Sanitär-Rechnung Schweiz

Sanitär-Rechnung Schweiz

Eine Sanitär-Rechnung in der Schweiz muss 8.1% MWST ausweisen, einen QR-Rechnung-Zahlteil enthalten und sieben obligatorische Elemente gemäss Art. 26 des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes aufführen. Sanitärinstallateure sind nicht MWST-befreit — jede Rechnung, die du stellst, unterliegt dem Normalsatz von 8.1%, und sobald dein Jahresumsatz CHF 100'000 erreicht, wird die MWST-Registrierung obligatorisch.

Magic Heidi Rechnungsliste

Warum korrekte Rechnungsstellung für Schweizer Sanitärinstallateure wichtig ist

8.1% MWST auf alle Sanitär-Dienstleistungen (keine Ausnahme), QR-Rechnung seit Oktober 2022 obligatorisch, typische Stundensätze von CHF 80–150/h und sieben obligatorische Elemente gemäss Art. 26 MWSTG — Fehler hier führen zu abgelehnten Vorsteuerabzügen, verzögerten Zahlungen und Kunden, die nicht zahlen.

🔧

8.1% MWST auf alle Dienstleistungen

Sanitärinstallateure sind NICHT MWST-befreit (im Gegensatz zu Gesundheit/Bildung) — 8.1% Normalsatz seit Januar 2024, kein reduzierter Satz
📱

QR-Rechnung seit Okt. 2022 obligatorisch

Alte ISR/rot-blaue Einzahlungsscheine weg — jede Rechnung braucht einen QR-Code mit QR-IBAN und QR-Referenz
💰

CHF 80–150/h Stundensätze

Standardarbeiten CHF 80–110/h, Spezialarbeiten CHF 110–150/h — Anfahrt und Notfalleinsätze separat berechnen

7 obligatorische Elemente Art. 26 MWSTG

MWST-Nummer, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag — fehlt eines, verweigert die ESTV den Vorsteuerabzug

Das Wichtigste in Kürze

  • 8.1% MWST gilt für alle Sanitär-Dienstleistungen in der Schweiz — kein reduzierter Satz, keine Ausnahme.
  • Die QR-Rechnung ist seit Oktober 2022 obligatorisch für elektronische und gedruckte Rechnungen.
  • Typischer Sanitär-Stundensatz in der Schweiz: CHF 80–150/h je nach Spezialisierung und Region.
  • Sieben obligatorische Rechnungselemente sind gemäss Art. 26 des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes erforderlich.
  • Die MWST-Registrierung ist obligatorisch, sobald der Jahresumsatz CHF 100'000 übersteigt; eine freiwillige Registrierung unterhalb der Grenze lohnt sich wegen des Vorsteuerabzugs auf Material, Werkzeug und Fahrzeug.

Eine Sanitär-Rechnung Schweiz muss 8.1% MWST ausweisen, einen QR-Rechnung-Zahlteil enthalten und sieben obligatorische Elemente gemäss Art. 26 des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes aufführen. Das gilt, egal ob du einen tropfenden Wasserhahn in einer Zürcher Wohnung repariert oder eine komplette Badezimmerrenovation in Bern mit Fussbodenheizung und Wärmepumpe installiert hast. Sanitärinstallateure sind nicht MWST-befreit — jede Rechnung, die du stellst, unterliegt dem Normalsatz von 8.1%, und sobald dein Jahresumsatz CHF 100'000 erreicht, wird die MWST-Registrierung obligatorisch.

Thomas, ein Sanitärinstallateur in Zürich, hat dies auf die harte Tour gelernt. Er führte einen sauberen Betrieb — pünktliche, ordentliche Arbeit, treue Kunden — aber er rechnete ab, indem er Stunden und Material auf einen Notizblock kritzelte und ein PDF ohne QR-Code-Zahlteil verschickte. Als er einer unbezahlten Rechnung über CHF 4'200 nachging, hatte der Kunde die Zahlungsinformationen verloren und die Rechnung hatte keine QR-IBAN. Thomas wartete neun Wochen auf die Zahlung und erhielt einen strengen Brief der ESTV wegen seiner fehlenden MWST-Nummer. Eine fehlende QR-Rechnung und eine fehlende MWST-Zeile kosteten ihn Cashflow und Seelenfrieden.

