Buchhaltung (Schweiz)

Kontoauszug-Buchhaltung in der Schweiz:
Was Kontoauszüge ersetzen können (und was nicht)

Kontoauszüge eignen sich hervorragend für den Abgleich und Vollständigkeitsprüfungen – ersetzen aber keine Belege, Lieferantenrechnungen, Verträge oder MWST-Nachweise. Hier erfahren Sie, was erlaubt ist, was riskant ist und welcher monatliche Workflow Sie revisionssicher hält.

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Kontoauszug-Buchhaltung in der Schweiz: Was geht und was nicht

Wenn Sie ein Schweizer Kleinstunternehmen, eine Einzelfirma oder einen kleinen Verein führen, ist es verlockend, den Kontoauszug als Buchhaltung zu verwenden. Schliesslich ist dort jede Zahlung aufgeführt – sollte das nicht ausreichen?

In der Praxis sind Kontoauszüge ein starkes Abgleichs-Werkzeug, aber sie sind kein Ersatz für ordnungsgemässe Belege (Quittungen, Lieferantenrechnungen, Verträge). Für die Schweizer Buchhaltung und MWST-Nachweise brauchen Sie mehr als eine Transaktionszeile mit «KARTENZAHLUNG» oder «ZAHLUNG AN XYZ».

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen die Kontoauszug-Buchhaltung mit Schweiz-Fokus: Was ist erlaubt, was ist riskant und welcher Workflow hält Ihre Bücher sauber, effizient und revisionssicher.


Kann man nur mit Kontoauszügen Buchhaltung führen?

In den meisten Fällen: nein – Kontoauszüge allein reichen nicht für eine ordnungsgemässe Buchhaltung in der Schweiz.

Ein Kontoauszug zeigt, dass Geld bewegt wurde, wann und an wen/von wem (manchmal). Er belegt normalerweise nicht:

  • Was Sie gekauft oder verkauft haben (Waren/Dienstleistungen)
  • Warum die Zahlung erfolgte (geschäftlicher Zweck)
  • Ob MWST enthalten war und zu welchem Satz
  • Auf welche Rechnung sich eine Zahlung bezieht
  • Ob die Transaktion geschäftlich oder privat war

Warum Kontoauszug-Beschreibungen keine ausreichenden Belege sind (Schweizer Compliance)

Die Schweizer Buchhaltungsanforderungen basieren auf dem Prinzip, dass Buchungen nachvollziehbar sein und durch Belege (z.B. Rechnungen, Quittungen, Verträge) gestützt werden müssen. Eine Banktransaktionszeile ist selten detailliert genug, um als solcher Beleg zu dienen.

Typische Beispiele, wo Kontoauszüge nicht ausreichen:

  • «TWINT AG» – War das eine Geschäftsausgabe? Was haben Sie gekauft?
  • «Stripe-Auszahlung» – Welche Kundenrechnungen sind enthalten? Welche Gebühren wurden abgezogen?
  • «Kartenabrechnung» – Welche einzelnen Belege stecken hinter der Summe?
  • «Abonnement» – Welcher Plan, welche Periode, welche MWST-Behandlung?

Fazit: Nutzen Sie Kontoauszüge zur Vollständigkeitsprüfung (nichts fehlt), bewahren Sie aber die Belege auf, die jede Transaktion erklären.

Compliance-Hinweis: Dieser Artikel ist informativ und keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit zu Ihrer Rechtsform oder MWST-Situation fragen Sie Ihren Treuhänder oder Steuerberater.


Wofür Kontoauszüge tatsächlich gut sind

Kontoauszüge sind in der modernen Buchhaltung trotzdem unverzichtbar – aber für die richtigen Aufgaben.

