Banking Vergleich (2026)

Alternative zu Credit Suisse & UBS:
Die besten Banken in der Schweiz

Die Credit Suisse ist Geschichte – und viele Kundinnen und Kunden werden zur UBS migriert. Dieser Guide hilft Ihnen, eine passende Alternative fürs Privatkonto zu finden (Lohn, Rechnungen, TWINT, eBill, Karte im In- und Ausland) – inklusive konkreter UBS-Wechsel-Checkliste.

Banking Vergleich & Kriterien

Wichtig: Gebühren und Konditionen ändern sich regelmäßig. Unten finden Sie Quellen und ein “Last updated”.

TL;DR: Die besten Alternativen (je nach Bedarf)

Wenn Sie schnell entscheiden wollen, starten Sie hier:

  • Beste App-Bank fürs Alltagspaket: neon – stark für digitales Banking und einfache Kontoführung (verschiedene Pläne seit 2025).
  • Beste Kombination aus Banking + Sparen/Investieren in einer App: Yuh – Konto, Karte und Investieren; transparentes Pricing (u.a. FX-Gebühr).
  • Beste “klassische Bank” als UBS-Alternative: Migros Bank – traditioneller Anbieter mit Fokus auf kostenlose Kontoführung (je nach Produkt/Leistungen), Filial-/Service-Struktur und vertrautem Setup.
  • Wenn Sie Stabilität & Beratung möchten: Eine Kantonalbank (z. B. ZKB/BCV/BEKB je nach Wohnkanton) – oft sehr solide, dafür teils höhere Gebühren, aber stark bei Beratung & Hypotheken.
  • Wenn Sie viel reisen / häufig in Fremdwährung zahlen: Prüfen Sie besonders die FX-Aufschläge, Bargeld-Regeln und Planmodelle (neon/Yuh können hier je nach Nutzung sehr unterschiedlich ausfallen).

Im Detail hängt “beste Bank” fast immer davon ab, ob Sie mehrheitlich in CHF leben oder ob Sie viel im Ausland zahlen/abheben – und ob Ihnen Filialen wichtig sind.

Entscheidungskriterien

Was beim Wechsel wirklich zählt

Bevor Sie Anbieter vergleichen, klären Sie Ihre Must-haves. Für die meisten UBS/Credit-Suisse-Wechsler sind das diese fünf Punkte.

1) Schweizer IBAN & Alltag

CH-IBAN, QR-Rechnungen, Daueraufträge

CH-IBAN für Lohn/Behörden, QR-Rechnungen problemlos zahlen, Daueraufträge & Lastschriften (LS/DD) zuverlässig.

  • CH-IBAN (Lohn, Behörden, Versicherungen)
  • QR-Rechnungen/Einzahlungsscheine
  • Daueraufträge
  • Lastschriften (LS/DD)
Alltag: Rechnungen & Zahlungen
2) TWINT & eBill

Must-haves für den Schweizer Alltag

Unterstützt die Bank TWINT direkt (oder via Partnerlösung)? Gibt es eBill in App/E-Banking?

  • TWINT (direkt / Partnerlösung)
  • eBill im E-Banking/in der App
  • Einfache Aktivierung & Test in Woche 1
Mobile Banking im Alltag
3) Gebühren

Kontoführung, Karte, Bargeld, Ausland/FX

Achten Sie besonders auf Kontogebühren (auch 0 CHF mit Bedingungen), Kartenkosten, Bargeldregeln und FX-Aufschläge.

  • Kontoführung (Bedingungen prüfen)
  • Kartenkosten (Ausstellung/Monat/Jahr)
  • Bargeldbezug CH & Ausland
  • FX / Karten-Markups in Fremdwährung
Gebühren & Nutzung im Blick
4) App-Qualität

Funktionen, Budgeting, Support

Push, Kategorien/Budgeting, Unterkonten/Spaces, Apple/Google Pay sowie Support-Kanäle und Reaktionszeiten.

  • Push & Ausgaben-Kategorien
  • Spaces/Unterkonten (falls nötig)
  • Apple Pay / Google Pay
  • Chat/Telefon-Support
App-Qualität und Funktionen
5) Sicherheit

Einlagenschutz & Partnerbank

In der Schweiz gilt Einlagenschutz bis zum gesetzlichen Standardbetrag pro Kunde/Bank. Bei App-Banken: Partnerbank-Struktur prüfen.