Dieser Leitfaden erklärt alles, was ein Sanitärinstallateur in der Schweiz für korrekte Rechnungsstellung braucht: die sieben obligatorischen Rechnungselemente, den MWST-Satz von 8.1%, typische Stundensätze zwischen CHF 80 und 150 pro Stunde, Akonto-Rechnungen für mehrtägige Aufträge, Anfahrts- und Notfallkosten sowie eine kopierfertige Sanitär-Rechnungsvorlage. Wenn du Sanitärarbeiten in der Schweiz verrechnest, ist dies deine Checkliste.

Schweizer Rechnungsvorschriften — 7 obligatorische Elemente gemäss Art. 26 MWSTG

Jede Sanitär-Rechnung Schweiz muss sieben obligatorische Elemente enthalten, wie in Art. 26 des MWSTG (Mehrwertsteuergesetz) festgelegt. Fehlt eines, ist deine Rechnung technisch nicht konform — was die Zahlung verzögern und in seltenen Fällen Rückfragen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) auslösen kann.

Die sieben obligatorischen Elemente sind:

  1. Vollständiger Name und Adresse des Sanitärinstallateurs — dein Firmenname, Strasse, Postleitzahl und Ort. Wenn du als Einzelfirma operierst, gehört hier der eingetragene Firmenname hin.
  2. Vollständiger Name und Adresse des Kunden — die Person oder Firma, die die Sanitärarbeiten erhält.
  3. Rechnungsdatum — der Tag, an dem die Rechnung ausgestellt wird.
  4. Art und Umfang der Dienstleistung — eine klare Beschreibung der ausgeführten Sanitärarbeiten (z. B. «Erneuerung der Duschinstallation, inkl. Mischbatterie, Siphon und 2m Abflussrohr»).
  5. Nettobetrag — die Zwischensumme vor MWST.
  6. MWST-Satz und MWST-Betrag — für Sanitärinstallateure sind das 8.1%, als separate Zeile mit dem berechneten Betrag.
  7. MWST-Nummer (UID mit MWST-Zusatz) — deine Schweizer Mehrwertsteuernummer, erforderlich, sobald du MWST-registriert bist.

Seit Oktober 2022 hat die QR-Rechnung die alten roten und orangen Einzahlungsscheine (ESR) ersetzt. Wenn du Rechnungen elektronisch oder auf Papier versendest, muss der Zahlteil das QR-IBAN- und QR-Referenzformat verwenden. Viele Sanitärinstallateure senden noch immer PDFs ohne QR-Code-Teil — das ist eine Konformitätslücke, die die Buchhaltungsabteilungen deiner Kunden sofort bemängeln werden.

Marco, ein Sanitärinstallateur in Luzern, hatte genau dieses Problem. Er stellte einem Geschäftskunden eine Rechnung für die Erneuerung der Sanitäranlagen in einem Bürogebäude, listete alles korrekt auf, legte aber eine herkömmliche IBAN ohne QR-Code bei. Die Kreditorenabteilung des Kunden liess die Rechnung vier Wochen liegen, weil ihr Zahlungsworkflow einen QR-Rechnung-Scan erforderte. Marco aktualisierte seine Vorlage noch am selben Abend.

Sanitär-Stundensätze in der Schweiz — CHF 80–150/h

Der typische Sanitär-Stundensatz in der Schweiz liegt zwischen CHF 80 und CHF 150 pro Stunde, vor MWST. Die Spanne hängt von Spezialisierung, Region und Art der Arbeit ab.

Standard- vs. Spezialtarife

  • Standard-Sanitärarbeiten (CHF 80–110/h): Wasserhahn- und Mischbatterienwechsel, Abflussreparaturen, WC-Installation, Duschmontage, einfache Rohrleitungsarbeiten und grundlegende Wartung. Das ist das Hauptgeschäft der meisten Wohnungs- und Kleingewerbe-Sanitärinstallateure.
  • Spezial-Sanitärarbeiten (CHF 110–150/h): Wärmepumpeninstallation, Solar-Warmwassersysteme, Fussbodenheizung, komplette Badezimmerrenovationen, Gewerbe- und Industrieanlagen sowie sanitäre Anlagen in Altbauten mit historischer Bausubstanz. Diese Aufträge erfordern spezialisierte Kenntnisse und Zertifikate und erzielen höhere Tarife.

