Lohnrechner 2026

Lohnrechner Schweiz, Brutto Netto Rechner 2026

Berechne deinen Schweizer Nettolohn direkt aus dem Bruttolohn, mit allen aktuellen Abzügen für 2026: AHV, IV, ALV, BVG, NBU, Quellensteuer und kantonale Einkommenssteuer. Kostenlos, ohne Login, ohne E-Mail-Eingabe.

CHF

Nettolohn (geschätzt)
CHF5’977.78
pro Monat
Aufschlüsselung
Bruttolohn
CHF 8’000.00
AHV / IV / EO5.3% AN-Anteil
–424.00
ALVArbeitslosenversicherung 1.1%
–88.00
BVG / Pensionskasse3.5% · CHF 62'475
–182.22
NBUVNichtberufsunfallversicherung
–104.00
KTGKrankentaggeldversicherung
–40.00
Quellensteuer A, ZH, ~14.8%
–1’184.00

Nettolohn
CHF 5’977.78
75% netto25% Steuern & Abgaben
NettoSozialabgabenSteuern
Effektiver Steuersatz
25.3%
Jahres-Nettolohn
CHF 71’733.38
Schätzung ohne Gewähr. Quellensteuer ist kantonal approximiert. Krankenkasse und allfällige Kinderzulagen sind nicht enthalten. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber oder eine Steuerberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz werden vom Bruttolohn rund 12–18 % Sozialabzüge gezogen (AHV/IV/EO 5.3 %, ALV 1.1 %, BVG 7–18 % je nach Alter, NBU 1–2 %).
  • Die Kantonssteuern machen den grössten Unterschied: Bei CHF 100'000 Brutto bleibt in Zug rund CHF 8'000 mehr Netto übrig als in Genf.
  • Quellensteuer fällt nur an, wenn du B-Bewilligung hast und unter CHF 120'000 brutto verdienst. Mit C-Bewilligung entfällt sie.
  • Der 13. Monatslohn ist im Rechner pro-rata berücksichtigt (Jahresbrutto ÷ 13).
  • Wenn du selbständig wirst, ändert sich fast jede Zeile auf der Lohnabrechnung, siehe Abschnitt weiter unten.

Lohnrechner Schweiz, Brutto zu Netto, erklärt

Alle Lohnabzüge auf deiner Schweizer Lohnabrechnung verstehen: AHV/IV/EO, ALV, BVG Pensionskasse, Unfallversicherung, Krankentaggeld und Einkommenssteuer. Alle Sätze aktuell für 2026.

Der Rechner oben verwendet die offiziellen Beitragssätze des Bundesamts für Sozialversicherungen (bsv.admin.ch) sowie die Quellensteuertarife der Eidgenössischen Steuerverwaltung (estv.admin.ch). Die Einkommenssteuer ist eine kantonale Annäherung, für die exakte Berechnung deiner Gemeinde nutze den Steuerrechner deines Kantons.

BVG nach Alter, 2026

AlterGesetzlicher Mindestsatz (total)Dein Anteil (mind.)
25–347 %3.5 %
35–4410 %5 %
45–5415 %7.5 %
55–6518 %9 %

Viele Pensionskassen ziehen mehr als das gesetzliche Minimum ab, der genaue Satz steht auf deinem Versicherungsausweis. Obligatorisch wird die 2. Säule ab einem Jahreslohn von CHF 22'050 (Eintrittsschwelle 2026).

Weitere Abzüge, Versicherung & Steuern

Neben den Sozialversicherungen enthält deine Lohnabrechnung Prämien für die Unfallversicherung und Einkommenssteuerabzüge. Diese variieren stark je nach Kanton und persönlicher Situation.

Einkommenssteuer, variiert je nach Kanton

In der Schweiz wird das Einkommen auf drei Ebenen besteuert: Bund, Kanton und Gemeinde. Der Gesamtsteuersatz hängt vom Wohnkanton, der Einkommenshöhe, dem Zivilstand und der Kinderzahl ab. Die Unterschiede sind enorm, siehe der Kantonsvergleich weiter unten.

