Die meisten Schweizer Angestellten erhalten einen 13. Monatslohn – ein zusätzliches Monatsgehalt, das ein finanzielles Polster für Ferien, Steuern oder unerwartete Ausgaben bietet.
Als Freelancer? Sie sind auf sich allein gestellt.
Aber hier ist die Realität: Sie haben etwas Besseres als ein 13. Monatsgehalt. Sie haben die vollständige Kontrolle über Ihr Einkommen. Die Herausforderung besteht darin, dieselbe finanzielle Sicherheit aufzubauen, die Angestellte automatisch erhalten.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen genau, wie Sie Ihre eigene «13. Monatslohn»-Sparstrategie aufbauen, unregelmässiges Einkommen managen und Tools wie Magic Heidi nutzen, um die finanzielle Komplexität der Schweizer Selbstständigkeit zu automatisieren.
Räumen wir gleich mit einem verbreiteten Missverständnis auf.
Freelancer und Auftragnehmer in der Schweiz haben grundsätzlich keinen Anspruch auf einen 13. Monatslohn. Diese Leistung gilt für traditionelle Arbeitsverhältnisse, bei denen sie entweder durch Gesamtarbeitsverträge vorgeschrieben oder in Einzelarbeitsverträgen enthalten ist.
Selbst für Angestellte gibt es kein Bundesgesetz, das dies vorschreibt – obwohl es seit den 1960er Jahren üblich wurde und sich aus dem traditionellen Weihnachtsgeld entwickelte.
Für Freelancer funktioniert das Konzept anders:
- Sie erhalten überhaupt kein «Gehalt» – Sie stellen Kunden Rechnungen für Dienstleistungen
- Sie legen Ihre eigenen Tarife und Zahlungsbedingungen fest
- Sie sind selbst dafür verantwortlich, finanzielle Puffer zu schaffen
- Kein Arbeitgeber zahlt in Ihre Pensionskasse, Versicherung oder Ferienzeit ein
Aber hier liegt die Chance: Sie können etwas noch Flexibleres als einen 13. Monatslohn schaffen, indem Sie Ihren eigenen systematischen Sparansatz aufbauen.