Kompletter Leitfaden 2026

Freiberuflich in der Schweiz: Ihr Komplettguide für Anmeldung, Steuern & Erfolg

Die Schweiz bietet Freelancern aussergewöhnliches Verdienstpotenzial—CHF 70'000-120'000 jährlich—doch MWST-Regeln, Bewilligungen und rechtliche Anforderungen können komplex sein. Dieser umfassende Leitfaden führt Sie durch alles, was Sie für erfolgreiches Freelancing in der Schweiz 2026 wissen müssen.

Schweizer Freelancer bei der Arbeit

Die Schweizer Freelance-Chance 2026

Die Schweiz ist zur Goldgrube für Freelancer geworden. Mit 25% der Erwerbstätigen, die nun freiberuflich arbeiten, und einem Wachstum von 15% in den letzten fünf Jahren gab es nie einen besseren Zeitpunkt für die Selbständigkeit. Aber Erfolg erfordert das Verständnis der Vorschriften, die selbst erfahrene Profis ins Stolpern bringen können.

💰

Premium-Stundensätze

CHF 70'000-120'000 Jahreseinkommen für die meisten Freelancer, IT-Berater verdienen CHF 100-150/Stunde
📈

Wachsender Markt

25% der Schweizer Erwerbstätigen arbeiten freiberuflich, 15% Wachstum in fünf Jahren
⚖️

Komplexe Vorschriften

MWST-Regeln, QR-Rechnung-Anforderungen und Scheinselbständigkeitsrisiken erfordern sorgfältige Navigation

Was bedeutet «Freelancer» in der Schweiz eigentlich?

Ein Freelancer in der Schweiz ist jeder Fachmann, der Dienstleistungen für mehrere Kunden erbringt, ohne bei einem einzelnen Unternehmen angestellt zu sein. Sie bestimmen Ihren Zeitplan, wählen Ihre Projekte und legen Ihre Preise fest—aber Sie kümmern sich auch um jeden Aspekt Ihres Geschäfts: Rechnungsstellung, Steuern, Versicherungen und Einhaltung von Vorschriften.

Freelancer vs. Freiberufler: Der Unterschied

Diese Begriffe werden oft verwechselt, aber die Unterscheidung ist wichtig für Ihre Steuern und Anmeldung:

Freelancer arbeiten in praktisch jedem Bereich—von IT und Design bis zu Beratung und Marketing. Sie agieren als Unternehmen, das Dienstleistungen anbietet.

Freiberufler arbeiten in gesetzlich regulierten Berufen mit spezifischen Qualifikationsanforderungen: Ärzte, Anwälte, Architekten, Journalisten und ähnliche Berufe. Diese Berufe haben zusätzliche Registrierungsanforderungen und andere steuerliche Behandlungen.

Nicht alle Freelancer sind Freiberufler, obwohl einige Freiberufler als Freelancer tätig sind. Das Verständnis, in welche Kategorie Sie fallen, beeinflusst Ihren Registrierungsprozess und Ihre Steuerpflichten.

Bewilligungsanforderungen

Können Sie tatsächlich als Freelancer in der Schweiz arbeiten?

Bevor Sie sich mit der Anmeldung befassen, bestätigen Sie, dass Sie rechtlich befugt sind, in der Schweiz freiberuflich zu arbeiten. Bewilligungsanforderungen variieren stark je nach Nationalität.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So registrieren Sie sich als Freelancer in der Schweiz

Sobald Sie Ihre Berechtigung bestätigt haben, folgen Sie diesen Schritten, um Ihr Freelance-Geschäft legal zu etablieren.