Kirchensteuer, 0 bis 4 %

Wer Mitglied einer anerkannten Kirche ist (römisch-katholisch, reformiert oder christkatholisch in den meisten Kantonen), zahlt automatisch Kirchensteuer. Durch einen formellen Kirchenaustritt entfällt dieser Abzug. In Genf und Neuenburg ist die Kirchensteuer freiwillig.

Brutto Netto nach Kanton, wo bleibt am meisten übrig?

Die Sozialversicherungsbeiträge (AHV, ALV, BVG, NBU) sind schweizweit identisch. Was den Unterschied macht, ist die kantonale und kommunale Einkommenssteuer. Bei gleichem Bruttolohn kann der Nettolohn zwischen den Kantonen mehrere tausend Franken pro Jahr abweichen.

Vergleich: CHF 100'000 Brutto, ledig, 35 Jahre, keine Kirchensteuer

Die folgende Tabelle zeigt den ungefähren Jahresnettolohn nach allen Sozialabzügen und kantonaler/kommunaler Einkommenssteuer (Kantonshauptort). Die Zahlen sind Annäherungen, deine Gemeindesteuer kann ±5 % abweichen.

KantonNettolohn / JahrDifferenz zu Zug
Zugca. CHF 77'500(Referenz)
Schwyzca. CHF 76'800−700
Nidwaldenca. CHF 76'500−1'000
Luzernca. CHF 73'900−3'600
Aargauca. CHF 73'200−4'300
St. Gallenca. CHF 72'600−4'900
Zürichca. CHF 72'100−5'400
Tessinca. CHF 70'400−7'100
Bernca. CHF 70'200−7'300
Waadtca. CHF 69'500−8'000
Genfca. CHF 69'000−8'500

Die effektiven Werte berechnet der ESTV-Steuerrechner, er ist die offizielle Referenz.

Was du bei der Wahl deines Wohnkantons beachten solltest

Steuern sind nicht der einzige Faktor. Die Krankenkassenprämien, Mieten und Pendelkosten unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Zug hat tiefe Steuern, aber sehr hohe Mieten. Tessin hat höhere Steuern, aber tiefere Lebenskosten. Rechne den gesamten Cashflow durch, bevor du wegen 2'000 Franken Steuerersparnis umziehst.

Quellensteuer für B- und C-Bewilligung

Die Quellensteuer ist eine Einkommenssteuer, die direkt vom Arbeitgeber abgezogen wird, bevor du den Lohn überhaupt siehst. Sie ersetzt die ordentliche Steuererklärung in den meisten Fällen.

Wer zahlt Quellensteuer?

Quellensteuer betrifft:

  • B-Bewilligung (Aufenthaltsbewilligung): immer quellensteuerpflichtig
  • Ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung mit Jahreseinkommen unter CHF 120'000
  • Grenzgänger mit besonderen Regeln je nach Wohnsitzland (siehe unten)

Nicht quellensteuerpflichtig sind:

  • Schweizer Staatsangehörige
  • Inhaber einer C-Bewilligung (Niederlassungsbewilligung)
  • Ausländische Arbeitnehmende, deren Ehepartner Schweizer oder C-Bewilligter ist

Was ändert sich mit der C-Bewilligung?

Sobald du die C-Bewilligung erhältst (in der Regel nach 5 oder 10 Jahren), entfällt die Quellensteuer und du wirst ordentlich besteuert wie ein Schweizer Staatsangehöriger. Das bedeutet: jährliche Steuererklärung, dafür die Möglichkeit, alle Abzüge (Säule 3a, Berufsauslagen, Krankenkasse, Schuldzinsen) geltend zu machen.

Tarifcode-Übersicht

Der Tarifcode auf deiner Lohnabrechnung bestimmt deinen Quellensteuersatz:

CodeWerBeispiel
AAlleinstehend ohne KinderLediger Single
BVerheiratete, ein VerdienenderEin Ehepartner arbeitet
CVerheiratete, beide verdienenDoppelverdiener-Ehe
FGrenzgänger Italien (verheiratet, ein Verdienender)
GBezüger NebenerwerbZweiter Arbeitgeber
HAlleinerziehende mit KindernSingle mit Kind

Bei der Eingabe in den Rechner oben wählst du den Code, den du auf deiner Lohnabrechnung findest.