Der Stundensatz, den du verrechnest, sollte deine tatsächliche Kostenstruktur widerspiegeln — Auto, Werkzeug, Versicherung, AHV-Beiträge und deinen Ziel-Stundenlohn. Unterpreisung, um Aufträge zu gewinnen, schmälert die Margen schnell; Überpreisung kostet dich wiederkehrende Privatkunden.

Material vs. Arbeit — getrennt ausweisen

Trenne auf jeder Rechnung die Materialkosten von den Arbeitskosten. Kunden und deren Buchhalter erwarten zu sehen, welcher Anteil auf Material (Armaturen, Rohre, Fittings, Ventile, Boiler) und welcher auf deine Zeit entfällt. Material wird typischerweise zum Listenpreis oder mit einem Standardaufschlag von 15–25% berechnet. Arbeit wird mit deinem Stundensatz multipliziert mit den geleisteten Stunden verrechnet.

Beispiel einer Positions-Aufschlüsselung:

  • Material: 1× Mischbatterie Grohe (Marke) — CHF 180.00
  • Material: 4m Chrom-Kupferrohr 15mm — CHF 48.00
  • Material: 6× Pressfitting — CHF 32.00
  • Arbeit: 2.5 h × CHF 95/h — CHF 237.50
  • Anfahrtskosten: 24 km × CHF 0.80 — CHF 19.20

Anfahrtskosten (Fahrtkosten)

Die meisten Schweizer Sanitärinstallateure berechnen Anfahrtskosten als Kilometerpauschale (typischerweise CHF 0.70–1.00/km) oder als pauschale Anfahrtsgebühr innerhalb eines definierten Radius (z. B. CHF 40–80 pauschal innerhalb von 20 km). Weit entfernte Einsätze — etwa die Fahrt von Bern zu einer Baustelle in den Alpen — rechtfertigen eine höhere Pauschale. Gib deinen Anfahrtstarif klar in der Offerte und auf der Rechnung an, damit die Kunden wissen, was sie erwartet.

Notfalleinsätze (Notfalleinsatz)

Notfall-Sanitärarbeiten nach Rohrbrüchen, Wasseraustritt oder Heizungsausfällen erzielen einen Aufschlag. Typische Notfalleinsatz-Tarife in der Schweiz:

  • Wochentags abends (nach 18:00) — 1.3× bis 1.5× Standard-Stundensatz
  • Wochenende und Feiertage — 1.5× bis 2.0× Standardsatz
  • Nachteinsätze (22:00–06:00) — 2.0× Standardsatz, oft mit einer Mindestabrechnung von 1–2 Stunden

Manche Sanitärinstallateure addieren eine pauschale Einsatzgebühr von CHF 100–200 zusätzlich zum höheren Stundensatz, besonders wenn Notfallmaterial oder Spezialausrüstung vorgehalten werden muss. Stell sicher, dass sowohl die Einsatzgebühr als auch der Multiplikator in deinen Offerte-Bedingungen ausgewiesen sind — Überraschungspreise auf der Schlussrechnung sind der schnellste Weg, einen Kunden zu verlieren.

SIA 118 Normen für Sanitärinstallateure

Die SIA 118 Normen bieten einen Rahmen für Bau- und Gewerbebranchen in der Schweiz, einschliesslich Richtlinien für Preisgestaltung, Vertragsstruktur und Abrechnungspraktiken. SIA 118 ist die Norm, auf die Schweizer Unternehmer bei der Strukturierung von Multigewerbe-Bauverträgen verweisen. Für Sanitärarbeiten ergänzen branchenspezifische Richtlinien den SIA-Rahmen. Das Einhalten von SIA-Normen signalisiert Professionalität — besonders bei kommerziellen und Multigewerbe-Bauprojekten, wo du mit Dachdeckern oder Elektrikern am selben Bau zusammenarbeitest.

