Offerte Vorlage Schweiz

Kostenlose Offerte Vorlage Schweiz (Word, Excel & PDF) – Sofort herunterladen

Eine gratis Offertenvorlage für die Schweiz in Word, Excel und PDF: mit allen Pflichtangaben, MWST-Zeile, Gültigkeitsdatum, Zahlungsbedingungen und Unterschriftsfeld für die Annahme. Die Excel-Version rechnet Zwischentotal, MWST und Total automatisch.

Vorschau der Schweizer Offerte Vorlage in Magic Heidi

Hier bekommst du eine kostenlose Offerte Vorlage Schweiz als Word-, Excel- und PDF-Datei: mit Absender und UID, Offertennummer, Gültigkeitsdatum, Positionen, MWST-Zeile, Zahlungsbedingungen und einem Unterschriftsfeld für die Annahme. Sofort und ohne Anmeldung herunterladbar. Die Excel-Version rechnet Positionen, Zwischentotal, MWST und Total automatisch.

Eine Offerte ist in der Schweiz mehr als ein Preis auf einem Blatt Papier: Nimmt der Kunde sie an, entsteht ein Vertrag. Deshalb zeigt dir diese Seite auch, was in eine Offerte gehört, wie lange du daran gebunden bist und wie aus der angenommenen Offerte eine Rechnung wird. Brauchst du eine unverbindliche Schätzung, ist der Kostenvoranschlag das richtige Dokument.

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Hol dir die Offerte Vorlage jetzt

Word, Excel und PDF mit allen Pflichtangaben, MWST-Zeile, Gültigkeit und Unterschriftsfeld. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Offerte Vorlage Word, Excel oder PDF: welches Format passt zu dir?

Alle drei Downloads enthalten dieselbe Offertenvorlage für die Schweiz, nur im jeweils anderen Dateiformat. Alle sind makrofrei:

  • Word-Vorlage (.docx): die flexibelste Variante. Logo einfügen, Textbausteine speichern, als PDF exportieren und versenden.
  • Excel-Vorlage (.xlsx): rechnet jede Position (Menge × Einzelpreis), Zwischentotal, MWST und Total automatisch. Den MWST-Satz wählst du per Dropdown (0%, 2.6%, 3.8% oder 8.1%). Drei Blätter: Anleitung, leere Offerte und ein ausgefülltes Beispiel, das durchrechnet. Öffnet auch in Numbers und Google Sheets.
  • PDF-Vorlage: zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand, oder als Muster beim Schreiben.

Die französische Version (Devis) liegt auf der französischen Seite. Für die unverbindliche Schätzung gibt es die Vorlage zum Kostenvoranschlag Schweiz.

Was muss in einer Offerte stehen?

Das Schweizer Recht schreibt keine feste Form für Offerten vor. Damit deine Offerte als bindender Antrag funktioniert und später ohne Rückfragen zur Rechnung wird, gehören diese zehn Angaben hinein. Die Vorlage enthält sie alle.

MWST in der Offerte: nur wenn du MWST-pflichtig bist

MWST-pflichtig wirst du, wenn dein weltweiter Jahresumsatz aus steuerpflichtigen Leistungen CHF 100'000 übersteigt (Art. 10 MWSTG). Dann weist du in der Offerte dasselbe aus wie später auf der Rechnung: UID mit Zusatz MWST, Nettobetrag, MWST-Satz (8.1% Normalsatz, 2.6% reduziert, 3.8% Beherbergung), MWST-Betrag und Total inkl. MWST. So gibt es bei der Annahme keine Diskussion, ob der Preis «inklusive» oder «exklusive» gemeint war.

Liegst du unter der Grenze, lässt du MWST-Zeile und UID weg und ergänzst: «Keine MWST, da nicht MWST-pflichtig.» In der Excel-Vorlage stellst du den Satz auf 0%. Wann sich eine freiwillige Anmeldung lohnt, steht im MWST-Leitfaden für Freelancer.

Wie lange ist eine Offerte verbindlich?

Das Obligationenrecht nennt die Offerte «Antrag» und regelt sie in OR Art. 3 ff. Die Kernregel: Wer einen Antrag mit Annahmefrist stellt, bleibt bis zu deren Ablauf daran gebunden (OR Art. 3). Ohne Frist bleibst du bei einer schriftlichen Offerte so lange gebunden, bis du unter normalen Umständen eine Antwort erwarten darfst (OR Art. 5). Bei Bauarbeiten können das Monate sein, bei IT-Projekten eher Wochen. Genau diese Unschärfe willst du nicht.