  • Einlagensicherung (gesetzlicher Standardbetrag)
  • Partnerbank bei Neobanken prüfen
  • Struktur & FAQ/Preisbereich lesen
Sicherheit & Einlagenschutz

Vergleichstabelle (schnell scannbar)

Hinweis: Konditionen sind je nach Plan/Modell unterschiedlich. Details immer auf der Preisseite des Anbieters prüfen.

AnbieterTypStärkenMögliche NachteileGut für
neonNeobankModerne App, unterschiedliche Pläne, digitaler FokusKonditionen je nach Plan; Gebührenstruktur kann sich ändernDigital-first, Alltag in CH
YuhNeobank/FintechBanking + Investieren, klare Preisstruktur (u.a. FX)Bargeldregeln/FX relevant je nach Nutzung“Alles-in-einer-App”, Invest-Start
Migros BankTraditionelle BankVertrautes Setup, kostenlose Kontoführung (je nach Konto), breites AngebotWeniger “Neobank-Feeling”, teils weniger FeaturesKlassisch + solide, Service
KantonalbankTraditionellStabilität, Beratung, regional starkGebühren oft höher; App je nach BankFilialen/Beratung, Hypothek
Weitere (je nach Region)TraditionellLokale Nähe, teils gute PaketeKonditionen sehr unterschiedlichWenn Nähe/Filiale zählt

Top-Alternativen (Praxis-Fokus)

Die Top-Alternativen
im Detail

Kurzprofile mit dem, worauf Sie in der Praxis wirklich achten sollten – besonders bei Ausland/FX und Bargeld-Regeln.

  • 📱
    neon

    Digital-first Alltagsbank; Planwahl ist entscheidend.

  • 📈
    Yuh

    Banking + Investieren; FX (0.95%) und Bargeld-Regeln prüfen.

  • 🏦
    Migros Bank

    Klassisch & vertraut; Kontoführung oft gratis je nach Setup.

  • 🧭
    Kantonalbanken

    Stabilität & Beratung; Gebühren/Apps variieren je nach Institut.

Rechnungen
  • Rechnung #3

    Magic Heidi

    CHF 500

    Jan 29

  • Rechnung #2

    Webbiger LTD

    CHF 2000

    Jan 24

  • Rechnung #1

    John Doe

    CHF 600

    Jan 20

1) neon

neon: Starke UBS-Alternative für digitales Alltagsbanking

Schlank, modern, App-first – aber: Konditionen sind planabhängig. Prüfen Sie Bargeld- und FX-Regeln passend zu Ihrer Nutzung.

Für wen geeignet

  • Sie wollen ein schlankes, modernes Konto für Lohn + Rechnungen
  • Sie möchten Banking hauptsächlich über die App erledigen
  • Sie vergleichen Pläne und optimieren Gebühren aktiv

Warum neon oft gewählt wird
neon hat sich in der Schweiz als digitale Alltagsbank etabliert. Besonders relevant: neon hat seine Pläne und Konditionen ab Mai 2025 aktualisiert. Dadurch gibt es mehr “Tariflogik” (gratis vs. paid), aber auch mehr Unterschiede je nach Nutzung.

Worauf Sie achten sollten

  • Welcher neon-Plan passt zu Ihrem Verhalten (Inland vs. Ausland)?
  • Wie hoch sind die Gebühren für Bargeldbezug (CH/ausland) im gewählten Plan?
  • Wie wird Fremdwährung abgerechnet (Aufschläge/Markups je nach Plan)?

Quelle / Preis-Referenz

Kurzfazit
Wenn Sie digitale Einfachheit wollen und bereit sind, den richtigen Plan zu wählen, ist neon häufig eine der besten Alternativen zu UBS im Alltag.

2) Yuh

Yuh: Banking + Investieren – transparent, aber FX bewusst prüfen

Ideal, wenn Sie Konto, Karte und erste Investments in einer App bündeln wollen. Für Vielreisende ist FX der zentrale Vergleichspunkt.