Akonto-, Teil- und Schlussrechnung

Die meisten Sanitärprojekte sind mehrtägig. Eine komplette Badezimmerrenovation, eine Wärmepumpeninstallation oder eine Fussbodenheizung erstreckt sich über Tage oder Wochen. Eine einzelne Schlussrechnung am Ende belastet deinen Cashflow. Akonto-Rechnungen sorgen dafür, dass während des Arbeitsfortschritts Geld hereinkommt.

Typische Phasenabrechnung

  1. Anzahlung / Vorausrechnung (Akonto): 20–40% des offerierten Gesamtbetrags, verrechnet vor Arbeitsbeginn. Deckt das vorbestellte Material (Armaturen, Boiler, Rohre, Fittings) und sichert das Engagement des Kunden.
  2. Teilrechnungen (Fortschrittsrechnungen): Zu definierten Meilensteinen ausgestellt — z. B. nach der Demontage, nach der Rohrinstallation, nach der Montage der Sanitärobjekte. Jede deckt den Wert der bis zum Datum erbrachten Arbeit ab, abzüglich der bereits bezahlten Anzahlung.
  3. Schlussrechnung: Wird nach Projektabschluss ausgestellt. Stellt alle Teilrechnungen und die Anzahlung ab und verrechnet dann den Restbetrag mit allem Material und aller Arbeit final.

Auf der Schlussrechnung listest du jede bereits bezahlte Akonto-Rechnung klar auf, damit der Kunde einen sauberen Abgleich sieht. Das vermeidet Streitigkeiten und «Ich dachte, das hätte ich schon bezahlt?»-Gespräche. Wer im Verbund mit anderen Gewerken arbeitet — wie dem Schreiner bei einem Einbaumöbel-Projekt — profitiert besonders von einer sauberen Phasenlogik.

Materialrechnungen von Lieferanten

Wenn du Material bei einem Lieferanten vorbestellst (Armaturen, Boiler, Rohre), treffen diese Lieferantenrechnungen in deiner Kreditoren-Buchhaltung ein. In der Akonto-Rechnungsphase berechnest du dem Kunden das Material typischerweise zum Listenpreis oder mit einem Standardaufschlag. Verfolge Lieferantenrechnungen gegen jedes Projekt, damit dein Schlussrechnungsabgleich sauber ist. Tools, die Bestellungen mit Projekten verknüpfen, machen dies deutlich einfacher — siehe unser Rechnungsprogramm und die Kundenverwaltung.

Kopierfertige Sanitär-Rechnungsvorlage

Nachfolgend eine kopierfertige Sanitär-Rechnungsvorlage mit allen sieben obligatorischen Elementen, QR-Rechnung-Zahldaten und der 8.1% MWST-Zeile. Ersetze die Platzhalter durch deine Angaben. Eine allgemeine Rechnungsvorlage für Word, Excel und PDF findest du ebenfalls bei uns.

RECHNUNG

[Dein Firmenname]                          [Deine Adresse]
[Strasse, PLZ, Ort]                       [Dein Telefon]
[UID: CHE-XXX.XXX.XXX MWST]              [Deine E-Mail]

Rechnungs-Nr.: 2026-014
Datum: 10. Juli 2026

Rechnung an:
[Kundenname]
[Kunden-Strasse, PLZ, Ort]

Leistungsbeschreibung: Erneuerung Duschinstallation — Demontage
alte Armaturen, Installation neue Mischbatterie, Siphon, 4m
Abflussrohr, Dichtung und Wandabschluss.

MATERIAL
- 1× Mischbatterie Grohe — CHF 180.00
- 4m Chrom-Kupferrohr 15mm — CHF 48.00
- 6× Pressfitting — CHF 32.00
- 1× Siphonkomplett-Set — CHF 45.00

ARBEIT
- 2.5 h × CHF 95/h — CHF 237.50

ANFAHRT (Fahrtkosten)
- 24 km × CHF 0.80/km — CHF 19.20

Netto-Zwischensumme:          CHF 561.70
MWST 8.1%:                    CHF 45.50
Total fällig (brutto):        CHF 607.20

Zahlungsfrist: 30 Tage netto
QR-IBAN: CH00 0000 0000 0000 0000 0
QR-Referenz: 00 00000 00000 00000 00000 00000

[QR-Rechnung-Zahlteil mit QR-Code beiliegend]

Vielen Dank für Ihren Auftrag.