Schritt 1

Wählen Sie Ihre Rechtsform

Zwei Hauptstrukturen verfügbar—wählen Sie basierend auf Ihren Bedürfnissen und verfügbarem Kapital

  • Einzelunternehmen (Einzelfirma): Kein Mindestkapital, einfache Gründung, persönliche Haftung, über 326'000 aktiv in der Schweiz
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): CHF 20'000 Kapital erforderlich, beschränkte Haftung, eliminiert Scheinselbständigkeitsrisiko
  • Die meisten Freelancer starten mit Einzelunternehmen—einfach und kostenlos, kann später zur GmbH upgraden
Schweizer Firmenanmeldung
Schritt 2

Anmeldung beim Handelsregister

Registrierungsanforderungen hängen von Ihrem Jahresumsatz ab

  • Unter CHF 100'000: Registrierung optional, verleiht aber Professionalität und Glaubwürdigkeit
  • Über CHF 100'000: Registrierung wird beim Handelsregister Ihres Kantons obligatorisch
  • Kosten: CHF 120 Registrierungsgebühr, bis zu CHF 1'000 mit professioneller Unterstützung
Firmenregistrierungsunterlagen
Schritt 3

MWST-Nummer beantragen (falls erforderlich)

MWST-Registrierung folgt klaren Schwellenwerten mit neuen Vereinfachungen 2025

  • Obligatorisch: Jahresumsatz über CHF 100'000 erfordert Registrierung bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung
  • 2026 Satz: Standard 8.1% (Erhöhung auf 8.8% auf 2028 verschoben), reduziert 2.6% für Lebensmittel/Bücher/Medikamente
  • Neu 2025: KMU unter CHF 5'005'000 können jährliche statt vierteljährliche MWST-Abrechnung wählen
  • Freiwillige Registrierung: Unter dem Schwellenwert erlaubt MWST-Rückforderung auf Ausgaben, erhöht aber Verwaltungsaufwand
Schweizer MWST-Registrierung
Steuerübersicht

Schweizer Steuern als Freelancer verstehen

Anders als Angestellte, bei denen Steuern automatisch abgezogen werden, sind Freelancer selbst für die Deklaration und Zahlung aller Steuern verantwortlich.

Kritisches rechtliches Risiko

Die Scheinselbständigkeitsfalle: Was jeder Freelancer wissen muss

Scheinselbständigkeit stellt eines der grössten rechtlichen Risiken für Schweizer Freelancer dar. Sie zu verstehen und zu vermeiden ist entscheidend für Ihre finanzielle Sicherheit.

Scheinselbständigkeit Warnung

Was ist Scheinselbständigkeit?

Scheinselbständigkeit liegt vor, wenn jemand als Freelancer arbeitet, aber die Beziehung tatsächlich einem Anstellungsverhältnis gleicht. Schweizer Behörden nehmen dies ernst, da es Unternehmen ermöglicht, Arbeitgeberpflichten zu umgehen: Sozialversicherungsbeiträge, Ferienentschädigung, Lohnfortzahlung bei Krankheit und Pensionskassenbeiträge.

Die verheerenden Konsequenzen

Wenn die AHV (Schweizer Sozialversicherungsbehörde) feststellt, dass Sie tatsächlich ein als Freelancer getarnter Angestellter sind:

Nachzahlungen für 5 Jahre: Sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherungsbeiträge müssen für die letzten fünf Jahre nachgezahlt werden—potenziell Zehntausende von Franken.

Unfallversicherung: Rückwirkende Unfallversicherung muss abgeschlossen werden. Falls während dieser Zeit ein Unfall passiert ist, haftet der Arbeitgeber für alle finanziellen Folgen—potenziell Millionen von Franken.

Strafen für Kunden: Ihre Kunden erleiden erheblichen finanziellen und Reputationsschaden, weshalb viele Schweizer Unternehmen heute die Zusammenarbeit mit Einzelunternehmen ablehnen.