1) Bankabgleich: Vollständigkeit nachweisen

Bankabgleich (auch gesucht als Bankabstimmung / rapprochement bancaire Suisse) ist der Prozess sicherzustellen, dass:

  • jede Banktransaktion in Ihrer Buchhaltung erfasst ist, und
  • jede Buchung, die das Bankkonto betrifft, im Kontoauszug erscheint.

So erkennen Sie:

  • fehlende Ausgaben (z.B. ein vergessenes Software-Abo)
  • Doppelbuchungen
  • Timing-Differenzen (z.B. ausstehende Kartentransaktionen)
  • Bankgebühren oder Zinsen, die Ihnen nicht aufgefallen sind

2) Fehlende Belege und Rechnungslücken erkennen

Eine monatliche Kontoauszug-Kontrolle zeigt «unbekannte» Zeilen, die dokumentiert werden müssen:

  • Lieferantenzahlungen ohne hinterlegte Rechnung
  • Kartenzahlungen, bei denen der Beleg verloren ging
  • Bargeldbezüge, die einen Zweck und eine Privat-/Geschäfts-Aufteilung brauchen

3) Buchhaltung beschleunigen mit Import + Matching

Wenn Sie einen Kontoauszug in Ihre Buchhaltungssoftware importieren, können Sie oft:

  • Transaktionen automatisch mit offenen Rechnungen abgleichen
  • Regeln anwenden (z.B. «UBER = Reisekosten»)
  • manuelles Tippen reduzieren und Fehler minimieren

Hier werden Kontoauszüge zum Produktivitäts-Hebel – ohne vorzugeben, dass sie Dokumentation ersetzen.


Kontoauszug-Buchhaltung vs. Bankabgleich (kurze Klarstellung)

Viele verwenden «Kontoauszug-Buchhaltung» für zwei verschiedene Dinge:

  • Buchhaltung: Transaktionen mit korrekten Konten, MWST-Behandlung und Belegen erfassen.
  • Bankabgleich: Ihre Buchhaltung gegen den Kontoauszug auf Vollständigkeit und Korrektheit prüfen.

Sie brauchen beides.

Wenn Sie nur «vom Kontoauszug buchen» ohne Belege und Rechnungs-Verknüpfung, haben Sie am Ende Bücher, die aufgehen, aber nichts belegen bei einer Revision.


Welche Belege sollten Sie aufbewahren (neben dem Kontoauszug)?

Um revisionssicher zu bleiben, müssen Sie typischerweise aufbewahren (digital ist meist ausreichend, wenn korrekt gemacht):

  • Verkaufsrechnungen, die Sie ausgestellt haben
  • Lieferantenrechnungen und Kaufbelege
  • Verträge (Miete, Leasing, Abonnemente, Darlehensverträge)
  • Lohndokumente (falls zutreffend)
  • MWST-relevante Belege (z.B. MWST-Rechnungen, Import-/Export-Dokumentation falls zutreffend)
  • Kontoauszüge als Zahlungsnachweis

Wie lange müssen Belege in der Schweiz aufbewahrt werden?

In der Schweiz beträgt die Aufbewahrungspflicht üblicherweise 10 Jahre für Buchhaltungsunterlagen und Belege.

Da die Aufbewahrungsfristen je nach Belegart und Situation variieren können, klären Sie dies mit Ihrem Treuhänder oder konsultieren Sie die massgeblichen Quellen (z.B. Schweizer Rechtsvorschriften und offizielle Wegleitungen) für Ihren spezifischen Fall.


Ein praktischer monatlicher Workflow: Kontoauszug-Buchhaltung richtig gemacht

Unten finden Sie einen einfachen, wiederholbaren Monatsabschluss-Prozess, den viele Schweizer KMU nutzen. Er balanciert Tempo mit Compliance.

Schritt 1: Belege & Rechnungen sammeln und zentralisieren (wöchentlich, nicht monatlich)

Ihr Monatsabschluss wird dramatisch einfacher, wenn Sie kontinuierlich sammeln.