Hinweise zu dieser Vorlage:

  • Alle sieben obligatorischen Elemente sind vorhanden — Firmenname/Adresse, Kundenname/Adresse, Rechnungsdatum, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag, MWST-Satz und -betrag, UID/MWST-Nummer.
  • QR-IBAN und QR-Referenz — erforderlich für den QR-Rechnung-Zahlteil. Generiere den QR-Code mit deinem Fakturierungstool oder dem QR-Rechnung-Generator deiner Bank.
  • Zahlungsbedingungen — 30 Tage netto sind Standard in der Schweiz. Bei neuen Kunden solltest du 14 Tage oder Zahlung bei Lieferung für den ersten Auftrag erwägen.
  • Anfahrts- und Notfall-Multiplikatoren — als separate Positionen ausgewiesen, damit Kunden die Aufschlüsselung sehen.

Wenn du diese Vorlage vorkonfiguriert mit QR-Rechnung, 8.1% MWST und deinen Firmendaten möchtest, generiert Magic Heidi sie in unter 30 Sekunden von deinem Telefon aus.

MWST-Regeln für Sanitärinstallateure — 8.1% Normalsatz

Sanitär-Dienstleistungen in der Schweiz sind nicht MWST-befreit. Im Gegensatz zu medizinischen, zahnmedizinischen oder Bildungsleistungen (die von der Steuer ausgenommen sind), sind Sanitärarbeiten eine standardbesteuerte gewerbliche Dienstleistung. Jede Rechnung, die du als Sanitärinstallateur ausstellst, enthält 8.1% MWST.

Der 8.1%-Satz (seit Januar 2024)

Seit dem 1. Januar 2024 ist der Schweizer MWST-Normalsatz von 7.7% auf 8.1% gestiegen. Die Erhöhung folgte auf die AHV-Finanzierungsabstimmung im September 2022. Für Sanitärinstallateure bedeutet das:

  • Jede Rechnung ab dem 1. Januar 2024 verwendet 8.1%
  • Massgebend ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Leistungserbringung: Arbeiten, die vollständig vor dem 1. Januar 2024 erbracht wurden, dürfen noch mit 7.7% abgerechnet werden, auch wenn die Rechnung später gestellt wird
  • Bei Arbeiten, die sich über den Jahreswechsel 2023/2024 erstreckten, muss die Leistung anteilig auf die beiden Sätze aufgeteilt werden

Stell sicher, dass deine Rechnungsvorlage und deine Fakturierungssoftware auf 8.1% konfiguriert sind. Veraltete 7.7%-Vorlagen sind der häufigste MWST-Fehler, den Schweizer Sanitärinstallateure 2024–2026 machen. Die aktuellen MWST-Sätze der ESTV bestätigen den Normalsatz von 8.1%.

CHF 100'000 Grenze — wann die MWST-Registrierung obligatorisch wird

Du musst dich für die MWST registrieren, sobald dein steuerbarer Jahresumsatz CHF 100'000 übersteigt. Unterhalb dieser Grenze ist die Registrierung freiwillig. Die meisten Vollzeit-Sanitärinstallateure überschreiten CHF 100'000 schnell — zwischen Material, Arbeit, Anfahrt und Werkzeug kann ein einziges grosses Badezimmerprojekt dich bereits nah an die Grenze bringen.

Eine freiwillige Registrierung unterhalb der Grenze ist es wert, in Betracht gezogen zu werden. Die Registrierung erschliesst den Vorsteuerabzug: Du erhältst die MWST zurück, die du auf Geschäftseinkäufe zahlst — dein Auto, Sanitärwerkzeug, Armaturen, Boiler, Rohre und Material von Lieferanten. Für einen Sanitärinstallateur, der CHF 25'000 Material und Ausrüstung pro Jahr einkauft, bringt der Vorsteuerabzug von 8.1% rund CHF 2'025 zurück. Das überwiegt in der Regel die administrativen Kosten der MWST-Abrechnung.

Lies unseren MWST-Leitfaden für Freiberufler für eine vollständige Anleitung zur MWST-Registrierung, Quartalsabrechnung und zum Vorsteuerabzug.