Wie die AHV Scheinselbständigkeit bestimmt

Die AHV bewertet jeden Fall individuell anhand dieser Kriterien:

Indikatoren für echte Selbständigkeit:

  • Arbeit für mehrere Kunden (nicht nur einen)
  • Bereitstellung eigener Ausrüstung und Infrastruktur
  • Rechnungsstellung unter eigenem Firmennamen
  • Übernahme des finanziellen Risikos für die Arbeit
  • Kontrolle darüber, wie und wann Projekte abgeschlossen werden
  • Aktive Vermarktung der eigenen Dienstleistungen

Indikatoren für ein Anstellungsverhältnis:

  • Arbeit ausschliesslich oder hauptsächlich für einen Kunden
  • Befolgung des Arbeitsplans und Standortanforderungen des Kunden
  • Nutzung von kundenseitig bereitgestellter Ausrüstung und Systemen
  • Regelmässige monatliche Zahlungen unabhängig von erledigter Arbeit
  • Keine Möglichkeit, Arbeit an andere zu delegieren
  • Kunde kontrolliert Arbeitsmethoden

Kritische Schwelle: Die Arbeit für nur einen oder zwei Kunden erhöht das Scheinselbständigkeitsrisiko erheblich. Die AHV prüft regelmässig Freelancer-Beziehungen, und Einzelkunden-Arrangements lösen Überprüfungen aus.

Wie Sie sich schützen

Diversifizieren Sie Ihren Kundenstamm: Halten Sie mindestens 3-4 aktive Kunden. Beziehen Sie nie mehr als 70% Ihres Einkommens aus einer einzigen Quelle.

Dokumentieren Sie Ihre Unabhängigkeit:

  • Erstellen Sie klare Dienstleistungsverträge, die Ergebnisse spezifizieren, nicht Stunden
  • Stellen Sie Projekt-Meilensteine in Rechnung, keine monatlichen Pauschalen
  • Unterhalten Sie eigene Ausrüstung und Arbeitsräume
  • Vermarkten Sie Ihre Dienstleistungen öffentlich (Website, Portfolio, LinkedIn)

Erwägen Sie ein Upgrade zur GmbH: Viele Schweizer Unternehmen arbeiten heute nur noch mit GmbHs anstelle von Einzelunternehmen. Eine GmbH schafft eine klare B2B-Beziehung und eliminiert das Scheinselbständigkeitsrisiko vollständig.

Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen: Dokumentieren Sie alle Kundenbeziehungen, Verträge und Abrechnungsmuster für den Fall, dass die AHV eine Prüfung anfordert.

Dieses Risiko ist real und wächst, besonders in der Plattformökonomie und im Dienstleistungssektor. Es von Anfang an ernst zu nehmen verhindert später katastrophale finanzielle Konsequenzen.

Neue Standards 2025

QR-Rechnungen: Der Schweizer digitale Zahlungsstandard

Seit Oktober 2022 sind alle roten und orangen Einzahlungsscheine vollständig durch QR-Rechnungen ersetzt worden. Jede Rechnung, die Sie ausstellen, muss einen Swiss QR-Code mit zahlungsrelevanten Daten enthalten.

  • 📱
    Strukturierte Adressen obligatorisch

    November 2025: QR-Codes müssen formatierte Adressdaten mit korrekten Ländercodes verwenden

  • 🔤
    Erweiterte Zeichenunterstützung

    Zusätzliche Umlaute und Sonderzeichen werden jetzt in QR-Codes unterstützt

  • Vollständige Zahlungsdaten

    Geschäftsdetails, MWST-Nummer, Kundeninfo, Leistungsaufschlüsselung und Zahlungsbetrag

  • 30-Sekunden-Erstellung

    Magic Heidi erstellt automatisch konforme QR-Rechnungen mit korrekter Formatierung

Rechnungen
  • Rechnung #3

    Magic Heidi

    CHF 500

    Jan 29

  • Rechnung #2

    Webbiger LTD

    CHF 2000

    Jan 24

  • Rechnung #1

    John Doe

    CHF 600

    Jan 20

Schweizer QR-Rechnung Beispiel
Organisiert bleiben

Finanzmanagement: Compliant bleiben

Erfolgreiches Freelancing erfordert akribisches Finanzmanagement. Sie machen nicht nur die Arbeit—Sie führen ein komplettes Unternehmen.

