Du veröffentlichst Android-Apps oder In-App-Käufe im Google Play Store und brauchst eine Buchhaltung, die mit deiner Realität klarkommt: Google-Auszahlungen in mehreren Währungen, vereinfachte Buchführung, MWST-Schwelle ab CHF 100'000, Belege organisiert, Steuerexport am Jahresende. Du bist hier richtig.
Play Store Buchhaltung in 2 Minuten mit Magic Heidi

Hier, wie das in der Praxis aussieht. Google Play sammelt deine Verkäufe, zieht die Service-Fee von 15% oder 30% ab, übernimmt als Merchant of Record die Konsumenten-MWST in der EU, in UK und in der Schweiz, verrechnet Refunds und Chargebacks und überweist dir den Netto-Betrag etwa um den 15. des Folgemonats auf dein Bankkonto. Dieser Netto-Payout ist der Betrag, der tatsächlich bei dir eingeht.
Für die vereinfachte Buchführung musst du nicht jeden einzelnen In-App-Kauf manuell nachbauen. Du kannst die Google-Auszahlung als Einnahmen- bzw. Zahlungseingang erfassen und den monatlichen Earnings Report aus der Play Console als Beleg anhängen. Wichtig ist: Der Bericht muss nachvollziehbar zeigen, was im Payout steckt, also Bruttoverkäufe, Refunds, Service-Fee und Netto-Betrag. So bleibt deine Buchhaltung einfach, aber trotzdem prüfbar.
Bank-Statement importieren, Play-Store-Eintrag automatisch
Magic Heidi erkennt deine Google-Payments-Gutschrift direkt aus dem Bank-Import und erstellt den Einnahmen-Eintrag in Sekunden.
Auszahlung in Magic Heidi zu erfassen geht ganz einfach. Du ziehst das PDF der Google-Payments-Transaktionsbestätigung per Drag-and-Drop in Magic Heidi rein, dann lesen wir Betrag und Datum aus dem PDF aus.
Stell dir Nadja vor, eine fiktive Android-Entwicklerin aus Lausanne mit einer kostenpflichtigen Produktivitäts-App und ein paar In-App-Käufen, rund CHF 45'000 Jahresumsatz. Sie ist als Einzelfirma unterwegs und nicht MWST-pflichtig. Ihre Buchhaltung in Magic Heidi: pro Google-Auszahlung das PDF reinziehen, Magic Heidi erstellt den Eintrag, der Beleg bleibt angehängt, fertig. Über das Jahr verteilt sind das etwa 30 Minuten reine Buchhaltungsarbeit für ihre Play-Store-Einnahmen. Am Jahresende exportiert sie ihre Einnahmen, Ausgaben und Belege für den Treuhänder und hat sich gleichzeitig die Kosten einer Auto-Sync-Integration komplett gespart.
Das Wichtigste in Kürze
- Vereinfachte Buchführung nach OR Art. 957 gilt für Schweizer Einzelfirmen und Personengesellschaften mit weniger als CHF 500'000 Umsatzerlös im letzten Geschäftsjahr.
- Du brauchst keine doppelte Buchhaltung und musst nicht jeden einzelnen In-App-Kauf einzeln verbuchen.
- Praktisch kannst du pro Google-Play-Auszahlung den Netto-Payout als Zahlungseingang erfassen, solange der Earnings Report aus der Play Console als Beleg und Abstimmung erhalten bleibt.
- Google Play ist in CH, EU und UK Merchant of Record und kümmert sich um die Konsumenten-MWST. Für nicht MWST-pflichtige Solo-Entwickler ist das ein riesiger Vorteil.
- Die Service-Fee von 15% oder 30% sowie Refunds und Chargebacks sind im Netto-Payout bereits abgezogen und müssen nicht separat verbucht werden.
- Ab MWST-Pflicht, GmbH/AG-Struktur, effektiver MWST-Methode, B2B-Rechnungen ausserhalb des Stores oder Umsatz Richtung CHF 500'000 lohnt sich eine detailliertere Verbuchung mit Treuhand-Check.
Einnahmen verbuchen in unter 90 Sekunden
So sieht der monatliche Play-Store-Workflow in Magic Heidi konkret aus.
Was vereinfachte Buchführung für Android-Entwickler bedeutet
Die Schweizer Gesetzgebung erlaubt Einzelfirmen und Personengesellschaften mit weniger als CHF 500'000 Umsatzerlös im letzten Geschäftsjahr die sogenannte vereinfachte Buchführung. Du führst dabei keine klassische doppelte Buchhaltung wie eine GmbH oder AG. Stattdessen hältst du Einnahmen, Ausgaben und deine Vermögenslage fest.