Minimalsystem:

  • Ein Ort für Lieferantenrechnungen (E-Mail-Ordner + Download)
  • Ein Ort für Belege (Handy-Scan/Foto)
  • Ein Ort für Verträge (PDF)

Faustregel: Wenn Sie nicht innerhalb von 30 Sekunden mit einem Beleg beantworten können «Wofür war diese Zahlung?», bauen Sie Revisionsrisiko auf.

Schritt 2: Kontoauszug exportieren oder herunterladen (bestes Format wählen)

Schweizer Banken und Tools unterstützen üblicherweise:

  • CSV/Excel-Exporte (einfach, weit verbreitet)
  • ISO 20022-Dateien wie camt.053 und camt.054 (strukturierter, oft besser fürs Matching)

Mini-Glossar: CSV vs camt.053 vs camt.054

  • CSV/Excel:
    Gut für schnelle Imports. Oft unordentlich (inkonsistente Spalten, abgeschnittene Empfängernamen). Kann Nachbearbeitung erfordern.
  • camt.053:
    Typischerweise ein strukturiertes elektronisches Kontoauszugs-Format (ISO 20022). Oft bevorzugt für Buchhaltungs-Imports, da es standardisierte Felder enthält.
  • camt.054:
    Wird oft für Soll-/Haben-Avise und Transaktionsmeldungen verwendet (je nach Bank). Kann bei detaillierteren Transaktionsangaben helfen.

Wenn Ihre Buchhaltungssoftware camt-Formate unterstützt, liefern diese oft sauberere Daten und besseres Matching als CSV.

Schritt 3: Kontoauszug in Ihre Buchhaltungssoftware importieren

Nach dem Import sollte Ihre Software zeigen:

  • jede Transaktionszeile
  • Datum, Betrag, Gegenpartei-Info (falls vorhanden)
  • Referenznummern/Mitteilungen (manchmal entscheidend fürs Matching)

Ziel: manuelles Abtippen vermeiden und direkt zur Kontrolle + Matching übergehen.

Schritt 4: Zahlungen mit Rechnungen abgleichen (Automatisierung + Kontrolle)

Das ist der grösste Zeitsparer bei DIY-Buchhaltung.

Was abgleichen:

  • Kundenzahlungen → Ihre offenen Verkaufsrechnungen
  • Lieferantenzahlungen → Ihre offenen Eingangsrechnungen
  • Abo-Zahlungen → wiederkehrende Ausgabenvorlagen (falls verfügbar)

Was beim Matching prüfen:

  • Betrag (inkl. Teilzahlungen)
  • Valutadatum vs. Rechnungsdatum (Timing-Differenzen)
  • Referenzen (Rechnungsnummer, strukturierte Referenz falls verwendet)

Wenn ein Tool Matches automatisch vorschlägt, brauchen Sie trotzdem eine menschliche Kontrolle – besonders bei:

  • Teilzahlungen
  • kombinierten Überweisungen für mehrere Rechnungen
  • Auszahlungen (Stripe/PayPal), wo Gebühren verrechnet werden

Schritt 5: «Nicht-Rechnungs»-Transaktionen kategorisieren und dokumentieren

Nicht jede Zeile hat eine Rechnung. Aber jede Zeile braucht eine klare Buchungskategorie und (wo relevant) einen Beleg.

Häufige Kategorien:

  • Bankgebühren (monatliche Kontogebühr, Transaktionsgebühren)
  • Zinsen (Ertrag/Aufwand)
  • Versicherungsprämien
  • Telekom / Software-Abos
  • Treibstoff / Reisen
  • Verpflegung / Repräsentation (erfordert oft strengere Dokumentation)
  • Steuern und Sozialabgaben
  • Privateinlagen/-entnahmen (für Einzelfirmen)
  • Darlehensbewegungen (Tilgung vs. Zinsen)

Wo der Beleg fehlt, sofort korrigieren:

  • Duplikat-Beleg anfordern
  • Rechnung vom Lieferanten-Portal herunterladen
  • Notiz + unterstützenden Kontext hinzufügen (besser als nichts, aber kein Ersatz für ordentliche Belege)

Schritt 6: Privat vs. geschäftlich korrekt handhaben (besonders für Einzelfirmen)

Wenn Sie selbständig sind (Einzelfirma), sind Privat-/Geschäfts-Verwechslungen einer der grössten Buchhaltungs-Stolpersteine.