Finanzmanagement Dashboard

Best Practices für Rechnungen & Ausgaben

Professionelles Finanzmanagement unterscheidet erfolgreiche von kämpfenden Freelancern

Rechnungsstellung

Professionelle Rechnungsstellung

Stellen Sie Rechnungen sofort aus, setzen Sie klare Bedingungen und verfolgen Sie systematisch nach

  • Senden Sie Rechnungen bei Arbeitsabschluss oder Meilenstein-Erreichung—warten Sie nicht auf Monatsende
  • Standard-Schweizer Zahlungsfrist ist 30 Tage—geben Sie dies klar auf jeder Rechnung an
  • Nachverfolgung: höfliche Erinnerungen nach 15 Tagen, strengere Mahnung nach 30 Tagen, Inkasso nach 60 Tagen
  • Nutzen Sie professionelle Tools wie Magic Heidi für 30-Sekunden-QR-Rechnungserstellung
Professionelle Rechnungsstellung
Ausgaben

Jede Geschäftsausgabe erfassen

Korrekte Ausgabenerfassung reduziert Steuern und gewährleistet Prüfungsbereitschaft

  • Auch kleine Ausgaben summieren sich—erfassen Sie alles für Steuerabzüge und MWST-Rückforderungen
  • Fotografieren Sie Belege sofort mit Ihrem Smartphone für digitale Sicherung
  • KI-gestützte Belegerfassung extrahiert automatisch Beträge, Daten, Kategorien, MWST
  • Ordentliche Dokumentation unerlässlich für Steuerabzüge, MWST-Rückforderungen, Budgetierung und Prüfungen
Ausgabenerfassung
Banking

Best Practices für Bankkonten

Trennen Sie Finanzen und automatisieren Sie Prozesse für saubere Buchhaltung

  • Eröffnen Sie ein separates Geschäftskonto—Vermischung von Privat und Geschäft schafft Steuer-Albträume
  • Importieren Sie Kontoauszüge im camt.053/054-Format für automatische Abstimmung
  • Legen Sie 25-30% jeder Zahlung auf separates Sparkonto für Steuern zurück
  • Automatisieren Sie Transaktionsabgleich, um manuelle Dateneingabe zu eliminieren
Bank-Automatisierung
Buchhaltungssoftware

Die richtige Buchhaltungslösung wählen

Die richtige Buchhaltungssoftware spart Stunden pro Woche und verhindert kostspielige Fehler. So vergleichen sich beliebte Schweizer Optionen.

FunktionMagic HeidibexioCashCtrl
Zielgruppe Solo-Freelancer KMU/Teams Kleine Betriebe
QR-Rechnungserstellung 30 Sekunden Ja Ja
KI-Belegerfassung Inklusive Nein Nein
LernkurveMinutenStunden/TageModerat
PreisCHF 24.99/Mt.CHF 35+/Mt.Gratis-Version verfügbar
Schweizer MWST-Konformität Automatisch Ja Ja
Mehrsprachig DE/FR/IT/EN DE/FR/EN DE/EN
Bank-Integration camt-Format Mehrere Ja
Ideal fürEinfachheit & AutomatisierungWachsende TeamsBudgetbewusste Starter

Branchenspezifische Hinweise

Verschiedene Freelance-Sektoren stehen in der Schweiz vor einzigartigen Herausforderungen.

IT & Technologie-Freelancer

Hohe Nachfrage: Die Schweizer Fintech-, Healthtech- und Cybersecurity-Sektoren boomen. Qualifizierte Entwickler und IT-Berater verdienen CHF 100-150 pro Stunde.