Einfach heisst aber nicht beliebig. Du brauchst weiterhin nachvollziehbare Aufzeichnungen, Belege und am Jahresende eine Übersicht über deine Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie Privatentnahmen und Privateinlagen. In Alltagssprache: Du musst nicht mit Hauptbuch-Konten arbeiten, aber deine Zahlen müssen erklärbar und belegbar sein.
Praktisch heisst das für den Play Store: Wenn Google dir im April CHF 2'340 auf dein Bankkonto auszahlt, kannst du diesen Betrag als Zahlungseingang erfassen. Du musst nicht 870 In-App-Käufe einzeln in Magic Heidi nachbauen. Der monatliche Earnings Report aus der Play Console gehört aber zum Eintrag dazu, weil er zeigt, wie der Betrag entstanden ist: Bruttoverkäufe pro Land, von Google einbehaltene Konsumenten-MWST, Service-Fee, Refunds und Netto-Auszahlung.
Für nicht MWST-pflichtige Einzelfirmen unterhalb der relevanten Schwellen ist das meistens der pragmatischste Weg: ein Eintrag pro Auszahlung, sauberer Beleg dazu, Bankabgleich erledigt. Die Google-Service-Fee von 15% oder 30% erfasst du dabei nicht nochmals separat als Ausgabe, weil sie im Netto-Payout bereits berücksichtigt ist. Separat als Geschäftsausgabe verbuchst du dagegen Dinge wie die einmalige Developer-Registrierung, Google Ads für App-Installs oder Tools und Dienste, die dir Google direkt vom Kreditkonto abbucht.
Wichtig wird die Unterscheidung bei der MWST. Für die MWST zählt nicht einfach, was netto auf deinem Bankkonto landet. Relevant sind die massgebenden Umsätze aus deinen Verkäufen. Für reine Play-Store-Einnahmen an Konsumenten ist das in der Schweiz meistens entspannt, weil Google als Merchant of Record auftritt: Du bist hier nicht der direkte Verkäufer gegenüber dem Endkunden, sondern verkaufst quasi an Google, und Google verkauft an den User. Wenn du parallel B2B-Rechnungen direkt an Firmenkunden schreibst, gelten dort die normalen Regeln, und diese Umsätze zählen für die CHF-100'000-Schwelle voll mit.
Für die Schweizer Steuerbehörden zählt am Ende, dass deine Geldflüsse, Belege und Vermögenslage vollständig nachvollziehbar sind. Wenn du in einem Jahr 12 Google-Payouts erhalten hast, können daraus 12 Einnahmen-Einträge entstehen. Entscheidend ist, dass diese Einträge mit deinem Bankkonto übereinstimmen und die Earnings Reports aus der Play Console dazu aufbewahrt sind.
Wenn du ganz neu im Thema bist, hilft dir unser Leitfaden zur Buchhaltungssoftware Schweiz, die Grundlagen für Selbständige zu verstehen, bevor du dich in Plattform-Details verlierst. Die offizielle Rechtsgrundlage zur vereinfachten Buchführung findest du im Schweizer Obligationenrecht Art. 957.
Google-Service-Fee, Refunds und Developer-Registrierung: was du zusätzlich verbuchen musst
Hier verwirrt sich am häufigsten, also gehen wir es Punkt für Punkt durch. Die Posten findest du als Übersicht direkt unter diesem Abschnitt.
Stell dir Roman vor, einen fiktiven Indie-Game-Entwickler aus St. Gallen mit rund CHF 95'000 Jahresumsatz aus einer Premium-App plus Abo-In-App-Käufen. Sein Buchhaltungsjahr sieht so aus: 12 Google-Play-Auszahlungs-Einnahmen (zum Teil in CHF, USD und EUR), die einmalige Developer-Registrierung als Geschäftsausgabe im Gründungsjahr, etwa 20 Belege für Google-Ads-Kampagnen, plus rund 30 weitere Geschäftsausgaben wie Hosting, Test-Geräte, Lizenzen und Co-Working. Insgesamt ungefähr 60 bis 80 Einträge pro Jahr. Das ist machbar in 20 Minuten pro Monat, inklusive Belege hochladen.