Nimmt der Kunde erst nach Ablauf der Frist an, gilt das als neuer Antrag von seiner Seite: Du bist nicht mehr gebunden und kannst zu neuen Konditionen offerieren oder ablehnen. Reagiere aber klar, denn stillschweigend loslegen wird schnell als Annahme zum alten Preis gelesen. Willst du dich gar nicht binden, musst du das ausdrücklich sagen, etwa mit «freibleibend» oder «unverbindlich» (OR Art. 7). Dann hast du faktisch einen Kostenvoranschlag, keine Offerte.

Empfehlung für die Gültigkeitsdauer:

  • 30 Tage: der Standard für Dienstleistungen und die meisten Projekte.
  • 14 Tage: wenn Material- oder Einkaufspreise schwanken, zum Beispiel im Handwerk.
  • 60 Tage mit Teuerungsvorbehalt: wenn der Kunde lange entscheidet, du dich aber gegen Preisänderungen absichern willst.

Warum das zählt, zeigt ein typischer Fall: Eine Offerte über CHF 18'500 für eine Badrenovation geht ohne Gültigkeitsdauer raus. Sechs Monate und eine Materialpreiserhöhung später nimmt der Kunde an und pocht auf den alten Preis. Eine Zeile «Gültig bis» hätte die Diskussion erspart.

Offerte, Kostenvoranschlag oder Auftragsbestätigung?

Die drei Begriffe werden im Alltag vermischt, meinen aber unterschiedlich verbindliche Dokumente. Die Tabelle zeigt, wann du welches brauchst.

Abgrenzung

Offerte vs. Kostenvoranschlag vs. Auftragsbestätigung

Vier Dokumente, vier Rollen im Ablauf vom ersten Kontakt bis zur Zahlung.

DokumentVerbindlichkeitWann verwenden
OfferteBindender Antrag (OR Art. 3 ff.). Nimmt der Kunde innerhalb der Frist an, gilt der genannte Preis.Wenn Umfang und Preis klar sind und du den Auftrag verbindlich willst. Vorlage: diese Seite.
KostenvoranschlagSchätzung mit Vorbehalt. Moderate Abweichungen sind üblich, grössere Mehrkosten musst du vorher ankündigen.Wenn der Aufwand noch unklar ist, etwa bei Reparaturen. Vorlage und Details auf der Seite zum Kostenvoranschlag Schweiz.
AuftragsbestätigungBestätigt einen bereits erteilten Auftrag. Keine Pflicht, aber Beweis dafür, was vereinbart wurde.Nach mündlicher Zusage oder wenn sich zwischen Offerte und Start noch Details geändert haben.
RechnungFordert den geschuldeten Betrag nach erbrachter Leistung ein.Nach Abschluss oder Teilabnahme. Vorlage: Rechnungsvorlage Schweiz.

Bei Werkverträgen – Handwerk, Bau, Reparaturen – kommt eine zweite Unterscheidung dazu: Hast du den Preis zum Voraus fest vereinbart, musst du das Werk zu dieser Summe fertigstellen, auch wenn du mehr Aufwand hattest (OR Art. 373). Hast du nur einen ungefähren Kostenansatz genannt und wird dieser unverhältnismässig überschritten, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten (OR Art. 375). Schreib deshalb immer ausdrücklich hin, ob dein Preis fest ist, nach Aufwand abgerechnet wird oder eine Schätzung ist.

Für den Kostenvoranschlag gibt es eine eigene Vorlage mit Unverbindlichkeits-Klausel, für die Rechnung die Rechnungsvorlage Schweiz. Wie du eine Auftragsbestätigung schreibst, zeigt der Abschnitt weiter unten.