So weist du die MWST korrekt auf einer Sanitär-Rechnung aus

Deine Rechnung sollte drei klare Zeilen aufweisen:

  1. Nettobetrag — Zwischensumme aus Material, Arbeit und Anfahrt vor MWST
  2. MWST 8.1% — der berechnete MWST-Betrag (netto × 0.081)
  3. Total (brutto) — netto + MWST, der Betrag, den der Kunde bezahlt

Beispiel:

  • Nettototal: CHF 1'000.00
  • MWST 8.1%: CHF 81.00
  • Total: CHF 1'081.00

Runde MWST-Beträge auf die nächsten 5 Rappen (Schweizer Konvention). Die meisten Fakturierungstools erledigen dies automatisch.

Schweizer Konformität
für Sanitärinstallateure entwickelt

Magic Heidi erledigt jede Schweizer Besonderheit für Sanitär-Rechnungen automatisch — QR-Rechnung-Generierung, 8.1% MWST, projektbasierte Phasenabrechnung und Offerte-Funktion.

🇨🇭 Swiss Made
🔒 Zürcher Server
📋 MWST-ready
QR-Rechnung-konform
📱
QR-Rechnung nativ

Schweizer QR-Code automatisch aus QR-IBAN und QR-Referenz generiert — kein Drittanbieter-Generator

💰
8.1% MWST automatisch

Normalsatz voreingestellt — MWST-Nummer zentral gespeichert, jede Rechnung korrekt ausgewiesen

🔧
Projekt- & Phasenlogik

📋
Offerte-Funktion

Kostenvoranschlag erstellen und mit einem Klick bei Auftragserteilung in Rechnung umwandeln

Wie Magic Heidi die Sanitär-Rechnungsstellung vereinfacht

Die meisten Schweizer Sanitärinstallateure brauchen keine vollständige Buchhaltungssuite. Du musst eine korrekte Rechnung von der Baustelle schicken, bezahlt werden und zum nächsten Auftrag weiterziehen. Diese Lücke füllt Magic Heidi.

Schlankes Pricing vs. bexio

Magic Heidi gibt es ab CHF 25 pro Monat. bexio ist teurer und wird mit zusätzlichen Benutzern und Funktionen schnell noch teurer. Für einen Solo-Sanitärinstallateur oder einen kleinen Zweipersonenbetrieb sind bexios Projektbuchhaltung, Lohnverwaltung und CRM-Module überdimensioniert — du zahlst für Funktionen, die du nie nutzen wirst. Magic Heidi reduziert den Fakturierungsworkflow auf das, was Sanitärinstallateure tatsächlich verwenden: Kundenliste, projektbasierte Fakturierung, QR-Rechnung, MWST 8.1% voreingestellt, Akonto-Rechnungen und Zahlungsüberwachung. Den vollständigen Vergleich findest du auf unserer Preisseite. Wer eine Alternative zur etablierten Lösung sucht, findet in unserem bexio Alternative-Vergleich die Details.

Mobile-first — Rechnung von der Baustelle

Sanitärinstallateure sitzen nicht am Schreibtisch. Du beendest einen Auftrag um 17:00 Uhr auf einer Baustelle in Dietikon, ziehst dein Telefon hervor und schickst die Rechnung, bevor du nach Hause fährst. Magic Heidi ist mobile-first aufgebaut — der Rechnungsworkflow läuft sauber auf dem Telefonbildschirm, mit der QR-Rechnung automatisch generiert und beigefügt. Kein Laptop, keine Tabellenkalkulation, kein «Ich mache das, wenn ich wieder im Büro bin».

QR-Rechnung nativ

Der QR-Rechnung-Zahlteil wird auf jeder Rechnung automatisch generiert — QR-IBAN, QR-Referenz, QR-Code, alle nach Schweizer Bankstandards formatiert. Keine manuelle QR-IBAN-Eingabe, kein Drittanbieter-QR-Generator, kein PDF-Zusammensetzen. Wer noch Fragen zur QR-Rechnung hat, findet in unserem Leitfaden zum QR-Rechnung erstellen alles Wichtige.

