Vom orangen Einzahlungsschein zum QR-Zahlteil
Jahrzehntelang lagen sie jedem Brief bei: der orange Einzahlungsschein (ESR) mit Referenznummer für Firmen und der rote Einzahlungsschein (ES) für alle anderen. Am 30. September 2022 hat die Schweizer Finanzbranche beide abgeschafft. Seither gilt:
- Früher orange (ESR) mit Referenznummer → heute QR-Zahlteil mit QR-IBAN und 27-stelliger QR-Referenz
- Früher rot (ES) ohne Referenz → heute QR-Zahlteil mit normaler IBAN, mit oder ohne Mitteilung
Das Format ist bewusst gleich geblieben: Der QR-Zahlteil ist wie der alte Einzahlungsschein ein A6-Abschnitt am unteren Rand eines A4-Blatts, mit perforierbarer Linie und Empfangsschein links. Am Postschalter einzahlen geht damit weiterhin. Der Unterschied: Statt der Codierzeile enthält er den Swiss QR Code, den dein Zahler mit der E-Banking-App scannt — alle Angaben sind dann vorausgefüllt.
Einzahlungsschein ausfüllen: Was du brauchst
Für den Generator oben brauchst du drei Dinge:
- Deine IBAN (CH... oder LI...) — die normale IBAN deines Kontos reicht.
- Name und Adresse des Empfängers — also deine eigenen Angaben (oder die des Vereins, der Vermieterin usw.).
- Optional: Betrag und Zahler. Beides darf leer bleiben — dann füllt der Zahler den Betrag selbst ein, wie beim alten roten Einzahlungsschein. Das ist der Standard für Spenden und freiwillige Beiträge.
Das Ergebnis ist ein SIX-konformes PDF nach Swiss QR-Bill Standard v2.3: als A4-Blatt mit Zahlteil unten oder als A6-Zahlteil einzeln, zum Beilegen oder Ausdrucken.