MWST: was Play-Store-Entwickler in der Schweiz wissen müssen
Unter CHF 100'000 Jahresumsatz musst du dich in der Schweiz nicht für die Mehrwertsteuer registrieren. Wenn du in diesem Bereich bist, kannst du diese Sektion entspannt überspringen. Du verbuchst einfach den Netto-Payout, fertig. Der grosse Pluspunkt am Play Store: Google ist in Drittländer-Frage und Konsumenten-MWST in CH, EU und UK Merchant of Record und übernimmt die ganze Komplexität für dich. Du musst nicht prüfen, ob du in Deutschland, Frankreich oder Italien MWST abführen müsstest.
Über CHF 100'000 wird es etwas komplexer, aber immer noch machbar. Du hast zwei Methoden zur Auswahl. Mit der Saldosteuersatz-Methode behältst du deine vereinfachte Logik, also Netto-Payout als Einnahme. Auf diesen Betrag wendest du den für deine Branche festgelegten Saldosteuersatz an. Diese Methode ist ideal für vereinfachte Buchhaltung. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur MWST für Freelancer.
Mit der effektiven Methode musst du Brutto-Umsätze sauberer auseinandernehmen und Vorsteuer auf deinen Ausgaben abziehen. Das ist deutlich aufwändiger und im Play-Store-Kontext eher die Domäne von Studios über CHF 500'000 oder von Entwicklern mit hohem Anteil an B2B-Rechnungen, die Vorsteuer geltend machen.
Praktischer Tipp: ob die Play-Store-Umsätze überhaupt für die CHF-100'000-Schwelle relevant sind, hängt davon ab, wie deine Treuhänderin den Merchant-of-Record-Charakter wertet. Konservativ rechnen viele die Brutto-Bruttoverkäufe mit, einige nur den Netto-Payout. Wenn du in dieser Grauzone bist, klär das mit deinem Treuhänder. Bei Zweifeln rufst du auch dein kantonales Steueramt oder die ESTV an. Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Schweizer Behörden überraschend kooperativ und hilfsbereit.
Eine kleine Notiz zu Google-Rechnungen und Bezugssteuer: Google Play rechnet aus Irland ab, konkret über Google Commerce Limited oder Google Ireland Ltd, also aus dem EU-Raum. Wenn du MWST-pflichtig mit der effektiven Methode bist, kommt die Bezugssteuer-Frage ins Spiel, weil du theoretisch Dienstleistungen aus dem Ausland beziehst. Unter dem Saldosteuersatz ist das in der Regel kein Thema. Im Zweifelsfall kläre das mit deinem Treuhänder, denn die Antwort hängt von deinem konkreten Setup ab.
Play-Store-Payout verbuchen in 4 Schritten
Der konkrete Ablauf in Magic Heidi, einmal pro Auszahlung.
Magic Heidi öffnen
Am Handy oder am Computer, beides funktioniert gleich.
Einnahme erstellen
Netto-Payout-Betrag, Auszahlungstag und kurze Beschreibung wie 'Google Play Payout April 2026' eintragen.
Beleg hochladen
Earnings-Report-PDF aus der Play Console oder die Google-Payments-Transaktionsbestätigung anhängen, oder das PDF direkt per Drag-and-Drop einwerfen und Magic Heidi erstellt den Eintrag automatisch.
Speichern
Magic Heidi kategorisiert automatisch und nimmt es in deine Umsatzberichte auf.
Wann die einfache Methode an ihre Grenzen kommt
Wir sind hier, um dir Zeit und Geld zu sparen, aber auch um ehrlich zu sein: die 2-Minuten-Methode passt nicht für alle Android-Entwickler. Die vier Situationen, in denen detailliertere Buchhaltung sinnvoll wird, findest du in der Übersicht weiter unten. In jedem dieser Fälle würden wir dir raten, mit einem Schweizer Treuhänder zu sprechen und eine spezialisiertere Lösung zu evaluieren. Magic Heidi ist bewusst für Solo-Selbständige unter CHF 500'000 gebaut, nicht für skalierende App-Studios mit mehreren Mitarbeitern. Die Anzahl der In-App-Käufe pro Monat ist übrigens kein Limit: ob du 100 oder 100'000 Käufe abwickelst, in Magic Heidi bleibt es eine Einnahme pro Auszahlung, weil Google alle Transaktions-, Refund- und Chargeback-Details in der Play Console verwaltet.
Wenn du gerade erst startest und dich fragst, ob die Einzelfirma in der Schweiz für dich Sinn macht, fang dort an. Die Wahl der Rechtsform beeinflusst nämlich direkt, welche Buchhaltung du brauchst.