Für wen geeignet

  • Sie möchten ein Konto, das Zahlen + Sparen/Investieren kombiniert
  • Sie bevorzugen eine App, die auch “mehr als nur Konto” kann
  • Sie sind okay mit einem klar definierten Gebührenmodell (statt versteckter Aufschläge)

Preis-/Konditionsanker (wichtige Fakten)
Laut offizieller Preisseite bietet Yuh u. a.:

  • Kostenloses Konto
  • 0.95% FX-Gebühr bei Fremdwährungen
  • 1 Gratis-Bargeldbezug pro Woche in der Schweiz, danach Gebühren
  • Bargeldbezug im Ausland: z. B. CHF 4.90 (gemäß Preisübersicht; Details/Regeln prüfen)

Quelle

Worauf Sie achten sollten

  • Wenn Sie häufig in Fremdwährung zahlen (Reisen, Online-Shops), können 0.95% FX relevant sein.
  • Bargeld: Wenn Sie oft abheben, überschreiten Sie schnell die “gratis” Grenze – dann wird’s teurer.

Kurzfazit
Yuh ist stark, wenn Sie Alltagsbanking und Investieren in einer App bündeln möchten. Für Vielreisende ist der FX-Teil der wichtigste Vergleichspunkt.

3) Migros Bank

Migros Bank: Die “klassische” Alternative
mit kostenlosem Privatkonto (je nach Setup)

Für alle, die weg von UBS wollen, aber nicht zwingend zu einer Neobank. Solide Basis, vertrautes Setup – mit Blick auf Karten- und Zusatzkosten.

Für wen geeignet

  • Sie möchten bewusst weg von UBS, aber nicht zwingend zu einer Neobank
  • Sie schätzen klassisches Banking und eine etablierte Bankmarke
  • Sie wollen eine klare Basis fürs Privatkonto und ggf. weitere Produkte

Was Migros Bank hervorhebt

  • Kostenlose Kontoführung (Produktdetails beachten)
  • Bargeldbezug-Möglichkeiten über das Migros-Umfeld/Netz
  • Hinweise zu Zinsen/Spesen (z. B. 0% auf CHF/EUR Privatkonto) und Gebühren für Papierauszüge

Quelle

Worauf Sie achten sollten

  • “Kostenlos” bezieht sich meist auf Kontoführung – Karten, Zusatzleistungen, Papier können kostenpflichtig sein.
  • App-Funktionen können im Vergleich zu Neobanken “weniger fancy” wirken – dafür bekommen Sie eher das klassische Servicegefühl.

Kurzfazit
Wenn Sie eine traditionelle Bank als Alternative zu UBS suchen, ist Migros Bank für viele ein naheliegender Kandidat – besonders, wenn Sie primär in CHF leben und ein solides Basiskonto möchten.

4) Kantonalbanken

Kantonalbanken: Stabilität, Beratung und regionale Stärke

Die konservative, oft sehr solide UBS-Alternative – besonders wenn Filiale/Beratung wichtig sind oder Themen wie Hypothek/Vorsorge anstehen.

Für wen geeignet

  • Filiale und Beratung sind Ihnen wichtig
  • Sie planen mittelfristig Hypothek, Vorsorge oder größere Finanzthemen
  • Sie bevorzugen eine Bank mit starker regionaler Verankerung

Typisches Profil

  • Wert auf Stabilität
  • “Vollständiges Bankhaus” (nicht nur Konto + Karte)

Mögliche Nachteile

  • Gebühren/Packages können höher ausfallen als bei App-Banken
  • Feature-Set in der App variiert je nach Institut

Kurzfazit
Kantonalbanken sind besonders sinnvoll, wenn Sie Beratung wünschen und nicht nur Kosten optimieren.

Wechsel-Guide

UBS wechseln: Schritt-für-Schritt-Checkliste

Der Wechsel scheitert selten an der Kontoeröffnung – sondern an Details wie Lohn, eBill, Abos und Lastschriften. So gehen Sie strukturiert vor.