Nachträgliche ordentliche Veranlagung (NÖV), CHF 120'000 Grenze

Wenn dein Brutto-Jahreseinkommen CHF 120'000 übersteigt, wird automatisch eine NÖV durchgeführt. Du machst trotzdem eine Steuererklärung und kannst sämtliche Abzüge geltend machen. Liegst du knapp unter 120'000, kannst du die NÖV freiwillig beantragen, das lohnt sich vor allem bei hohen Säule-3a-Einzahlungen, Hypothekarzinsen oder Pensionskasseneinkäufen.

Grenzgänger, was gilt für dich?

Grenzgänger arbeiten in der Schweiz, wohnen aber in Deutschland, Frankreich, Italien oder Österreich. Die Quellensteuer ist je nach Wohnsitzland unterschiedlich:

  • Deutschland: Quellensteuer von 4.5 % in der Schweiz; volle Besteuerung in Deutschland (Anrechnung der CH-Steuer)
  • Frankreich: Volle Besteuerung in Frankreich, keine Quellensteuer in der Schweiz (ausser im Kanton Genf, dort spezielles Abkommen)
  • Italien: Quellensteuer in der Schweiz; Besteuerung primär in Italien
  • Österreich: Vergleichbar mit Deutschland

Die Details sind komplex und je nach Doppelbesteuerungsabkommen unterschiedlich, bei Unsicherheit sprich mit einem Steuerberater oder dem kantonalen Steueramt.

Wenn dein Bruttolohn variiert, 13. Monat, Boni, Teilzeit

Die meisten Rechner gehen von einem fixen Monatslohn aus. In der Realität schwankt der Brutto fast immer.

13. Monatslohn, was der Rechner annimmt

Etwa 89 % der Schweizer Arbeitsverträge sehen einen 13. Monatslohn vor. Der Rechner oben behandelt ihn pro-rata: Jahresbrutto ÷ 13 = Monatsbrutto. Das ist die saubere Berechnung für die Sozialabzüge, weil AHV/ALV/BVG auf den Gesamtjahreslohn bezogen sind. Der 13. wird in der Regel im November oder Dezember ausbezahlt, bei der Steuer macht es keinen Unterschied, weil er Teil des Jahreseinkommens ist.

Bonus und Provisionen, separat oder gemittelt?

Bei einmaligen Bonuszahlungen wird der gleiche AHV/ALV/BVG-Satz angewendet wie auf den regulären Lohn. Achtung: Wenn der Bonus deinen Jahreslohn über CHF 148'200 hebt, fallen auf dem Übersteigenden nur noch AHV und Solidaritätsbeitrag an, keine reguläre ALV mehr. Provisionsbasierte Löhne werden in der Regel monatlich abgerechnet, der Rechner gilt als Durchschnitt.

Teilzeit-Pensum berechnen

Bei einem 80 %-Pensum ist der Bruttolohn 80 % vom Vollzeit-Äquivalent. Die Sozialabzüge skalieren mit. Wichtig: die BVG-Eintrittsschwelle von CHF 22'050 gilt absolut, nicht prozentual. Wer mit Teilzeitarbeit darunter fällt, hat keine 2. Säule beim Arbeitgeber, und sollte das mit Säule 3a kompensieren.

Selbständig werden

Was wäre dein Nettolohn als Selbständiger?

Viele Angestellte rechnen vor dem Schritt in die Selbständigkeit nach, was vom Bruttosatz übrig bleiben würde. Die kurze Antwort: fast jede Zeile auf der Lohnabrechnung verändert sich.

Schweizer Selbständige am Arbeiten

Was ändert sich, wenn du selbständig wirst?

  • AHV/IV/EO: Du zahlst beide Hälften selbst, total 10.0 % (statt 5.3 % als Angestellter). Ab CHF 9'800/Jahr Beitragspflicht.
  • ALV: Entfällt komplett. Selbständige sind nicht arbeitslosenversichert.
  • BVG: Freiwillig. Du kannst dich einer Auffangstiftung anschliessen, oder die Säule 3a (bis 20 %, max CHF 36'288) als Ersatz nutzen.
  • NBU: Du musst dich privat versichern (oder über deine Krankenkasse).
  • Einkommenssteuer: Du machst eine reguläre Steuererklärung wie bisher, keine Quellensteuer mehr, falls du B-Bewilligung hattest.
  • MWST: Ab CHF 100'000 Jahresumsatz wirst du MWST-pflichtig.