Stell dir abschliessend Levin vor, einen fiktiven Solo-Entwickler in Winterthur. Er startete 2023 mit einer kostenlosen App plus Abo-IAP und CHF 35'000 Umsatz, wuchs in zwei Jahren auf CHF 240'000, ist jetzt MWST-pflichtig mit Saldosteuersatz, und macht seine Buchhaltung immer noch in Magic Heidi in etwa 25 Minuten pro Monat. Wenn er eines Tages bei CHF 500'000 ankommt, wird er wechseln. Bis dahin hat er sich die Kosten für Auto-Sync-Tools komplett gespart, plus Stunden an Treuhänder-Zeit, weil seine Bücher sauber und einfach sind.
Zusammenfassung: wie deine Play-Store-Buchhaltung in der Schweiz aussehen sollte
Drei Dinge, die du dir merken kannst. Unter CHF 500'000 Jahresumsatz reicht es, einmal pro Auszahlung den Netto-Payout aus Google Play als Einnahme zu verbuchen, plus die einmalige USD-25-Developer-Registrierung und allfällige Google-Ads-Belege als separate Ausgaben. Du sparst dir teure Auto-Sync-Software, weil du sie als Solo-Entwickler:in nicht brauchst, plus Stunden an Setup- und Korrektur-Aufwand. Wenn du irgendwann bei CHF 500'000 ankommst, eine GmbH gründest oder mit der effektiven MWST-Methode arbeiten musst, wechselst du auf detailliertere Buchhaltung. Bis dahin: keep it simple.
Magic Heidi ist von zwei Schweizer Freelancern gebaut, die selbst diese Probleme hatten. Wir benutzen unsere eigene Software für unsere Buchhaltung, und sie wurde genau für solche Fälle entworfen: für Einzelfirmen, die mit Shopify, Stripe, App Store oder Play Store Umsatz machen und ihre Bücher sauber, schnell und gesetzeskonform halten wollen. Wenn du nebenbei Rechnungen ausserhalb des Play Stores schreibst, zum Beispiel an Geschäftskunden für Custom-App-Entwicklung, hilft dir unser Rechnungsprogramm mit QR-Rechnungen in unter einer Minute.
Service-Fee, Refunds und Developer-Kosten
Welche Posten schon im Netto-Payout enthalten sind, und welche du separat erfassen musst.
Google-Service-Fee (15% / 30%)
Bereits in der Netto-Auszahlung abgezogen. 15% gelten für die ersten USD 1 Mio. Jahresumsatz und für Abo-IAP, 30% darüber. Du musst nichts zusätzlich verbuchen, das Steueramt sieht nur den Geldzufluss auf deinem Konto.
Refunds und Chargebacks
Schon im Netto-Payout berücksichtigt. CHF 3'200 Brutto minus CHF 180 Refunds minus Service-Fee = CHF 2'320 als Einnahme. Fertig.
Developer-Registrierung USD 25
Einmalige Anmeldung als Google Play Developer. Im Gründungsjahr als separate Geschäftsausgabe verbuchen, mit der Google-Payments-Quittung als Beleg.
Fremdwährungs-Auszahlungen
Google zahlt pro Vertragswährung separat aus (z. B. USD, EUR, GBP). Jede Auszahlung ist ein eigener Eintrag in der jeweiligen Währung, Magic Heidi rechnet zum Tageskurs in CHF um.
Google Ads für App-Installs
Werbekampagnen für deine App über Google Ads werden separat von deiner Kreditkarte abgebucht. Verbuche das als eigene Geschäftsausgabe mit der Google-Ads-Rechnung als Beleg.
Wann die einfache Methode an ihre Grenzen kommt
Vier Situationen, in denen detailliertere Buchhaltung wirklich Sinn macht.
CHF 500'000 Schwelle
Ab dieser Marke wird doppelte Buchführung Pflicht. Software wie bexio, sevDesk oder eine Lösung mit Treuhänder wird dann nötig.
GmbH oder AG
Auch unter CHF 500'000 ist hier doppelte Buchführung gesetzlich vorgeschrieben.
B2B-Rechnungen mit MWST
Wenn du parallel zum Play Store direkt an Firmenkunden Rechnungen mit MWST schreibst, brauchst du eine saubere MWST-Buchführung neben den Store-Payouts.
Accrual für Abo-IAP
Wenn dein Treuhänder periodengerechte Bilanzierung für Subscription-Einnahmen verlangt (z. B. ein 12-Monats-Abo über das Jahr verteilt), wird ein Tool mit echter Buchhaltungslogik nötig.
Häufige Fragen zur Play-Store-Buchhaltung in der Schweiz
Muss ich auf Play-Store-Verkäufe an EU-Konsumenten Schweizer MWST abführen?