Beispiele:

  • privater Lebensmitteleinkauf mit Geschäftskarte
  • Geschäfts-Laptop mit Privatkarte gekauft
  • gemeinsame Telefon-/Internet-Verträge

Best Practice:

  • klare Privatanteil-Regelung (dokumentiert und konsistent)
  • wo möglich separate Konten verwenden
  • Belege anhängen und kurze Notizen in Buchhaltungstool ergänzen

Schritt 7: Abgleichen: Banksaldo muss mit Buchhaltung übereinstimmen

Am Ende der Periode:

  • prüfen, dass alle Kontoauszugszeilen gebucht sind
  • prüfen, dass Ihr Bankkonto-Saldo in den Büchern mit der Bank übereinstimmt (oder nach bekannten Timing-Differenzen übereinstimmt)
  • nicht zugeordnete Posten durchgehen und klären

Dieser Schritt macht aus «Transaktionen» eine «verlässliche Buchhaltung».


Buchungsbeispiele: Wie typische Schweizer Kontoauszugszeilen gebucht werden

Nutzen Sie dies als Referenz für typische Kontoauszugs-Einträge. Die genauen Konten hängen von Ihrem Kontenplan und Ihrer MWST-Situation ab – halten Sie es konsistent und fragen Sie bei Unsicherheit einen Fachmann.

Kontoauszugszeile (Beispiel)Was es normalerweise istWas Sie anhängen solltenÜbliche Buchungsbehandlung
«Kontoführungsgebühr»BankspesenBankgebühren-Mitteilung/Kontoauszugszeile (und Banktarif falls nötig)Bankspesen-Aufwand (meist keine Vorsteuer)
«Habenzins»ZinsertragKontoauszugZinsertrag (MWST-befreit in vielen Fällen)
«Kartenabrechnung»Sammlung von KartenzahlungenEinzelbelege oder Karten-AbrechnungsdetailIn korrekte Ausgabenkategorien aufteilen; Belege sicherstellen
«TWINT AG»Zahlung via TWINTBeleg/RechnungAusgabe kategorisieren; geschäftlichen Zweck klären
«Stripe-Auszahlung»Kundenzahlungen minus GebührenAuszahlungsbericht + RechnungslisteBrutto-Umsatz + Gebühren separat buchen; mit Rechnungen abgleichen
«Gutschrift von Lieferant»Rückerstattung/GutschriftGutschrift + OriginalrechnungAusgabe reduzieren oder als sonstiger Ertrag buchen (konsistente Methode)
«Steuerzahlung»MWST / SteuervorauszahlungSteuer-/MWST-AbrechnungsbestätigungAuf Steuer-/MWST-Verbindlichkeitskonten buchen
«Privateinlage/-entnahme»Private Einlage/EntnahmeNotiz + KontextEigenkapital-/Privatkonto-Bewegungen (keine Ausgabe)

Häufige Fehler (und wie Sie sie vermeiden)

Fehler 1: Kontoauszug als Beleg behandeln

Lösung: Immer den Original-Beleg/Rechnung sammeln (PDF/Foto). Kontoauszugszeilen belegen die Zahlung, nicht den Inhalt.

Fehler 2: Fehlende MWST-Nachweise

Wenn Sie Vorsteuer geltend machen wollen, brauchen Sie in der Regel eine ordnungsgemässe MWST-Rechnung, die die Anforderungen erfüllt – nicht eine Banktransaktions-Beschreibung.