Schritt 1: Neues Konto eröffnen & testen

  • Konto eröffnen (Identifikation, App einrichten)
  • Karte bestellen/aktivieren
  • Testüberweisung machen (z. B. CHF 10)
  • Apple Pay/Google Pay aktivieren (falls relevant)

Schritt 2: Lohn & wichtigste Zahlungspartner umstellen

  • Neue IBAN an Arbeitgeber senden (Lohn)
  • AHV/Steuern/Versicherungen informieren, falls Sie dort Zahlungspartner sind
  • Bei wiederkehrenden Eingängen (Mieteinnahmen, Rückerstattungen) IBAN aktualisieren

Schritt 3: Daueraufträge & Lastschriften migrieren

  • Daueraufträge im alten UBS-Konto exportieren/abschreiben
  • Lastschriften (LS/DD) prüfen: Krankenkasse, Leasing, Abos, Vereine
  • Nach Umstellung 1–2 Monate kontrollieren, ob alles durchläuft

Schritt 4: eBill sauber umziehen

  • eBill in der alten Bank deaktivieren/abmelden (je nach Prozess)
  • eBill in der neuen Bank aktivieren
  • Rechnungssteller (Billers) neu hinzufügen und Zahlungsläufe prüfen

Schritt 5: TWINT wechseln

  • TWINT auf der neuen Bank aktivieren
  • In der alten TWINT-Verbindung abmelden (falls erforderlich)
  • Kleinen Test bezahlen/empfangen

Schritt 6: Abos & Karten-Zahlungen umstellen

  • Streaming, Mobile, Apps, Onlineshops: Zahlungsmittel aktualisieren
  • Besonders wichtig: SBB/ÖV-Apps, Park-Apps, Apple/Google-Dienste, Cloud-Tools

Schritt 7: UBS-Konto erst schließen, wenn alles stabil läuft

  • Mindestens 4–8 Wochen parallel laufen lassen
  • Endsaldo prüfen, Schlussauszug speichern
  • Konto erst dann kündigen/schließen, wenn keine Rücklastschriften mehr kommen

FAQ

Häufige Fragen

Habe ich bei Neobanken eine Schweizer IBAN (CH-IBAN)?

Viele Schweizer Neobanken bieten eine CH-IBAN, die grundsätzlich für Lohn und Rechnungen funktioniert. Prüfen Sie vorab in den Produktdetails, ob es Einschränkungen gibt (z. B. bei Sonderfällen oder bestimmten Zahlungsarten).

Funktionieren TWINT und eBill?

Das hängt vom Anbieter ab. Für einen reibungslosen Alltag sind TWINT und eBill zentrale Kriterien – prüfen Sie diese Punkte vor dem Wechsel und testen Sie beides in der ersten Woche.

Wie steht es um den Einlagenschutz?

In der Schweiz gibt es eine gesetzliche Einlagensicherung bis zum Standardbetrag pro Kunde/Bank. Bei App-Banken ist wichtig, bei welcher Partnerbank die Kundengelder liegen. Im Zweifel: im Preis-/FAQ-Bereich des Anbieters nach “Einlagensicherung” suchen.

Was ist oft teurer als gedacht?

Fremdwährung (FX) beim Bezahlen im Ausland oder online, Bargeldbezug (wenn “gratis” nur begrenzt gilt) sowie Zusatzkosten für Papierauszüge oder bestimmte Serviceleistungen.

Wie lange dauert ein Wechsel typischerweise?

Die Kontoeröffnung kann schnell gehen, aber der vollständige Wechsel (Lohn, eBill, Abos) dauert realistisch 2–8 Wochen, je nachdem, wie viele Zahlungspartner Sie haben.

Methodik & Quellen (Transparenz)

Dieser Guide basiert auf:

Last updated: 31.01.2026

Fazit: Die “beste” UBS-Alternative ist die, die zu Ihrem Alltag passt

Wenn Sie vor allem ein günstiges, modernes Konto wollen, sind Neobanken wie neon oder Yuh oft vorne – vorausgesetzt, Sie wählen das passende Gebührenmodell für Ihr Nutzungsverhalten. Wenn Sie klassisches Banking bevorzugen, sind Migros Bank oder eine Kantonalbank häufig die naheliegende, stabile Alternative.

Der wichtigste Hebel ist fast immer: FX- und Bargeld-Regeln ehrlich gegen Ihre echte Nutzung zu halten (und nicht gegen eine Wunschvorstellung).

Wollen Sie in 10 Minuten die passende Alternative finden?

Antworten Sie mit 6 Punkten – dann bekommen Sie eine kurze, konkrete Empfehlung (Top 2–3 Anbieter + warum) statt weiterer Vergleichstabellen.