Warum "Bruttolohn × 1.3 = Tagessatz" in der Schweiz nicht reicht

Die Faustregel aus Deutschland funktioniert in der Schweiz nicht. Ein angestellter Entwickler mit CHF 8'000 Brutto/Monat braucht als Freelancer keine CHF 10'400 Honorar, sondern eher CHF 11'500–12'500, um die fehlende ALV, die Pensionskassen-Selbstvorsorge, Krankentaggeld und das Risiko von Auftragslücken abzudecken. Probiere den Freelancer-Rechner unten direkt aus.

Nettoeinkommen
CHF72’121
pro Jahr · ~ CHF 6’010 / Monat
EinkommenssteuerCHF 11’499
Effektiver Satz27.9%
Sozialabgaben
10’980
Bundessteuer
1’770
Kantons- & Gemeindesteuer
9’729
Krankenversicherung
5’400

Bruttoumsatz
CHF 120’000
Geschäftsausgaben
− CHF 20’000
Reingewinn
CHF 100’000

AHV/IV/EOSinkende Beitragsskala (10.0%)
− CHF 10’000
FAKFamilienzulagen (0.98%)
− CHF 980
Total Sozialabgaben
− CHF 10’980

VersicherungsabzugPauschalabzug (CHF 2’550)
− CHF 2’550
Steuerbares EinkommenNach Sozial- & Versicherungsabzug
CHF 86’470

Direkte BundessteuerArt. 36 DBG Tarif
− CHF 1’770
Kantons- & GemeindesteuerGeschätzter Effektivsatz (ZH)
− CHF 9’729
Total Einkommenssteuer
− CHF 11’499

KrankenversicherungJahresprämie
− CHF 5’400

Gesamtbelastung
− CHF 27’879
Nettoeinkommen
CHF 72’121
Effektiver Steuersatz
27.9%
Schätzung ohne Gewähr. Die tatsächlichen Beträge hängen von Ihrer Gemeinde, persönlichen Abzügen und individuellen Situation ab. Für verbindliche Berechnungen nutzen Sie den offiziellen ESTV-Steuerrechner.
FAQ

Häufige Fragen zu Schweizer Lohnabzügen

Wie hoch sind die Lohnabzüge in der Schweiz?

Die wichtigsten Abzüge sind: AHV/IV/EO (5.3 %), ALV (1.1 %), BVG Pensionskasse (3.5–9 % je nach Alter), Nichtberufsunfallversicherung NBU (~1–2 %), Krankentaggeldversicherung (0.5–2 %) und Einkommenssteuer (variiert je nach Kanton, Zivilstand und Einkommen). Kirchensteuer kann ebenfalls anfallen, wenn du Mitglied einer anerkannten Kirche bist. In Summe liegen die Sozialabzüge bei 12–18 % des Bruttos, die Einkommenssteuer kommt obendrauf.

Wie hoch ist der AHV/IV/EO-Beitrag 2026?

Der gesamte AHV/IV/EO-Beitragssatz beträgt 10.6 %, je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen (5.3 % pro Seite). Aufgeteilt: AHV 8.7 %, IV 1.4 %, EO 0.5 %. Diese Sätze gelten auf dem gesamten Bruttolohn ohne Obergrenze.

Was ist das BVG und wie wirkt es sich auf meinen Lohn aus?

Das BVG (Berufliche Vorsorge) ist die Pensionskasse, die 2. Säule. Die Beiträge sind altersabhängig: 7 % total im Alter 25–34, ansteigend auf 18 % im Alter 55–65. Sie gelten nur auf dem koordinierten Lohn (Bruttolohn minus CHF 25'725, gedeckelt bei CHF 90'720). Der Arbeitgeber zahlt mindestens die Hälfte.

Welcher Kanton hat die tiefsten Steuern?

Für Arbeitnehmende gehören Zug, Schwyz und Nidwalden zu den steuergünstigsten Kantonen. Die Sozialversicherungsbeiträge (AHV, ALV, BVG) sind schweizweit gleich, aber die Einkommenssteuer variiert massiv. Bei CHF 100'000 Brutto bedeutet das pro Jahr mehrere tausend Franken mehr Nettolohn als in Hochsteuerkantonen wie Genf oder Basel-Stadt.

