Richtung für 90 Tage, nicht für immer. Nehmen Sie den Weg, der Ihnen das schnellste Feedback und die beste Lernschleife gibt. Handeln schafft Klarheit.

Mein Studium fühlt sich «nicht job-ready» an?

Das ist häufig. Übersetzen Sie Ihr Studium in Ergebnisse:

  • Welche Probleme können Sie lösen?
  • Welche Tools können Sie nutzen?
  • Welche Belege können Sie zeigen? Dann fügen Sie eine marktfähige Fähigkeit hinzu (Tool + Projekt) und bauen Sie ein Portfolio-Stück. Beweise schlagen Titel.

Der einfachste nächste Schritt (wählen Sie einen heute)

Wenn Sie Momentum wollen, tun Sie das in den nächsten 30 Minuten:

  1. Schreiben Sie einen Satz: «Ich helfe ___, ___ zu erreichen.»
  2. Wählen Sie einen Weg für die nächsten 90 Tage.
  3. Erstellen Sie einen Beweis (Fallstudie, Muster, Mini-Projekt).
  4. Holen Sie diese Woche Markt-Feedback (Bewerbungen, Gespräche oder Outreach).

Und wenn Freelancing auf Ihrer Liste ist—auch als Nebeneinkommen—machen Sie es real, indem Sie eine professionelle erste Rechnung senden.

Testen Sie Magic Heidi kostenlos, um Kunden zu fakturieren und Ausgaben ohne Admin-Chaos zu erfassen: Mit Magic Heidi starten Oder Pläne ansehen: Magic Heidi Preise

Autorenhinweis (E-E-A-T)

Dieser Guide wurde für Absolvent:innen geschrieben, die den Schweizer Übergang von der Uni ins Berufsleben navigieren, mit Fokus auf praktische Umsetzung: einen Weg wählen, am Markt validieren und leichtgewichtige Freelance-Admin einrichten (Rechnungen, Ausgaben, MwSt-Bewusstsein), damit Sie sich auf Mehrwert-Produktion konzentrieren können.

Bereit, mit weniger Admin zu verdienen?

Wenn Freelancing auf Ihrer Liste ist, machen Sie es real: professionell fakturieren und Ausgaben von Tag eins erfassen.