Offerte schreiben: Schritt für Schritt

  1. Anfrage klären. Zehn Minuten Telefon über Umfang, Termin und Budget sparen dir zwei Offertenrunden.
  2. Kopf ausfüllen. Absender mit UID, Empfänger mit Ansprechperson, Offertennummer, Datum und Gültig bis.
  3. Positionen konkret beschreiben. «Website erstellen» ist zu vage. «Website mit 5 Unterseiten, responsive, CMS-Einrichtung, Migration der Inhalte» kann der Kunde annehmen und du kannst es abrechnen. Schreib auch hin, was nicht enthalten ist.
  4. Preise setzen. Pauschale oder Stundensatz, pro Position Menge, Einheit und Einzelpreis. Die Excel-Vorlage rechnet Zwischentotal, MWST und Total.
  5. Bedingungen festhalten. Zahlungsbedingungen, Lieferfrist, Regel für Zusatzarbeiten, allenfalls Teuerungsvorbehalt.
  6. Annahme vorbereiten. Unterschriftsfeld oder der Hinweis, dass eine Bestätigung per E-Mail genügt, plus der Satz, dass mit der Annahme ein Vertrag entsteht.
  7. Als PDF senden und nachfassen. Vorher Seitenumbrüche, Summen und Adresse kontrollieren und einen eindeutigen Dateinamen wählen, zum Beispiel Offerte-2026-014-Kundenname.pdf. Nach 7 bis 10 Tagen eine freundliche Nachfrage. Viele Offerten scheitern nicht am Preis, sondern daran, dass niemand nachfragt.

Ausgefülltes Beispiel

So sieht die ausgefüllte Vorlage aus, wenn eine UX-Beraterin aus Zürich ein Projekt für eine GmbH in Bern offeriert:

Mia Bernasconi
Seestrasse 22, 8002 Zürich
mia@bernasconi.ch  |  +41 79 123 45 67
UID: CHE-123.456.789 MWST

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OFFERTE Nr. 2026-012
Datum:        8. September 2026
Gültig bis:   8. Oktober 2026 (30 Tage)

An: Müller Consulting GmbH, Hauptstrasse 10, 3000 Bern
Betreff: Offerte für UX-Konzept und Umsetzung Kundenportal

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Pos. Beschreibung                    Menge  Einheit  Einzelpreis   Total
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1    Konzept und Beratung            8      Std.     CHF 140.00    CHF 1'120.00
2    Umsetzung gemäss Beschrieb      1      Pauschal CHF 2'500.00  CHF 2'500.00
3    Stockfotos (Lizenz)             10     Stk.     CHF 35.00     CHF 350.00
──────────────────────────────────────────────────────────────
                                    Zwischentotal exkl. MWST     CHF 3'970.00
                                    MWST 8.1%                    CHF 321.57
                                    Total CHF inkl. MWST         CHF 4'291.57

Nicht enthalten: Texte, Hosting, Änderungen nach Abnahme
                 (nach Aufwand, CHF 140.00/Std.)
Zahlungsbedingungen: 50% Akonto bei Auftragserteilung,
                     50% innert 30 Tagen nach Abnahme
Ausführung:          innert 4 Wochen nach Auftragserteilung

Mit der Annahme dieser Offerte kommt ein verbindlicher Vertrag
über die beschriebenen Leistungen zum genannten Preis zustande.

Offerte angenommen am: ____________  Unterschrift: ____________

Häufige Fehler beim Ausfüllen:

  • Keine Gültigkeitsdauer: Du bleibst gebunden, ohne zu wissen, wie lange.
  • Vage Leistungsbeschreibung: «diverse Arbeiten» lässt sich weder annehmen noch abrechnen.
  • «inkl.» oder «exkl.» MWST unklar: Bei CHF 4'000 sind das CHF 324 Unterschied.
  • Zusatzarbeiten nicht geregelt: Ohne Klausel gelten Extras schnell als inbegriffen.
  • Keine Offertennummer: Rechnung und Auftragsbestätigung lassen sich nicht zuordnen.

Stundensatz oder Pauschale?

  • Pauschale: Der Kunde weiss genau, was er zahlt. Unterschätzt du den Aufwand, trägst du den Verlust. Schutz: Leistung präzise abgrenzen, alles Weitere als Zusatzarbeit nach Aufwand.
  • Stundensatz: Du wirst für jede Stunde bezahlt, der Kunde kennt den Endbetrag nicht. Schutz für ihn: eine Schätzung wie «40 bis 50 Stunden» und ein Kostendach.
  • Mischform: Pauschale für den definierten Kern, Stundensatz für Optionen und Änderungswünsche. Für die meisten Freelancer die beste Lösung.

Vier Klauseln, die in der Vorlage vorgesehen sind: Zusatzarbeiten («Leistungen ausserhalb dieser Offerte werden nach Aufwand zu CHF X/Std. verrechnet»), Teuerungsvorbehalt bei Projekten über mehrere Monate, Abnahme («gilt als erfolgt, wenn innert 14 Tagen keine schriftliche Mängelrüge eingeht») und Zahlungsbedingungen mit Akonto bei grösseren Beträgen.