Hauptherausforderungen:

  • Scheinselbständigkeitsrisiko bei Integration in Kundenteams
  • Komplexe Verträge mit Grossunternehmen
  • Datenschutz- und Vertraulichkeitsanforderungen
  • Schneller Technologiewandel erfordert ständiges Lernen

Tipps: Diversifiziertes Kundenportfolio pflegen, Projektumfang klar definieren (nicht Stunden), Berufshaftpflichtversicherung für hochwertige Verträge erwägen.

Kreativprofis (Design, Content, Marketing)

Chancen: Schweizer Unternehmen lagern zunehmend Kreativarbeit aus, anstatt interne Teams zu unterhalten.

Hauptherausforderungen:

  • Niedrigere Stundensätze (CHF 50-80) als IT-Sektor
  • Variableres Einkommen und Projektzyklen
  • Urheberrecht und geistiges Eigentum verhandeln
  • Druck für schnelle Durchlaufzeiten

Tipps: Starkes Portfolio aufbauen, auf hochwertige Nischen spezialisieren, IP-Rechte im Voraus verhandeln, Verträge für jedes Projekt verwenden.

Berater & Business Services

Premium-Markt: Schweizer Beratungshonorare gehören zu den höchsten in Europa (CHF 150-300+ pro Stunde für spezialisierte Expertise).

Hauptherausforderungen:

  • Hohe Kundenerwartungen und Ergebnisqualität
  • Berufshaftpflichtversicherung unerlässlich
  • Komplexe Multi-Stakeholder-Projekte
  • Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufbauen

Tipps: Frühere Unternehmenserfahrung nutzen, relevante Zertifizierungen erwerben, Empfehlungsnetzwerk aufbauen, alles akribisch dokumentieren.


Arbeit mit internationalen Kunden: MWST-Komplexität

Freelancing in der Schweiz mit Bedienung internationaler Kunden bringt zusätzliche MWST-Überlegungen mit sich.

EU/EWR-Kunden

B2B-Dienstleistungen: Generell MWST-befreit unter Verwendung des Reverse-Charge-Mechanismus. Der Kunde zahlt MWST in seinem Land, Sie berechnen keine Schweizer MWST.

B2C-Dienstleistungen: Sie müssen möglicherweise MWST basierend auf Kundenstandort und Dienstleistungsart berechnen. Die Regeln sind komplex—konsultieren Sie einen Steuerberater für laufende B2C-Beziehungen.

Nicht-EU internationale Kunden

Generell: Dienstleistungen an Kunden ausserhalb EU/EWR unterliegen nicht der Schweizer MWST. Stellen Sie Rechnungen ohne MWST aus.

Ausnahme: Wenn Dienstleistungen in der Schweiz "konsumiert" werden (wie Vor-Ort-Beratung), kann MWST anfallen.

Dokumentationsanforderungen

Für nullbewertete internationale Dienstleistungen:

  • Nachweis des Kundenstandorts aufbewahren
  • Dokumentieren, dass Dienstleistungen im Ausland erbracht wurden
  • Detaillierte Aufzeichnungen für Prüfungen führen
  • Auf Rechnung angeben, warum keine MWST berechnet wird

Internationale Rechnungsstellung ist ein Bereich, in dem sich professionelle Buchhaltungssoftware bezahlt macht. Magic Heidi handhabt MWST-Sätze basierend auf Kundenstandort und Dienstleistungsart und gewährleistet Konformität ohne manuelle Berechnungen.