Lösung: Für MWST-relevante Einkäufe MWST-Rechnungen aufbewahren und MWST-Satz/-Kategorie korrekt erfassen.

Fehler 3: Auszahlungen netto ohne Gebühren-Transparenz (Stripe/PayPal)

Wenn Sie nur den Nettobetrag buchen, der auf Ihrem Konto eingeht, können Ihre Umsätze und Gebühren falsch dargestellt sein.

Lösung: Auszahlungsberichte verwenden und Brutto-Umsatz und Verarbeitungsgebühren separat buchen, dann mit Bankeinzahlung abgleichen.

Fehler 4: «Diverse Ausgaben» wird zum grössten Konto

Das ist ein Warnsignal bei Revisionen und erschwert Steueroptimierung.

Lösung: Einfachen, stabilen Kategorien-Satz erstellen und Regeln/Vorlagen für wiederkehrende Posten nutzen.

Fehler 5: Bis Jahresende warten

Jahresabschluss-Aufhol-Buchhaltung ist der Ort, wo Belege verschwinden und Privat-/Geschäfts-Chaos explodiert.

Lösung: Monatlich abgleichen (oder sogar wöchentlich bei hohem Transaktionsvolumen).


Kontoauszugs-Formate in der Schweiz: Was Sie bei Ihrer Bank erfragen sollten

Wenn Sie Tools vergleichen oder manuelle Arbeit reduzieren wollen, fragen Sie:

  1. Kann ich camt.053 (ISO 20022 Kontoauszug) aus meinem E-Banking exportieren?
  2. Bieten Sie camt.054 Transaktionsavise an, und wann ist das nützlich?
  3. Ist der Export täglich, monatlich oder benutzerdefinierter Datumsbereich?
  4. Enthält der Export Referenzen, die beim Rechnungs-Matching helfen?

Auch gesucht als (Schweiz):

  • Kontoauszug Buchhaltung
  • Kontoauszug verbuchen
  • Bankabgleich Buchhaltung / automatischer Bankabgleich
  • comptabiliser extrait de compte
  • rapprochement bancaire Suisse

Wann ist ein Kontoauszug «genug»? (Entscheidungshilfe)

Ein Kontoauszug kann nahe an ausreichendem Beleg sein nur in begrenzten Szenarien – typischerweise wenn die Zeile selbst eindeutig ist und keine MWST-Rechnung erforderlich ist (oder MWST nicht geltend gemacht wird).

Beispiele mit niedrigerem Risiko (trotzdem Beleg-Best-Practice):

  • Bankgebühren und Zinsen (Kontoauszug identifiziert diese meist klar)
  • interne Überweisungen zwischen Ihren eigenen Konten (trotzdem kennzeichnen und abgleichen)
  • Steuerbehörden-Zahlungen (Abrechnungsbestätigungen trotzdem aufbewahren)

Beispiele mit höherem Risiko, wo Sie sich nie nur auf den Kontoauszug verlassen sollten:

  • Verpflegung, Reisen, Repräsentation
  • Einkäufe von Marktplätzen (Amazon, App Stores)
  • Zahlungen an Einzelpersonen/Auftragnehmer (brauchen Vereinbarungen und Rechnungen)
  • alles mit Vorsteuer-Ansprüchen

Bei Unsicherheit ist die sichere Regel einfach: kein Beleg/Rechnung = Risiko.


FAQ: Kontoauszug-Buchhaltung (Schweiz-Fokus)

Sind Kontoauszüge gesetzlich für die Buchhaltung in der Schweiz erforderlich?

Sie werden üblicherweise als Teil der Buchhaltungsunterlagen aufbewahrt, weil sie Bar-/Bankbewegungen und Abgleich unterstützen. Aber sie sind nicht ausreichend allein, um Geschäftsausgaben oder MWST-Behandlung zu rechtfertigen.