Projektbasierte Fakturierung mit Akonto-Rechnungen

Magic Heidi verknüpft Rechnungen mit Projekten, sodass du eine Anzahlung, Akonto-Rechnungen und eine Schlussrechnung schicken kannst, die alles gegen denselben Auftrag abstimmt. Die Kundenverwaltung verfolgt jeden Kunden, jedes Projekt und jeden Zahlungsstatus an einem Ort — siehe Kundenverwaltung.

MWST 8.1% voreingestellt

Der 8.1% MWST-Satz ist voreingestellt. Kein Risiko, versehentlich mit dem alten 7.7%-Satz abzurechnen. Vorsteuerabzug und Quartals-MWST-Abrechnung werden über unseren MWST-Leitfaden für Freiberufler unterstützt.

Mini-Story: Lena wechselt zu Magic Heidi

Lena, eine Sanitärinstallateurin in Basel, führte ihre Rechnungsstellung mit Excel und einem kostenlosen QR-Code-Generator. Sie verbrachte drei Abende pro Monat damit, QR-Rechnung-PDFs zusammenzusetzen und nachzuverfolgen, wer bezahlt hatte. Nach dem Wechsel zu Magic Heidi reduzierte sie diesen Verwaltungsaufwand auf unter eine Stunde pro Monat. Sie schickt nun Rechnungen von ihrem Telefon, bevor sie die Baustelle verlässt, und die Kunden zahlen schneller, weil die QR-Rechnung direkt auf der Rechnung ist. Lena zahlt CHF 25/Monat. Sie berechnete, dass ihre alte Toolchain sie etwa 8 Stunden unbezahlte Verwaltung pro Monat kostete — bei ihrem eigenen Stundensatz von CHF 105 waren das CHF 840 verlorene Zeit. Die Investition in Magic Heidi hat sich also schon nach einer Woche amortisiert.

FAQ

FAQ: Sanitär-Rechnungen in der Schweiz

Wie viel kostet ein Sanitär pro Stunde in der Schweiz?

Der typische Sanitär-Stundensatz in der Schweiz liegt bei CHF 80–150 pro Stunde vor MWST. Standardarbeiten — Wasserhahnwechsel, Abflussreparaturen, WC-Installation, Duschmontage — bewegen sich zwischen CHF 80 und 110/h. Spezialarbeiten wie Wärmepumpen, Fussbodenheizung, Solar-Warmwasser und komplette Badezimmerrenovationen liegen zwischen CHF 110 und 150/h. Notfalleinsätze bei Rohrbrüchen oder Wasseraustritt addieren typischerweise einen 1.3× bis 2.0× Multiplikator und eine pauschale Einsatzgebühr von CHF 100–200.

Sind Sanitär-Dienstleistungen in der Schweiz MWST-befreit?

Nein. Sanitär-Dienstleistungen unterliegen dem Normalsatz von 8.1% MWST. Im Gegensatz zu medizinischen oder Bildungsleistungen ist Sanitärarbeit eine standardbesteuerte gewerbliche Dienstleistung. Jede Sanitär-Rechnung Schweiz muss 8.1% MWST auf den Nettobetrag ausweisen, sofern der Sanitärinstallateur MWST-registriert ist (obligatorisch ab CHF 100'000 Jahresumsatz).

Was muss auf einer Sanitär-Rechnung in der Schweiz stehen?

Sieben obligatorische Elemente gemäss Art. 26 des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes: (1) dein vollständiger Name und deine Geschäftsadresse, (2) der vollständige Name und die Adresse des Kunden, (3) das Rechnungsdatum, (4) Art und Umfang der Sanitär-Dienstleistung, (5) der Nettobetrag, (6) der MWST-Satz (8.1%) und der MWST-Betrag sowie (7) deine MWST-Nummer (UID mit MWST-Zusatz). Seit Oktober 2022 muss jede Rechnung zudem einen QR-Rechnung-Zahlteil mit QR-IBAN und QR-Referenz enthalten.

Muss ich mich als Sanitär für die MWST registrieren?

Die Registrierung ist obligatorisch, sobald dein steuerbarer Jahresumsatz CHF 100'000 übersteigt. Unterhalb dieser Grenze ist die Registrierung freiwillig — aber die meisten Vollzeit-Sanitärinstallateure überschreiten die Grenze schnell, besonders bei Materialkosten. Eine freiwillige Registrierung lohnt sich wegen des Vorsteuerabzugs für Armaturen, Boiler, Rohre, Werkzeug und dein Fahrzeug. Siehe unseren MWST-Leitfaden für Freiberufler für die Registrierungsschritte.