Von der Offerte zur Rechnung

Die Offerte ist der erste Schritt in einer Kette: Offerte, Annahme, allenfalls Auftragsbestätigung, Akonto-Rechnung, Schlussrechnung. Ab etwa CHF 2'000 lohnt sich ein Akonto von 30 bis 50% bei Auftragserteilung, in der Offerte angekündigt. Die Schlussrechnung übernimmt Positionen, Preise und Zahlungsbedingungen aus der Offerte, zieht das Akonto ab und listet Zusatzarbeiten separat.

Wie die Schlussrechnung korrekt aussieht, zeigt die Anleitung zum Rechnung schreiben in der Schweiz; den QR-Zahlteil erstellst du mit dem QR-Rechnung-Generator.

Nach der Annahme: Auftragsbestätigung

Hat der Kunde angenommen, ist der Vertrag geschlossen. Eine Auftragsbestätigung ist keine Pflicht, aber sinnvoll nach einer mündlichen Zusage oder wenn sich zwischen Offerte und Start noch Details geändert haben: ein kurzer Text mit Bezug auf die Offertennummer, Preis, Startdatum und Abnahme. Ändert sie Preis, Umfang oder Termin, ist sie rechtlich eine neue Offerte, die der Kunde wieder annehmen muss. Textbaustein und Details im Guide zur Auftragsbestätigung Schweiz.

Vorlage oder Software: was passt zu dir?

Faustregel nach Anzahl Offerten und danach, wie oft aus der Offerte eine Rechnung wird.

Entscheidungshilfe

Vorlage vs. Software

Wähl das, was zu deinem Offertenvolumen passt.

SituationEmpfehlung
1-3 Offerten pro JahrWord, Excel oder PDF reicht vollkommen
Mehrere Offerten pro MonatSoftware: Nummerierung, Gültigkeit und MWST laufen automatisch
Aus jeder Offerte wird eine RechnungSoftware: Umwandlung per Klick statt Abtippen
Kunden in DE, FR, IT oder ENSoftware mit Sprachwahl pro Offerte statt vier Vorlagen
Status offen / angenommen / abgelehnt im BlickSoftware klar im Vorteil
Wenn die Vorlage nicht mehr reicht

Magic Heidi: Offerte in unter einer Minute, Rechnung per Klick

Kundenname, Leistung, Preis eintippen. Gültigkeitsdauer, fortlaufende Offertennummer und MWST sind voreingestellt. Nach der Annahme wird die Offerte mit einem Klick zur QR-Rechnung.

Offerte in unter einer Minute

Positionen, MWST-Satz, Gültigkeit und Nummer sind vorbereitet. Logo und Briefkopf kommen aus deinen Stammdaten.

Per E-Mail senden, mit Unterschriftsfeld

Die Offerte geht als PDF mit Begleittext in der Sprache deines Kunden raus. Auf der letzten Seite: Datum- und Unterschriftsfeld für die Annahme.

Angenommen? Ein Klick zur QR-Rechnung

Positionen, MWST, Kundendaten und Zahlungsbedingungen werden übernommen. Der Bankabgleich markiert die Rechnung als bezahlt.

Was die Vorlage nicht kann: den Status verfolgen, die angenommene Offerte ohne Abtippen in eine QR-Rechnung umwandeln und die Sprache pro Kunde wechseln. Das übernimmt die Offerten-Software von Magic Heidi, auf iPhone, Android, Mac, Windows und im Browser. Kostenlos bis 3 Rechnungen, danach CHF 25 pro Monat bei jährlicher Zahlung (CHF 299 pro Jahr) oder CHF 39 monatlich, Details auf der Preisseite.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Offerte Vorlage Schweiz

Wie lange ist eine Offerte in der Schweiz verbindlich?

So lange, wie du es angibst: Steht «Gültig bis 8. Oktober 2026», bist du bis dann gebunden (OR Art. 3). Ohne Frist bleibst du gebunden, bis du unter normalen Umständen eine Antwort erwarten darfst (OR Art. 5), je nach Branche Wochen oder Monate. Deshalb immer eine konkrete Frist setzen, 30 Tage sind der Standard.

Was ist der Unterschied zwischen Offerte und Kostenvoranschlag?

Eine Offerte ist ein bindendes Angebot: Nimmt der Kunde an, gilt der genannte Preis. Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung mit Vorbehalt, bei der moderate Abweichungen üblich sind und grössere Mehrkosten vorher angekündigt werden müssen. Offerte, wenn Umfang und Preis klar sind; Kostenvoranschlag, wenn der Aufwand noch unsicher ist.