Nein, in der Regel nicht. Google Play ist in der EU, in UK und in der Schweiz Merchant of Record für digitale Güter und In-App-Käufe an Konsumenten. Google kassiert die Konsumenten-MWST direkt und führt sie an die jeweiligen Steuerbehörden ab. Du bekommst den Netto-Betrag und erfasst genau den als Einnahme in deiner Schweizer Buchhaltung.
Wie verbuche ich die einmalige USD 25 Google Play Developer-Registrierung?
Als ganz normale Geschäftsausgabe im Jahr der Anmeldung, mit der Quittung von Google Payments als Beleg. Magic Heidi rechnet den USD-Betrag automatisch in CHF zum Tageskurs der Abbuchung um. Es ist eine einmalige Lebensgebühr für deinen Developer-Account, also kein wiederkehrender Posten.
Was, wenn Google mich in mehreren Währungen auszahlt (CHF, USD, EUR)?
Google zahlt pro Auszahlungsvertrag separat aus, das heisst typischerweise erhältst du monatlich eine Auszahlung pro Vertragswährung auf das entsprechende Bankkonto oder mit Wechselkursumrechnung deiner Bank in CHF. Jede Auszahlung ist ein eigener Eintrag in Magic Heidi. Wenn dein Konto auf CHF lautet, verbuchst du direkt den CHF-Betrag, der auf dem Konto eingegangen ist.
Was zählt für die CHF-100'000-MWST-Schwelle, Brutto-Verkäufe oder Netto-Auszahlung?
Hier wird es nuanciert. Weil Google Merchant of Record ist, argumentieren viele Treuhänder, dass für deine MWST-Schwelle nur die Netto-Auszahlung als Verkauf an Google relevant ist. Konservative Auslegungen rechnen den Brutto-Konsumentenpreis. Wenn du in der Nähe der CHF-100'000-Schwelle bist, kläre das vor der Registrierung mit deinem Treuhänder. Bei klar unter oder klar über der Schwelle ist es weniger kritisch.
Was ist der Unterschied zwischen 15% und 30% Service-Fee?
15% gelten für die ersten USD 1 Mio. Entwicklerumsatz pro Jahr sowie für Abo-In-App-Käufe (Subscriptions). 30% gelten für einmalige In-App-Käufe oder kostenpflichtige App-Downloads ab dem USD-1-Mio.-Schwellenwert. Für die Buchhaltung musst du das nicht selbst rechnen, Google zieht beides bereits ab. Im Earnings Report siehst du die effektive Aufteilung.
Wie verbuche ich Subscription-IAP-Einnahmen korrekt?
Unter vereinfachter Buchführung reicht das Cash-Prinzip: du verbuchst die Subscription-Einnahmen in dem Monat, in dem die Auszahlung tatsächlich auf deinem Konto ankommt. Du musst nicht abgrenzen, ob ein Jahresabo über 12 Monate verteilt gehört, solange du unter CHF 500'000 Jahresumsatz bist und keine GmbH/AG hast. Refunds aus stornierten Abos sind im Folge-Payout bereits abgezogen.
Wie schnell lade ich den Google-Play-Earnings-Report hoch?
Magic Heidi akzeptiert PDF-Belege (kein CSV). Der schnellste Weg: lade die monatliche Transaktionsbestätigung aus deinem Google-Payments-Center als PDF herunter und zieh sie per Drag-and-Drop in Magic Heidi. Wir lesen Betrag und Datum automatisch aus und erstellen den Einnahme-Eintrag, inklusive PDF als Beleg. Alternativ funktioniert auch der E-Banking-Transaktionsbeleg deiner Schweizer Bank, der die Google-Gutschrift dokumentiert. Beide sind als Nachweis gleichwertig.
Sollte ich vor dem Wechsel zu Magic Heidi meinen Treuhänder fragen?
Wenn du gerade jemanden hast, ja, ein kurzer Anruf schadet nie. Die meisten Treuhänder begrüssen es, wenn ihre Klient:innen sauber organisierte digitale Belege und Einnahmen liefern, statt Schuhkartons voller Quittungen. Besonders wertvoll ist das Gespräch, wenn du Subscription-IAP, mehrere Auszahlungswährungen oder parallele B2B-Rechnungen hast, weil ein Treuhänder dir die Saldosteuersatz-Frage gleich klären kann.
Play-Store-Buchhaltung sauber halten, in 2 Minuten pro Monat
Drei Rechnungen im Gratis-Plan, keine Kreditkarte. 30 Tage risikofrei testen.