Kann ich als Sanitär Akonto-Rechnungen stellen?

Ja. Akonto-Rechnungen sind bei mehrtägigen Sanitär-Projekten gängige Praxis. Eine typische Struktur: eine Anzahlung von 20–40% zur Materialvorbestellung (Armaturen, Boiler, Rohre), eine oder mehrere Teilrechnungen zu definierten Meilensteinen (Demontage abgeschlossen, Rohrinstallation abgeschlossen, Sanitärobjekte montiert) und eine Schlussrechnung, die alle vorherigen Akonto-Rechnungen abstimmt. Akonto-Rechnungen verbessern den Cashflow — du finanzierst das Material nicht aus eigener Tasche.

Kann ich Magic Heidi statt bexio für meine Sanitär-Rechnungen verwenden?

Ja. Magic Heidi deckt alles ab, was ein Sanitärinstallateur braucht: QR-Rechnung-Generierung, 8.1% MWST voreingestellt, projektbasierte Akonto-Fakturierung, Kundenverfolgung und Zahlungsstatus — alles mobile-first, ab CHF 25/Monat. bexio bietet zusätzlich Lohnverwaltung, Mehrbenutzer-Buchhaltung und volle ERP-Funktionen, die die meisten Sanitärinstallateure nie nutzen — zu einem entsprechend höheren Preis. Siehe Preise für den vollständigen Planvergleich. Wenn du dein Geschäft noch aufbaust, führt dich unser Gründungsleitfaden für Einzelfirma zuerst durch die Einzelfirma-Registrierung.

Schluss

Eine Sanitär-Rechnung in der Schweiz braucht drei Dinge, um konform zu sein: den 8.1% MWST-Satz, einen QR-Rechnung-Zahlteil mit QR-IBAN und QR-Referenz sowie die sieben obligatorischen Rechnungselemente gemäss Art. 26 des Mehrwertsteuergesetzes. Zudem sollte deine Handwerkerrechnung Material von Arbeit trennen, Anfahrtskosten transparent ausweisen und bei Notfalleinsätzen entsprechende Multiplikatoren anwenden. Typische Stundensätze liegen zwischen CHF 80 und CHF 150 pro Stunde, je nach Spezialisierung und Region.

Bei mehrtägigen Aufträgen schützt eine phasenbasierte Abrechnung — Anzahlung, Akonto-Rechnungen, Schlussrechnung — deinen Cashflow. Finanziere keine dreiwöchige Badezimmerrenovation aus eigener Tasche; rechne im laufenden Fortschritt ab. Die meisten Schweizer Sanitärinstallateure überschreiten die CHF 100'000 MWST-Grenze innerhalb ihres ersten Vollzeitjahres. Plane also MWST-Registrierung und Quartalsabrechnung von Anfang an in deinen Workflow ein.

Magic Heidi bietet dir den Fakturierungsworkflow, den Sanitärinstallateure tatsächlich brauchen — QR-Rechnung nativ, 8.1% MWST voreingestellt, Akonto-Rechnungen, mobile-first — ab CHF 25/Monat. Wenn du immer noch QR-Rechnung-PDFs von Hand zusammenstellst oder Rechnungen ohne QR-IBAN verschickst, ist es an der Zeit, damit aufzuhören.

Jetzt mit Magic Heidi Rechnungen erstellen →

Quellen: Art. 26 MWSTG (Schweizer Mehrwertsteuergesetz, Rechnungsinhalt); AHVG Art. 2–3 (selbstständige Erwerbstätigkeit); ESTV-Rechnungsstellung; ESTV MWST-Sätze; SIA 118 Normen für Bauunternehmer; QR-Rechnung-Standard von SIX (seit Oktober 2022); MWST-Satzänderung auf 8.1% seit 1. Januar 2024.

Erstelle deine erste Sanitär-Rechnung in 30 Sekunden

Keine Kreditkarte nötig. QR-Rechnung, 8.1% MWST und Projektphasenlogik inklusive — von deinem Telefon, direkt von der Baustelle.