Muss ich in der Offerte MWST ausweisen?

Nur wenn du MWST-pflichtig bist, also mehr als CHF 100'000 steuerpflichtigen Jahresumsatz hast. Dann gehören UID mit Zusatz MWST, Nettobetrag, MWST-Satz (8.1%, 2.6% oder 3.8%), MWST-Betrag und Total inkl. MWST in die Offerte. Darunter schreibst du die Offerte ohne MWST mit dem Hinweis «Keine MWST, da nicht MWST-pflichtig».

Kann ich eine Offerte zurückziehen oder nachträglich ändern?

Solange der Kunde nicht angenommen hat, kannst du eine neue, ersetzende Offerte schicken und die alte ausdrücklich widerrufen. Nach der Annahme ist der Vertrag geschlossen; Änderungen brauchen die Zustimmung des Kunden, in der Praxis über einen Nachtrag, den beide Seiten bestätigen.

Was passiert, wenn der Kunde die Offerte nach Ablauf der Frist annimmt?

Die verspätete Annahme gilt als neuer Antrag des Kunden. Du bist nicht mehr an den alten Preis gebunden und kannst neu offerieren oder ablehnen. Reagiere klar und schriftlich: Wenn du einfach mit der Arbeit beginnst, gilt das als Annahme zum alten Preis.

Braucht eine Offerte eine Unterschrift?

Nein, für den Vertragsschluss reicht eine klare Annahme des Kunden, auch per E-Mail. Ein Feld «Offerte angenommen am / Unterschrift» ist trotzdem sinnvoll, weil es die Annahme dokumentiert. Die Vorlage enthält es; in Magic Heidi steht es automatisch auf der letzten Seite jeder Offerte.

Gibt es die Offerte Vorlage auch in Excel und auf Französisch?

Ja. Die Excel-Version rechnet Positionen, Zwischentotal, MWST und Total automatisch und öffnet auch in Numbers und Google Sheets. Die französische Variante (Devis) findest du auf der französischen Version dieser Seite. Für Italienisch und Englisch schaltet Magic Heidi die PDF-Sprache pro Offerte um.

Kann ich mein Logo in die Vorlage einsetzen?

Ja. In Word ersetzt du den Platzhalter [FIRMENNAME / LOGO] im Kopfbereich durch dein Logo, in Excel fügst du ein Bild ein und kontrollierst danach die Druckansicht. Firmenname, Adresse und UID sollten daneben als lesbarer Text stehen bleiben.

Rechnet die Word- oder PDF-Vorlage automatisch?

Nein, nur die Excel-Vorlage rechnet. Sie enthält Formeln für jede Position (Menge × Einzelpreis), Zwischentotal, MWST und Total. In Word und PDF trägst du die Beträge selbst ein. Überschreib in Excel die grauen Ergebnisfelder nicht mit manuellen Werten.

Kann ich mehr als zehn Positionen erfassen?

Die Excel-Vorlage hat zehn Positionszeilen. Brauchst du mehr, füg Zeilen ein und zieh Formeln und Summenbereich mit, sonst fehlen die neuen Zeilen im Zwischentotal; danach den Druckbereich kontrollieren. In Word fügst du einfach Tabellenzeilen hinzu.

Offerte Vorlage Schweiz herunterladen und loslegen

Eine gute Offerte braucht zehn Angaben, eine klare Leistungsbeschreibung, eine Frist und einen Satz zur Annahme. Die Offerte Vorlage Schweiz oben deckt das ab, in Word, Excel und PDF, mit oder ohne MWST. Für die unverbindliche Schätzung gibt es die Kostenvoranschlag-Vorlage, für die Abrechnung die Rechnungsvorlage. Alle Vorlagen für Schweizer Selbständige findest du auf einer Seite.

Alle Angaben basieren auf dem Schweizer Obligationenrecht (Vertragsschluss, OR Art. 1 ff.), dem MWST-Gesetz und den Richtlinien der ESTV (Stand: September 2026). Aktuelle MWST-Sätze und Schwellenwerte findest du auf estv.admin.ch. Bei rechtlich heiklen Einzelfällen lohnt sich eine kurze Prüfung durch eine Juristin oder einen Treuhänder.

Verfasst von Nathan Ganser, Mitgründer von Magic Heidi. Zuletzt aktualisiert im September 2026.

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Die Word-, Excel- und PDF-Vorlagen sind gratis. Magic Heidi ist kostenlos bis zu 3 Rechnungen, danach CHF 25 pro Monat.