Aktionsplan

Ihre ersten 90 Tage als Schweizer Freelancer

Woche-für-Woche-Checkliste für erfolgreiches Starten ohne Überforderung

Freelancer startet Reise

Bevor Sie starten (Wochen -4 bis 0)

Woche -4: Vorbereitung

  • Bewilligungsberechtigung bestätigen
  • Steuersätze und Anforderungen Ihres Kantons recherchieren
  • 3-6 Monate Ausgabenpuffer aufbauen
  • Dienstleistungsangebote und Preisstruktur entwerfen

Woche -3: Geschäftsplanung

  • Zwischen Einzelunternehmen und GmbH entscheiden
  • Separates Geschäftskonto eröffnen
  • Basis-Website oder Portfolio erstellen
  • Professionelle E-Mail-Adresse einrichten

Woche -2: Versicherungen

  • Krankenversicherung recherchieren und abschliessen
  • Krankentaggeld-Offerten einholen
  • Unfall- und Berufshaftpflichtversicherung erwägen
  • Für AHV-Beiträge registrieren und ein sauberes Payroll-Setup aufsetzen

Woche -1: Administrative Einrichtung

Erste 30 Tage

Woche 1-2: Registrierung

  • Beim Handelsregister anmelden (falls erforderlich/gewünscht)
  • MWST-Nummer beantragen (falls Umsatz CHF 100k übersteigt)
  • Beim kantonalen Steueramt registrieren
  • Steuerkalender mit wichtigen Terminen einrichten

Woche 3-4: Kundenentwicklung

  • Erste potenzielle Kunden ansprechen
  • Aktiv netzwerken (online und persönlich)
  • Relevanten Berufsverbänden beitreten
  • Erste Rechnungen mit konformem System ausstellen

Tage 31-60: Routinen etablieren

  • Wöchentliche Finanzüberprüfungsgewohnheit entwickeln
  • Systematischen Ausgabenerfassungsprozess erstellen
  • Automatische Erinnerungen für Rechnungsnachverfolgung einrichten
  • Preisgestaltung basierend auf Marktfeedback überprüfen und anpassen

Tage 61-90: Optimierung

  • Leistung des ersten Quartals evaluieren
  • Dienstleistungsangebote basierend auf Nachfrage anpassen
  • Administrative Prozesse verfeinern
  • Steuerrücklagen-Überweisungen planen
  • Erste vierteljährliche MWST-Zahlung erwägen (falls registriert)

Diese strukturierte Herangehensweise verhindert Überforderung und gewährleistet ordentliche Compliance vom ersten Tag an.

Bereit, Ihre Schweizer Freelance-Reise zu vereinfachen?

Freelancing in der Schweiz bietet aussergewöhnliche Möglichkeiten—Premium-Honorare, diverse Kunden und berufliche Freiheit. Aber Erfolg erfordert Navigation durch komplexe Vorschriften. Magic Heidi wurde speziell für Schweizer Freelancer entwickelt und automatisiert die mühsamen Teile, damit Sie sich auf Ihre Arbeit konzentrieren können.

Von Freelancern geschätzt

Was Schweizer Freelancer sagen

Schliessen Sie sich Tausenden von Freelancern an, die ihre Administration mit Magic Heidi vereinfacht haben

5 / 5

Magic Heidi hat meine Buchhaltung von stundenlangem Chaos in 10 Minuten pro Woche verwandelt. Die QR-Rechnungen sind perfekt und das Expense-Scanning ist genial.

Thomas M.

IT-Berater, Zürich

5 / 5

En tant que graphiste freelance, je détestais la paperasse. Magic Heidi gère tout automatiquement—TVA, factures, dépenses. Je me concentre enfin sur mon travail créatif.

Sophie L.

Designerin, Genf

5 / 5

Switched from bexio to Magic Heidi and never looked back. Simpler, faster, and actually built for solo freelancers like me. The AI expense scanning alone is worth it.

Andreas K.

Marketing-Berater, Basel

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Flexibel, jederzeit kündbar
  • Unbegrenzte QR-Rechnungen
  • Unbegrenzte KI-Belegerfassung
  • Kontoauszugs-Import
  • Schweizer MWST-Verwaltung
  • Mehrsprachige Unterstützung
  • Alle Plattformen (Web/iOS/Android)
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Muss ich mich als Freelancer in der Schweiz anmelden?