Kann ich aus einem CSV-Bankexport Buchhaltung machen?

Ja – Sie können einen CSV/Excel-Export importieren und Transaktionen kategorisieren. Der wichtige Teil ist, die richtigen Belege (Rechnungen/Quittungen) anzuhängen und korrekt abzugleichen. Wenn Ihre Bank camt.053 anbietet, importiert es möglicherweise sauberer.

Was ist der Unterschied zwischen camt.053 und camt.054?

In vielen Schweizer Banking-Kontexten wird camt.053 als strukturierter elektronischer Kontoauszug verwendet, während camt.054 oft für Soll-/Haben-Avise oder detailliertere Transaktionsmeldungen genutzt wird. Verfügbarkeit hängt von der Bank und Ihren E-Banking-Features ab.

Wie oft sollte ich mein Bankkonto abgleichen?

Für die meisten kleinen Schweizer Unternehmen: monatlich ist das Minimum. Bei vielen Transaktionen (E-Commerce, Gastronomie, Agenturen) wöchentlich abgleichen, um Rückstände und fehlende Belege zu vermeiden.

Was wenn mir ein Beleg fehlt – kann ich die Ausgabe trotzdem buchen?

Sie können die Transaktion erfassen, aber fehlende Dokumentation erhöht das Revisionsrisiko und kann Abzugsfähigkeit und MWST beeinträchtigen. Best Practice ist, ein Duplikat anzufordern oder die Rechnung vom Lieferanten-Portal abzurufen und an die Buchung anzuhängen.

Brauche ich separate geschäftliche und private Bankkonten?

Nicht in jedem Fall gesetzlich, aber dringend empfohlen. Private und geschäftliche Transaktionen zu mischen schafft Mehrarbeit und höheres Risiko – besonders für Einzelfirmen.

Kann Software Zahlungen automatisch mit Rechnungen abgleichen?

Viele Tools können Matches basierend auf Betrag, Datum und Referenzen vorschlagen. Sie müssen trotzdem Ausnahmen prüfen (Teilzahlungen, kombinierte Überweisungen, Netto-Auszahlungen, Rückerstattungen).


Kontoauszug-Buchhaltung schneller machen (ohne Compliance-Abstriche)

Wenn Sie die Einfachheit von «Buchhaltung vom Kontoauszug» wollen ohne die Compliance-Risiken, ist das Erfolgsrezept:

  1. Belege/Rechnungen organisiert aufbewahren,
  2. Ihren Kontoauszug importieren (CSV oder ISO 20022-Formate wie camt.053 wenn verfügbar), und
  3. Matching + Regeln nutzen, um die wiederkehrende Arbeit zu automatisieren.

Nächster Schritt: Manuelle Arbeit reduzieren mit Bankimport + Matching

Wollen Sie sehen, wie viel Zeit Sie sparen können?

Probieren Sie einen Kontoauszug-Import und prüfen Sie, wie viele Transaktionen automatisch mit Rechnungen abgeglichen werden können. Sie sehen sofort:

  • welche Zahlungen bereits sauber und buchungsbereit sind
  • bei welchen Transaktionen Belege fehlen
  • wo Regeln Ihren monatlichen Workflow automatisieren können

CTA: Optimieren Sie Ihren Monatsabschluss – importieren Sie Ihren Kontoauszug, gleichen Sie Zahlungen mit Rechnungen ab und halten Sie Ihre Buchhaltung revisionssicher.

Nächster Schritt

Kontoauszug-Import + Matching

Reduzieren Sie manuelles Tippen und bleiben Sie revisionssicher mit strukturierten Imports (CSV / camt.053) und intelligentem Matching.

Saubere Buchhaltung – ohne Mehraufwand

Importieren Sie Ihren Kontoauszug, gleichen Sie Transaktionen mit Rechnungen ab und markieren Sie fehlende Belege sofort.