Was ist die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Einkommenssteuer, die direkt vom Arbeitgeber abgezogen wird. Sie betrifft ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) mit einem Jahreseinkommen unter CHF 120'000. Der Satz hängt von Kanton, Einkommen, Zivilstand und Kinderzahl ab. Mit der C-Bewilligung entfällt sie automatisch.

Wie berechne ich meinen Nettolohn?

Gib deinen Bruttolohn, Wohnkanton, dein Alter und die wichtigsten Eckdaten wie Zivilstand und Quellensteuerstatus in den Rechner oben ein. Er zieht AHV/IV/EO, ALV, BVG, NBU, Krankentaggeld und die geschätzte Einkommenssteuer ab. Das Ergebnis ist eine Schätzung mit ±2–5 % Genauigkeit, für die exakte Berechnung deiner Gemeinde nutze den kantonalen Steuerrechner.

Wie viel Netto bleibt von CHF 100'000 Brutto?

Bei CHF 100'000 Brutto, ledig, 35 Jahre, ohne Kirchensteuer bleiben je nach Kanton zwischen rund CHF 69'000 (Genf) und CHF 77'500 (Zug) Netto übrig, also etwa 69–78 % des Bruttolohns. Der grösste Unterschied entsteht durch die kantonale und kommunale Einkommenssteuer.

Wie unterscheidet sich der Nettolohn als Selbständiger?

Selbständige zahlen die volle AHV (10.0 %) statt nur 5.3 %, haben keine ALV, müssen die Pensionskasse selbst finanzieren und sind nicht über den Arbeitgeber unfallversichert. Dafür entfällt die Quellensteuer (falls vorher relevant) und du kannst Geschäftsausgaben absetzen. In Summe braucht ein Selbständiger etwa 25–35 % mehr Bruttoumsatz, um auf den gleichen Netto zu kommen wie ein Angestellter.

Wie beeinflusst der Zivilstand den Nettolohn?

Verheiratete Paare werden in der Schweiz gemeinsam besteuert. Das kann den Steuersatz erhöhen, wenn beide ähnlich viel verdienen (Heiratsstrafe). Umgekehrt profitieren Ehepaare mit einem Hauptverdienenden oft von tieferen Gesamtsteuersätzen. Die Anzahl Kinder reduziert das steuerbare Einkommen durch Kinderabzüge.

Gibt es einen Mindestlohn in der Schweiz?

Die Schweiz kennt keinen nationalen Mindestlohn. Einige Kantone haben jedoch eigene Mindestlöhne eingeführt: Genf (CHF 24.48/Stunde), Basel-Stadt (CHF 21/Stunde), Tessin (CHF 19.75–20.25/Stunde), Neuenburg und Jura. In manchen Branchen gelten zudem Mindestlöhne aus Gesamtarbeitsverträgen (GAV).

Wie kann ich meine Steuerlast legal senken?

Das wirksamste Instrument ist die Säule 3a: Einzahlungen bis CHF 7'258/Jahr (2026) sind voll steuerabzugsfähig. Weitere Strategien sind das Geltendmachen aller Abzüge (Berufsauslagen, Verpflegungskosten, Weiterbildung), freiwillige BVG-Einkäufe und, falls möglich, die Wahl eines steuergünstigen Wohnkantons.

Nach dem Rechner

Den nächsten Schritt machen

Den eigenen Lohn zu verstehen ist die Basis. Wenn du an Selbständigkeit denkst, sei es nebenbei oder voll, hilft dir Magic Heidi beim Rechnungschreiben, beim Spesenscannen und bei der MWST-Verwaltung. Wir sind selbst Schweizer Freelancer und haben Magic Heidi für genau diese Zielgruppe gebaut.

Quellen & weiterführende Informationen:

  • Bundesamt für Sozialversicherungen, bsv.admin.ch (AHV-, BVG-Grenzbeträge 2026)
  • Eidgenössische Steuerverwaltung, estv.admin.ch (Steuerrechner, Quellensteuertarife)
  • arbeit.swiss, Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
  • Suva, Tarife der Nichtberufsunfallversicherung

Zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2026, die Beitragssätze sind für das Beitragsjahr 2026 gültig.