Das hängt von Ihrem Einkommen ab. Die Eintragung im Handelsregister ist unter CHF 100'000 Jahresumsatz optional, wird aber darüber obligatorisch. Die MWST-Registrierung folgt demselben Schwellenwert von CHF 100'000.

Können Nicht-EU-Bürger in der Schweiz freiberuflich arbeiten?

Sehr schwierig. Nur Inhaber einer C-Bewilligung und Ehepartner von Schweizer Bürgern oder C-Bewilligungsinhabern können selbständig erwerbstätig sein. Andere Nicht-EU-Bürger können in der Regel nicht freiberuflich arbeiten und müssen stattdessen eine GmbH gründen.

Wie viel verdienen Freelancer in der Schweiz?

Stundensätze reichen von CHF 50-150 je nach Bereich und Expertise. Das Jahreseinkommen liegt typischerweise zwischen CHF 70'000-120'000, wobei IT- und spezialisierte Berater oft erheblich mehr verdienen.

Was ist Scheinselbständigkeit und wie vermeide ich sie?

Scheinselbständigkeit liegt vor, wenn ein Freelancer-Verhältnis tatsächlich einem Anstellungsverhältnis gleicht. Vermeiden Sie sie, indem Sie mehrere Kunden haben (kein einzelner Kunde über 70% des Einkommens), eigene Ausrüstung verwenden, Ihre Arbeitsmethoden kontrollieren und Projektergebnisse statt Stunden klar definieren.

Wann brauche ich eine MWST-Registrierung?

Obligatorisch, wenn der Jahresumsatz CHF 100'000 übersteigt. Darunter ist die Registrierung freiwillig. Freiwillige Registrierung ermöglicht MWST-Rückforderung auf Geschäftsausgaben, erhöht aber den Verwaltungsaufwand.

Welche Versicherungen brauche ich unbedingt?

Krankenversicherung (KVG) ist gesetzlich obligatorisch. Krankentaggeldversicherung ist unerlässlich, da Freelancer keine Lohnfortzahlung erhalten. Unfallversicherung ist kritisch ohne Arbeitgeberdeckung. Berufshaftpflicht hängt von Ihrem Bereich ab, wird aber für Berater und technische Fachleute empfohlen.

Wie funktionieren QR-Rechnungen?

QR-Rechnungen haben 2022 alle Papier-Einzahlungsscheine ersetzt. Jede Rechnung muss einen Swiss QR-Code mit Zahlungsdaten, Ihren Geschäftsinformationen und strukturierten Adressformaten enthalten (seit November 2025, siehe v2.3-Änderungen). Kunden scannen den Code mit ihrer Banking-App für sofortige Zahlung.

Kann ich Geschäftsausgaben absetzen?

Ja. Freelancer können Büroausstattung, Software, Weiterbildung, Geschäftsreisen, Marketingkosten, Versicherungsprämien, Home-Office-Ausgaben (anteilig) und Buchhaltungsgebühren absetzen. Bewahren Sie detaillierte Belege für alle Abzüge auf und nutzen Sie eine Abzugs-Checkliste.

Soll ich mit Einzelunternehmen oder GmbH starten?

Die meisten Freelancer starten mit Einzelunternehmen (Einzelfirma)—es ist einfach, kostet nichts und erfordert kein Mindestkapital. Upgraden Sie später zur GmbH, wenn Sie Haftungsschutz brauchen, mit Grossunternehmen arbeiten, die B2B-Beziehungen erfordern, oder das Scheinselbständigkeitsrisiko eliminieren wollen. Für Details hilft dieser LLC-Deep-Dive.

Unterstützt Magic Heidi die Steueranforderungen meines Kantons?

Ja. Magic Heidi unterstützt alle 26 Schweizer Kantone mit korrekten MWST-Sätzen, Rechnungsformaten und Compliance-Anforderungen. Das System wendet automatisch die richtigen Sätze basierend auf Ihrem Geschäftsstandort und Kundenstandort an.